Alternative Medizin

Heilerde

Heilerde ist schon seit langem bekannt. Welche Wirkung Heilerde haben kann, wann und wie Heilerde angewendet wird und was Sie Über Heilerde wissen sollten, erfahren Sie hier.

Heilerde/Heilsteine – Heilerde

Die heute erhältliche Heilerde ist Löß, ein sehr fein gemahlenes Pulver. Es besteht zu 45 % aus Quarz, 20 % aus Felspat, 10,5 % aus Kalkspat, 10 Glimmer und zu 11,5 % anderen Gesteinsarten. Es wird ohne chemische oder sonstige Zusätze naturrein vertrieben.

Heilerde/Heilsteine – Heilerde – Wirkung

Pfarrer Sebastian Kneipp schwor auf die heilende Wirkung von Heilerde. Er benutzte diese zur unterstützenden Behandlung unter anderem von Wunden, Hautausschlägen, Geschwüren usw. Der Naturheilkundler Adolf Just erkannte ebenfalls die Wirksamkeit und ging einen Schritt weiter und empfahl die innere Anwendung.

Äußerliche Anwendung
Heilerde hat ein ausgesprochen großes Sorptionsvermögen, es kann also Flüssigkeit sehr gut binden und absorbieren. Bei nässenden Wunden und Geschwüren kann so das austretende Wundsekret gebunden und aufgenommen werden. Ekzeme, Abszesse, aber auch Verbrennungen oder Verätzungen heilen unter der Behandlung mit Heilerde schneller ab.
Als kalter Brei angerührt und auf die Haut aufgetragen, wirkt die Heilerde stoffwechseldämpfend und schmerzlindernd. Wenn die kühlende Wirkung nachlässt, ändert sich der heilungsunterstützende Effekt und die Heilerde wirkt durch die eintretende Wärme stoffwechselsteigernd und muskelentspannend. Sie wirkt besonders gut bei rheumatischen Erkrankungen oder anderen entzündlichen Muskelerkrankungen.

Innere Anwendung
Wenn Sie unter Magen-Darm-Beschwerden leiden, können Sie Heilerde in Wasser verdünnt einnehmen. Betroffene, die unter Gastritis, Magen- und Darmgeschwüren, Sodbrennen, Blähungen leiden, schwören auf die lindernde Wirkung der Heilerde. Bei Durchfallerkrankungen hat sich die Einnahme von Heilerde ebenfalls bestens bewährt. Da sie ein reines Naturprodukt ist und Nebenwirkungen bisher nicht bekannt sind, kann Heilerde auch Kindern zur Linderung der Beschwerden gegeben werden.

Heilerde/Heilsteine – Heilsteine

Besonders Kristallen wird eine heilende Wirkungen nachgesagt. Der Absatz von Salzkristalllampen beispielsweise floriert. Aber auch andere Steine wie der Amethyst, Turmaline, verschiedene Quarze finden immer mehr Ihre Besitzer.

Heilerde/Heilsteine – Wirkungsweise

Alle Heilsteine sind eigentlich Kristalle. Aber nicht bei allen ist die kristalline Beschaffenheit auf den ersten Blick erkennbar. Bei der Entstehung eines Kristalls ordnen sich die Atome und Moleküle in einer für diese spezielle Art richtigen Reihenfolge. Sie erhalten Ihren vorgesehenen Platz. Benutzer von Heilsteine sind der Meinung, dass durch diese Anordnung der Atome und Moleküle Kristalle negative Energien in positive umwandeln und somit den Energiefluss beeinflussen können.
Bei Bernstein, der pflanzlichen Ursprungs ist oder anderen Mineralien, die keine Kristallgitter besitzen wie beispielsweise der Opal oder der Moldavit gilt in der Regel das gleiche.

Wenn Heilsteine negative Energien in sich aufnehmen und diese dann umwandeln, bleibt immer etwas davon im Stein zurück. Er "verschmutzt" regelrecht mit den "Abfallrückständen" der negativen Energien. Deshalb empfehlen die Anbieter von Heilsteinen, diese regelmäßig, am besten einmal die Woche von diesen Rückständen zu säubern. Einfaches Abwaschen unter klarem Wasser genüge hierfür.

Heilerde/Heilsteine – Heilsteine/Anwendungsbeispiele

Da die Wirkung von Heilsteinen wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen wurde, ist von einer ausschließlichen oder teilweisen Behandlung von Erkrankungen mit Hilfe von Heilsteinen unbedingt abzuraten. Begeben Sie sich bei körperlichen oder seelischen Beschwerden unbedingt zu Ihrem Arzt und befolgen Sie seinem Rat.

Anwendungsbeispiele
Speckstein oder Aventurin sollen bei Akne Linderung verschaffen.
Aquamarin oder Falkenauge wird bei Asthmaleiden empfohlen.
Der Bergkristall soll eine blutreinigende Wirkung besitzen.
Migränepatienten, die auf die Wirkung von Heilsteinen vertrauen, nehmen hier das Tiegerauge oder den Bernstein.
Der Amethyst, der Ammonit und er Amazonit helfen Schlafstörungen zu beseitigen.

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