Oft unterschätzt: Gute Socken sind doch wichtig

Sie sind im Vergleich zu anderen Kleidungsstücken ziemlich klein und verschwinden gerne in der Waschmaschine. Die Sprache ist von Strümpfen beziehungsweise Socken. Sie gehören zu den Selbstverständlichkeiten des Alltagslebens und werden oft zu wenig berücksichtigt. Denn ob wohl Socken klein und unscheinbar sind, nehmen sie doch großen Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden.

Eine Möglichkeit: Socken aus Hanf

Auf die Suche nach guten Socken begibt sich meist, wer unzufrieden ist. Juckende Füße, unangenehmer Geruch und Socken, die schon nach wenigen Wäschen ihre Elastizität verloren haben, beeinträchtigen die Lebensqualität. Interessant ist da, dass es seit einiger Zeit nicht nur Baumwolle in die Riege der Sockenmaterialien geschafft hat, sondern auch Hanf.

Hanf selbst bietet gegenüber konventioneller Materialien einige Unterschiede. So soll es atmungsaktiver sein und viel Flüssigkeit aufnehmen können. Im Vergleich zu Baumwolle geht Hanf jedoch anders mit der aufgenommenen Flüssigkeit um. Das Gewebe ist nämlich dazu in der Lage, die Feuchtigkeit nach außen abzutransportieren. Das ist gerade dann angenehm, wenn die Füße bei einer längeren Joggingrunde oder bei einem langen Bürotag ordentlich ins Schwitzen kommen. Demzufolge sollen Hanfsocken gegen „Stinkefüße“ helfen und für ein angenehmes Klima im Schuh sorgen.

Außerdem ist die Hanfpflanze etwas robuster und unkomplizierter als die Baumwollpflanze. Beim Anbau können die Bauern daher auf Chemikalien verzichten, was letztlich zu natürlicheren und unbelasteten Fasern führt.

Hanfsocken im Praxistest

Natürlich gibt es auch Hanfsocken in allen möglichen Farben. Hier müssen modebewusste Träger und Trägerinnen also keine Kompromisse machen. Das jedoch ist natürlich noch kein Hinweis auf gute Qualität. Im Test bewähren mussten sich die Max Lindner Hanfsocken (zu haben bei sockenshoppen.de) daher auch in Sachen Tragekomfort, Pflege und Haltbarkeit.

Zunächst kann gesagt werden: Hanfsocken fühlen sich angenehm weich an und sind ausreichend elastisch. Sie halten gut am Fuß und das Bündchen schnürt weder ein, noch schlabbert es. Nach dem Anziehen der Socken am Morgen zeigt sich zunächst kein Unterschied zu anderen Modellen.

Nach einigen Stunden in engen Schuhen fühlen sich die Hanfsocken nach wie vor gut an. Da sich bei anderen Socken zu diesem Zeitpunkt meist schon ein eher unangenehmer Geruch und auch Feuchtigkeit gebildet hat, können die Hanfsocken tatsächlich überzeugen. Die Füße fühlen sich angenehm trocken an und im Schuh riecht es nicht. Das Jucken, das manch andere Bündchen am Knöchel hinterlassen haben, bleibt bei den Hanfsocken auch nach einem langen Tag aus.

Wie alle anderen Socken müssen jedoch auch die Hanf-Exemplare nach dem Tragen in die Wäsche. Hier soll es wichtig sein, ein Flüssigwaschmittel zu verwenden, um die Fasern zu schützen. Gesagt, getan: Die Socken wandern mit Flüssigwaschmittel und einigen anderen Kleidungsstücken in die Maschine. Nach dem Trocknen sehen sie weiterhin gut aus, haben Form und Farbe behalten.

Auch Wochen nach dem ersten Test-Tag und einige Waschgänge später erweisen sich die Max Lindner Hanfsocken als durchaus praktisch. In Sachen Passform und Farbe hat sich nichts zum Negativen verändert. Dass es während der gesamten Testphase nicht an einem einzigen Tag zu unangenehmem Fußgeruch kam, spricht sicherlich für das Naturmaterial. Wer also auf der Suche nach guten Socken ist und mit Schweißfüßen oder Hautirritiationen zu kämpfen hat, könnte mit Hanfsocken gut beraten sein.

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