Grieskirchner Pils und Wieselburger Gold im Test

Klaus hat sich mal zwei Biersorten angesehen.. und natĂŒrlich auch getrunken 🙂
Hier sein Bericht:

Grieskirchner Pils

Die Brauerei Grieskirchen wurde das erste mal 1708 urkundlich erwĂ€hnt. Im 19. Jahrhundert, damals zu Bayern gehörend, war Grieskirchen die östlichste bayrische Weißbierbrauerei. Den damaligen Grenzstein kann man heute noch bewundern. Sie ist zwar eine etwas kleinere, aber dafĂŒr immer noch rein österreichische Brauerei.

Das AushĂ€ngeschild des einige wohlschmeckende Biere umfassenden Sortiments ist das Pils. Mit 4,8 % vol. ist es vom Alkoholgehalt genau dort eingereiht, wo es sich fĂŒr ein Pils gehört. Cremig und feinporig thront der Schaum auf einem strohgelben GetrĂ€nk.

Der Duft ist angenehm mild mit grasigen Tönen. Die Hopfentöne umgarnen schon die Nase, gepaart mit einem leichten Malzaroma. Im Gaumen prickelt das Pils angenehm und leicht, wobei der Hopfenton hier dominant, aber keineswegs unangenehm ist. Auch etwas Malz lĂ€sst sich im Abgang erkennen. Sein leichter Geschmack macht das Bier zu einem Allrounder. Sowohl in der heißen Sommerzeit, abends im angenehmen Gastgarten, als auch im Winter beim gemĂŒtlichen Zusammensitzen ist das Grieskirchner Pils nie verkehrt. Ebenso ist es zu gutem Essen ein angenehmer Begleiter.

Man mag mir jetzt zwar als halbem Grieskirchner vorwerfen, ich sei damit großgezogen worden, was ja auch nicht ganz unrichtig ist, ich bin aber auch weit gereist. In meinem jetzigen Wohnsitz Wien ist dieses ebenso bekannt, da es von 1998 bis 2013 unter anderem mit der Ottakringer Brauerei denselben Besitzer hatte.

Ich bin auch schon in der tiefsten Eifel in Deutschland unterwegs gewesen auf Veranstaltungen, wo das Bier in Strömen floss. Auch hier waren die Leute, welche ich das Grieskirchner Pils probieren lies, hellauf begeistert. Nebst der 0,5 Liter Flasche ist das Pils auch als 0,33 l oder 0,33 l Pils Lemmon fĂŒr den kleinen und leichten Durst erhĂ€ltlich. SelbstverstĂ€ndlich steht es fĂŒr grĂ¶ĂŸer geplantes auch im Fass zur VerfĂŒgung.

Wieselburger Gold

Wieselburgs Tradition reicht weit zurĂŒck ins Jahr 1650, allerdings wurde als GrĂŒndungsjahr erst das Jahr 1770 angegeben. 1811 wurde bereits die erste Erweiterung unternommen. Durch einen Brand im Jahre 1858 beschĂ€digt, wechselte die Brauerei 1860 erneut den Besitzer und wurde wieder erweitert. Der heutige Braugasthof kam 1888 dazu, 1912 wurden einige Brauereien aufgekauft und eingegliedert. Als 1925 die Brau AG (VorlĂ€ufer der Brau Union) gegrĂŒndet wurde, trat Wieselburger dieser Gesellschaft bei. Nach einer starken Modernisierung zwischen 1971 und 1973 galt sie damals als eine der modernsten Brauereien europaweit.

Das Wieselburger Gold nennt sich nicht umsonst so. Bereits seine goldgelbe Farbe glĂ€nzt im Glas, die Krone schließt das Bild vom perfekten Bier ab. Der Geschmack dieses angenehmen Gerstensaftes ist angenehm malzig und lĂ€sst auch diverse Röstaromen erahnen. Im Abgang ist es sehr hopfenbetont. Dieser Geschmack bleibt noch eine angenehme Zeit im Gaumen sitzen. Mit 5 % vol. ist es in einer angenehmen StĂ€rke angesiedelt und lĂ€sst sich zu jeder Zeit genießen. FĂŒr den großen Durst ist es in der 0,5 L Flasche erhĂ€ltlich, aber auch als 0,33 L Flasche ist das Wieselburger erhĂ€ltlich. Die 0,5 L Dose rundet das Angebotssortiment ab.

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