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Goldring

Einen Goldring können Sie in vielen Ausführungen und in sehr unterschiedlichen Preisklassen erwerben. Ob eher schlicht oder reich besetzt mit kostbaren Steinen – ein Goldring symbolisiert in jedem Fall einen besonderen Wert. Für das Besondere empfiehlt sich der Besuch beim Juwelier oder Goldschmied, der Sie in punkto Goldring fachlich beraten kann.

Goldring – es ist nicht alles Gold, was glänzt …

Was Laien oft nicht wissen: Gold ist nicht gleich Gold, und ein Goldring besteht nicht zwingend aus dem reinen Edelmetall. Reines Gold ist sehr weich und lässt sich gut bearbeiten, doch in legierter Form hält es dem Zahn der Zeit besser stand. So verwendet man bei Schmuckstücken in der Regel Goldlegierungen. Man unterscheidet drei Arten von Legierungen, die alle für die Schmuckherstellung verwendet werden:

  • Rotgold besteht aus Feingold, Silber und Kupfer. Letzteres bestimmt aufgrund seines hohen Anteils den rötlichen Farbton. Wenn Sie einen Goldring aus Rotgold kaufen: In Deutschland muss der Goldanteil bei Rotgold über 33 Prozent betragen, damit die Bezeichnung Gold verwendet werden darf. Sie erkennen dies am Stempel im Goldring: Der Ring ist als Gold 333 gepunzt.
  • Ein gängiges und ausgesprochen beliebtes Material zur Herstellung von edlem Schmuck ist Weißgold. Die weiß-gelbliche Goldlegierung kommt durch die Beigabe von entfärbenden Zusatzmetallen zustande. Für moderne Schmucklegierungen werden als Zusatz die Platinnebenmetalle Palladium, Rhodium und Silber verwendet. Ein Goldring aus Weißgold bekommt einen besonders harten Glanz und kann in der Farbe fast rein weiß werden, wenn er mit Rhodium überzogen wird. Das Metall macht den Ring kratzfester als einen unbeschichteten Weißgoldring. Viele moderne Trauringe sind aus Weißgold – neben der Modernität des Materials ist die Kratzfestigkeit ein großes Plus, denn dieser Ring soll ja schließlich ein Leben lang schön bleiben.
  • Den typischen Goldton hat die Legierung Gelbgold. Hier kommt Feingold mit Silber und Kupfer zusammen, oft, aber nicht immer, im Verhältnis 2:1. Die Mischung bestimmt die Intensität der Farbe. Ein Goldring im Mischungsverhältnis 1:1 leuchtet in einem satten Goldgelb, bei 2:1 entsteht ein eher hellgelber Farbton.

Goldring – Designs und Anfertigung

Der Goldring ist und bleibt ein vielseitiges und gern getragenes Schmuckstück. Ob nun die Eheringe aus dem edlen Material gewählt werden, oder ein Einzelstück, das womöglich in Handarbeit entstanden ist: Gold hat immer einen bleibenden Wert, das gilt selbstverständlich auch für den Goldring.

  • Besonderen Goldschmuck erhalten Sie auch heute noch beim Goldschmied, viele sind Künstler mit hervorragenden handwerklichen Fähigkeiten. Wenn Sie eine konkrete Vorstellung von „Ihrem“ Goldring haben, sprechen Sie den Goldschmied ruhig darauf an – er kann Ihre Wünsche und Ideen oft genug umsetzen. Ansonsten lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Möglichkeiten und der Kreativität des Goldschmiedes: Ein Goldring von Meisterhand ist unverkennbar, individuell und einmalig – ein passendes Geschenk zu einem ganz besonderen Anlass, das Sie sich natürlich auch selber schenken dürfen.
  • Günstiger wird es, wenn der Goldring maschinell gefertigt wird – die so genannte Massenware bekommen Sie oft schon zum echten Schnäppchenpreis. Hier gilt: Hauptsache, der Goldring gefällt Ihnen. Denn auch wenn hier Masse statt Klasse zählt, ist so manches Mal ein trendiges oder apartes Design zu haben.

Goldringe können nach Belieben innen wie außen graviert werden, mit Edelsteinen, Kristallen oder Perlen verziert sein, mit einem Wappen oder Siegel prunken oder als einfacher Reif nur durch das leuchtende Material selbst wirken – wer einen Goldring trägt, der hat sich für das Echte entschieden. Ob Sie klare Linien und ein klassisches Design bevorzugen oder nach Verschnörkeltem beim Antiquitätenhändler suchen – Gold kommt garantiert nicht aus der Mode!

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