Körperpflege

Fußpflege

Gute Fußpflege dient nicht nur dem Wohlbefinden sondern auch der Gesundheit. Lesen Sie hier welche Arten der Fußpflege es gibt, worauf Die bei der Fußpflege achten sollten und was Sie wissen sollten zum Thema Fußpflege.

Fußpflege – Allgemeines

Unsere Füße tragen unser gesamtes Körpergewicht und sind eines der am meisten beanspruchten Körperteile. Durchschnittlich legen wir in unserem Leben 160.000 km auf unseren Füßen zurück. Dies sollte eigentlich ein Grund dafür sein, dass wir diesen große Aufmerksamkeit schenken, doch leider ist dies nur selten der Fall. Wir merken in der Regel erst zu spät, dass es Zeit ist, sich mit unseren Füßen zu beschäftigen; nämlich dann, wenn gesundheitliche Probleme bereits aufgetreten sind. Erst jetzt lassen wir ihnen dann die Pflege zukommen, die sie eigentlich verdient haben.

Fußpflege – Was Sie dafür tun können

Wenn Sie nicht unter gesundheitlichen Problemen leiden, die von fachkundigen Fußpflegern und Ärzten behandelt werden sollten, können Sie Ihre regelmäßige Fußpflege auch zuhause ausführen. In der Regel reicht eine einmalige wöchentliche Anwendung vollkommen aus:

Fußbad
Beginnen Sie am besten mit einem Fußbad. Dieses wirkt gleich dreifach. Es entspannt, reinigt die Haut und durch entsprechende Zusätze hat das Fußbad auch gleichzeitig pflegende Eigenschaften. Neben diesen positiven Effekten hat das Fußbad auch den Sinn, dass die obersten Verhornungen aufgeweicht werden, damit diese anschließend sanft abgelöst werden können. Aber baden Sie Ihre Füße nicht zu lange im Wasser, damit die Haut nicht aufquillt so eine Hornhautentfernung mehr als nur erschwert.

Hornhautentfernung
Nach einem gründlichen Abtrocknen nehmen Sie am besten einen Bimsstein oder eine Hornhautraspel zur Entfernung der störenden Hautschichten. Diese haben den Vorteil, dass Sie sich damit so gut wie nicht verletzen können. Rasierklingen, Scheren oder ähnliches sollten hier nur von Profis verwendet werden. Ist die Hornhautschicht im Laufe der Zeit sehr dick geworden, kann eine vorherige Behandlung mit speziell hierfür erhältlichen Mitteln helfen, die die Hornhaut über Stunden vorab aufweicht. Die Hornhaut kann anschließend schnell und schonend abgerieben werden.

Pediküre
Zur Fußpflege gehört selbstverständlich auch die Nagelpflege. Im Gegensatz zu den Fingernägeln sollten Fußnägel immer gerade geschnitten werden, um ein schmerzhaftes Einwachsen der Nägel zu verhindern. Spitze Ecken können Sie mit einer Feile leicht abrunden. Nachdem die Nägel nun in Form gebracht wurden, können Sie mit Hilfe eines Wattestäbchens oder hierfür extra im Handel erhältlichen Rosenholzstäbchen die Nagelhaut leicht zurückschieben. Vermeiden Sie auch hier den Einsatz von Scheren, etc., da es hier schnell zu Entzündungen kommen kann.

Pflegecreme / Massage
Wenn die störende Hornhaut an den Fußsohlen entfernt und die Nägel pedikürt worden sind, fehlt jetzt nur noch die pflegende Creme für die Haut. Meist ist die Haut trocken oder gar rissig. Verwöhnen Sie diese jetzt mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Während Sie die Creme auftragen, können Sie dies gleich mit einer wohltuenden Massage verbinden. Nehmen Sie den Fuß in beide Hände. Strecken, dehnen und drehen Sie den Fuß sowie die einzelnen Zehen nun mit Ihren Händen langsam und ohne großen Druck. Streichen Sie nun von der Ferse bis zu den einzelnen Zehen etwas fester von hinten nach vorne. Dies bringt selbst die müdesten Füße wieder auf Trapp, da diese Massage gleichzeitig die Durchblutung anregt. Gleichzeitig bewirkt die Massage, dass die Reflexzonen im Bereich der Fußsohlen aktiviert werden, was wiederum einen positiven Effekt für den ganzen Körper hat.
Für die "Massage zwischendurch" können Sie einen kleinen Igelball verwenden oder auch spezielle Massagerollen, die Sie in einem Gestell auf den Boden stellen und im Sitzen auf und ab rollen.

Fußpflege – Podologe

Professionelle Fußpfleger, auch Podologen genannten, bieten Ihnen die gesamte Bandbreite von der kosmetischen bis zur medizinischen Betreuung rund um den Fuß. Sie befreien Sie unter anderem auch von eingewachsenen Fußnägeln oder auch Hühneraugen und zeigen Ihnen, wie Sie diese in Zukunft vermeiden können. Fußpfleger/innen verfügen in der Regel über eine spezielle Ausbildung, die auch die Behandlung von schwierigen Diabetiker-Füßen erlaubt. Sie arbeiten oft eng mit Hautärzten, Orthopäden oder auch Allgemeinmedizinern zusammen.

Fußpflege – Tipps

Gönnen Sie Ihren Füßen neben der Fußpflege auch mehr Bewegungsfreiheit, in dem Sie so oft es geht barfuß laufen. Dies hat neben einem guten Gefühl auch gleichzeitig den Nebeneffekt, dass die Durchblutung gesteigert wird und die Reflexzonen angesprochen werden.
Was Kinder so gerne machen, können Sie als Erwachsener ebenfalls noch tun: Greifspiele. Versuchen Sie immer wieder Gegenstände wie Bleistifte, Handtücher oder kleine Murmeln mit den Zehen zu greifen und festzuhalten. Das ist eine Fußgymnastik, die auch noch Spaß machen kann.

1 Kommentar

  • Hallo,Ich möchte das gerne erfahren,ab welchie Stadiuim die Diabetische Fußflege
    durch die Krankenkasse bezhalt wird,bzw eine Rezept ausgestellt werden kann.

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