Büromöbel & Bürotechnik

Funkrauchmelder

Bricht einmal ein Feuer in privaten oder öffentlichen Gebäuden aus, können Sachschäden und die Gefahren für den Menschen erheblich sein. Eine optimale Lösung für den Notfall bietet ein Funkrauchmelder. Ein Funkrauchmelder macht frühzeitig auf einen Brand oder Qualmentwicklung aufmerksam. Per akustischem Signal werden Personen vor den möglichen Gefahren gewarnt.

Funkrauchmelder – Allgemeine Informationen

Der Funkrauchmelder ist die logische Weiterentwicklung des herkömmlichen Rauchmelders. Äußerlich sind die beiden Modelle kaum zu unterscheiden. Ein Funkrauchmelder ist ebenfalls rund, hat einen Durchmesser von ca. 10 bis 15 Zentimetern. Der Funkrauchmelder kann an Wände oder Decken montiert werden. Aufgrund seiner recht kleinen Maße sollte sich in jedem Haushalt ein geeignetes Eckchen zur Anbringung des Geräts finden lassen. Der Funkrauchmelder funktioniert ebenso wie der herkömmliche Rauchmelder per Batteriebetrieb. Nun zu den Unterschieden in der Technologie: der Funkrauchmelder verfügt über ein eingebautes Funkmodul. Damit lassen sich mehrer Funkrauchmelder in einer Wohnung oder einem Haus schnurlos miteinander verbinden. Der Vorteil: Bei einem Feuer oder Rauchentwicklung gibt nicht nur der Funkrauchrauchmelder, der am nächsten an der Brandstelle liegt ein akustisches Signal ab, sondern alle Geräte werden auf einmal aktiviert. Insgesamt können sogenannte Funkrauchmelder-Ketten Bereich von bis zu 400 Metern Länge abdecken.

Funkrauchmelder in der Praxis

Ein Beispiel für den sinnvollen Einsatz eines Funkrauchmelders in den eigenen vier Wänden: Sollte ein Feuer nachts ausbrechen, beispielsweise im Untergeschoss eines Einfamilienhauses, so hat der herkömmliche Rauchmelder lediglich in dem Raum Alarm geschlagen, in dem die Rauchentwicklung entstand. Unter Umständen dringt der ausgelöste Alarm aber gar nicht bis nach oben. Die Bewohner schlafen seelenruhig weiter und der Brand breitet sich zunehmend aus. Schlimmstenfalls wachen sie erst dann auf, wenn die Rauchentwicklung bis zu ihnen bzw. ihrem lokalen Rauchmelder vorgedrungen ist. Ganz anders beim Funkrauchmelder: durch die Funkverbindung werden auf einen Schlag alle im Haus installierten Rauchmelder aktiviert. Bei einem Feuer im Keller hört man den entsprechenden Warnton direkt auch an allen anderen Stellen im Haus. Einige Funkrauchmelder besitzen zudem eine helle LED-Lampe, die sich im Notfall von selbst einschaltet. Funkrauchmelder sind ein weiterer sinnvoller Schritt in Richtung Brandschutz.

Funkrauchmelder – Auswahl und Angebot

Ob im Baumarkt oder bei Spezialfirmen für Brandschutz: Funkrauchmelder werden vielerorts angeboten. Bei den verschiedenen Preisklassen gibt es natürlich auch unterschiedliche Qualitätsmerkmale. Sparen Sie nicht am falschen Ende, indem Sie nur nach dem Preis gehen. Denn oftmals bringen billige Funkrauchmelder nicht die gewünschte Leistung. Wenn Sie unsicher sind, wie viele Funkrauchmelder Sie benötigen und wo diese am besten angebracht werden, lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten. Einige Spezialanbieter haben einen Wartungs- und Reparaturdienst im Angebot – gerade für Mehrfamilienhäuser ein praktischer Service. Wenn Sie sich lieber selbst um Ihre Funkrauchmelder kümmern möchten, finden Sie viele Informationen rund um das Thema Brandschutz im Internet. Auch online können Sie die Funkrauchmelder bestellen und sich die Geräte direkt nach Hause schicken lassen. Ohne besondere Vorkommnisse haben Sie längere Zeit Ihre Ruhe, sofern die Funkrauchmelder einmal ordnungsgemäß installiert und aktiviert sind. Denn die leistungsstarken Batterien halten zwischen drei und fünf Jahren.

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