Büromöbel & Bürotechnik

Folienschweißgerät

Ein Folienschweißgerät ist nicht nur bei der Konservierung von Lebensmitteln ein guter Helfer. Was Sie bei einem Folienschweißgerät tun können, damit die Lebensmittel keinen Gefrierbrand bekommen und damit das Folienschweißgerät die meist Zeit nicht ungenutzt herumsteht, erfahren Sie hier.

Folienschweißgerät – Allgemein

Mit einem Folienschweißgerät kann man in kürzester Zeit Gemüse oder Obst in einer Plastiktüte einschweißen, um sie für die Konservierung in einen Tiefkühlschrank zu lagern. Dazu werden z.B. Bohnen in einer speziellen Plastikhülle platziert. Durch Hitzeeinwirkung im Folienschweißgerät wird dabei die Vorder- und Rückseite der Plastikhülle miteinander verschweißt. Zusätzlich bieten viele Folienschweißgeräte die Möglichkeit den Inhalt zu vakuumieren. Dies geschieht durch eine kleine Pumpe, die die Luft in der Tüte absaugt.

Folienschweißgerät – Funktionsweise

Je nach Breite des Folienschweißgerätes, wird ein dünner Draht mit einer Klappe gegen die Plastikfolie gedrückt. Dieser Draht wird erhitzt und bringt die Oberseite der Plastiktüte zum schmelzen, damit sie sich mit der darunter liegenden verbindet. Die Temperatur darf dabei nicht zu hoch sein, da sonst das Plastik verbrennt. Auch spielt die Zeit, wie lange die Tüte an den Draht gepresst wird, eine wichtige Rolle. Schon nach wenigen Versuchen bekommen Sie ein Gefühl für das Gerät.

Folienschweißgerät – Für Nahrungsmittel

Für Nahrungsmittel gibt es Plastikrollen, von mehreren Metern, ohne Bodennaht. So kann man beliebig große Tüten herstellen. Man setzt eine Bodennaht und befüllt die Tüte nach Belieben, danach verschließt man die Tüte wie gewohnt. Es gibt auch Folienschweißgeräte, die zwei Schweißnähte direkt übereinander platzieren, damit wird der eine Beutel geschlossen und der nächste für eine weitere Füllung vorbereitet. Man kann aber auch beliebige Tüten benutzen, die man gerade zur Hand hat.

Eine Vakuumierungsfunktion ist beim Einfrieren von Gemüse sehr praktisch. Nicht alle Geräte sind aber dafür geeignet, auch Flüssigkeiten einzuschweißen. Achten Sie darauf, dass kein Fett oder Inhalt, am Folienrand klebt, da das Folienschweißgerät dann nicht richtig einschweißen kann. Die Möglichkeit, mit dem Folienschweißgerät den Inhalt der Tüten vakuumiert zu verpacken, schützt ihn vor Gefrierbrand und dem dadurch verursachten Geschmacksverlust. Wenn Ihr Folienschweißgerät keine Vakuumierungsfunktion besitzt, hilft es auch, wenn Sie selbst die Luft aus den Tüten saugen und die Tüten danach verschweißen.

Folienschweißgerät – weitere Anwendungsmöglichkeiten

Ein Folienschweißgerät ist zwar kein Laminiergerät, kann aber für ähnliche Anwendungsmöglichkeiten genutzt werden. Sie können z.B. Ihre Zeugnisse in eine wasserresistente Plastikhülle einschweißen. Aber auch Geburtstagsgeschenke können so in einer ungewöhnlichen Packung verschenkt werden. Probieren Sie das Folienschweißgerät einfach mal mit unterschiedlich gefärbten Tüten aus. Den Anwendungsmöglichkeiten werden somit keine Grenzen gesetzt.

Folienschweißgerät – Das sollten Sie beachten

Es gehört etwas Übung dazu, das Folienschweißgerät zu bedienen. Wichtig ist, dass Sie die Folien immer flach in das Folienschweißgerät einlegen. Wenn sich eine Falte gebildet hat, arbeitet das Folienschweißgerät nicht korrekt und die Tüte wird undicht. Wenn Folienreste am Schweißdraht haften bleiben, sollte man das Folienschweißgerät ohne Folie aktivieren, um anschließend die Folienreste besser entfernen zu können.

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