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Fleecejacke

Ob beim Sport oder auf Reisen – Fleecejacken sind die ideale Kleidung, wenn Wärme und geringes Gewicht gefragt sind. Nicht nur im Winter sind mollige Fleecejacken angenehm zu tragen, auch an einem kühlen Sommerabend leistet eine kuschelige Fleecejacke gute Dienste. Hier lesen Sie alles, was Sie über Fleecejacken wissen sollten.

Fleecejacke – Einsatzbereiche

Von den unförmigen, meistens grauen Modellen der Anfangszeit hat sich die Fleecejacke in taillierter Form in kräftigen Farben zu einem modischen, praktischen und universell einsetzbaren Kleidungsstück gewandelt.

Ihr geringes Volumen und Gewicht ermöglichen eine große Bewegungsfreiheit. Ob beim Skifahren, Laufen, Radfahren, Reiten oder bei der Gartenarbeit – immer wenn Wärme und Atmungsaktivität wichtig sind, ist der Einsatz einer Fleecejacke ideal.

Auch auf Reisen, gerade mit wenig Gepäck, sind Fleecejacken optimal. Sie isolieren hervorragend und sind dabei leichter als Wollpullover, kratzen nicht, sind kuschelig weich und brauchen wenig Platz. Fleecejacken knittern nicht und lassen sich schnell und einfach waschen und trocknen.

Fleecejacke – Funktionsweise

Fleecejacken sind atmungsaktiv, so dass z. B. beim Sport entstehender Schweiß auf die Oberfläche des Materials transportiert wird und der Körper nicht auskühlen kann. Fleece hält warm und bildet eine hervorragende Isolationsschicht. Fleecejacken sind besonders bei feuchtkaltem Wetter vorteilhaft, denn Kunstfasern werden – im Gegensatz zum klassischen Wollpulli – nicht klamm. Selbst in nassem Zustand behalten Fleecejacken einen Großteil ihrer Isolationsfähigkeit.

Fleecejacke – Material

Fleece ist eine Maschenware aus Polyesterfasern, die beidseitig aufgerauht wird, so dass ein gleichmäßiger, dichter Flor entsteht. Polyesterfasern bieten ein besonders ausgewogenes Verhältnis zwischen Isolation, Feuchtigkeitstransport, Reiß- und Scheuerfestigkeit.

Fleece unterscheidet man nach Gewicht. Das schwerste Material isoliert auch bei klirrender Kälte und wiegt bis zu 399 g/qm, während die leichteste Qualität zwischen 100 und 199 g/qm auf die Waage bringt.

Fleecejacke – Qualität

Das für das Gewebe von Fleecejacken verwendete Polyestermaterial gibt es in sehr unterschiedlichen Qualitäten. Weniger hochwertige neigen dazu, sich elektrisch aufzuladen oder Gerüche intensiv aufzunehmen. Billiges Fleece bildet leicht Pillings (kleine Knötchen) und wirkt schnell abgenutzt oder verfilzt. Wenn der Flor nicht dicht genug ist, scheint das Grundgewebe durch.

Besonders beim Kauf von Fleecejacken für den Sport- oder Outdoorbereich lohnt es sich daher, auf Markenware mit hoher Qualität zu achten. Die Vorzüge zeigen sich im längeren Gebrauch und rechtfertigen den höheren Anschaffungspreis: ein dauerhaft dichter Flor, die Atmungsaktivität des Materials und gute Pflegeeigenschaften.

Fleecejacke – Spezielle Ausrüstungen

Die Hersteller von Sport- und Outdoorbekleidung entwickeln immer neue, immer perfektere Materialien für alle denkbaren Verwendungszwecke.

Fleecejacken mit Membran

Hierbei wird zwischen einem Außen- und einem Innen-Fleece eine Membran aus Polyurethan einlaminiert. Diese bildet einen winddichten, atmungsaktiven Film, der auch für zusätzliche Isolation sorgt.

Microfleece

Microfleece ist federleicht und durch die geringe Materialstärke als dünne Funktionsschicht bestens geeignet.

Wasserabweisende Ausrüstung

Einige Hersteller versehen ihre Fleecejacken mit einer speziellen Ausrüstung, die Schmutz und Feuchtigkeit abperlen lässt.

Fleecejacke – Darunter und Darüber

Wenn man viel Sport treibt oder längere (Wander-)Touren plant, lohnt es sich, eine Fleecejacke mit passender Kleidung zu einem Schichtensystem zu ergänzen. Dieses besteht z. B. aus atmungsaktiver Unterwäsche, dünnem Fleecepulli, Fleecejacke und einer wasser- und winddichten Jacke.

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