Technik

Fahrradständer

Bei Fahrradständern zur Unterbringung von Fahrrädern im Haus oder auf Öffentlichen Plätzen gibt es heute viele Systeme. Welche Fahrradständer sich bewährt haben, welcher Fahrradständer wann Sinn macht und auf was Sie bei Kauf und Montage von Fahrradständern achten sollten, erfahren Sie hier.

Fahrradständer – Allgemeines

Fahrradständer gibt es heute in vielen Ausführungen. Teilweise sind sie so weit entwickelt worden, dass sie den Namen "Fahrradständer" nicht mehr tragen können, sondern "Fahrradparksysteme" genannt werden. Die einfache Ausführung, die noch vor ein paar Jahren als Abstellmöglichkeit für die Fahrräder genutzt wurden, hatte den Nachteil, dass diese für die Felgen und Reifen nicht gerade ideal waren und hier zu Beschädigungen führen konnten. Die neuen Fahrradparksysteme berücksichtigen dieses Problem und sind dementsprechend konstruiert worden.

Fahrradständer – Modelle

Die Ausführung eines Fahrradständers richtet sich nicht nur nach der Anzahl der benötigten Fahrradparkplätze, sondern auch nach den örtlichen Gegebenheiten. Selbst das Design der Fahrradständer kann dem Platz, an dem der Stellplatz angeboten werden soll, angeglichen werden.

Für Garage, kleine Keller
Für kleine Räume oder wenig Platzangebot werden vom Handel gesondert geformte Bügel angeboten, die Sie leicht an die Decke bzw. an die Wand montieren können. Das Fahrrad wird dann wahlweise am Vorder- bzw. am Hinterrad angehängt und nimmt so wenig Platz in Anspruch. Es gibt auch Bügelsysteme, bei denen die Fahrräder am Pedal befestigt werden.

Haus, Plätze
Die Auswahl ist hier sehr groß. Es fängt bei den bereits bekannten und auf den Straßen am meisten vertretenen Fahrradständern an, die aber so konstruiert wurden, dass diese auch für Mountainbikes genutzt werden können. Für die älteren Modellen waren die Räder der Mountainbikes zu groß dimensioniert, so dass diese oft nicht richtig eingestellt werden konnten.

Platzsparend mit viel Raum für Fahrräder bieten Fahrradständer mit einer abwechselnden Hoch-/Tiefstellung. Auch diese bieten Parkmöglichkeiten mit einer Reifenbreite bis zu 55 mm.
Diese Variante gibt es auch zweigeschossig und bietet somit noch mehr Fahrrädern eine Parkmöglichkeit.

Für Kindergärten oder Kindertagesstätten werden extra Fahrradparksysteme für Roller und Kinderräder mit einer Bereifung bis maximal 12 Zoll angeboten. Eine ansprechende Optik und ein abwechslungsreiches Farbenspiel animiert die Kleinsten schon von vorneherein, ihre Räder bzw. Roller richtig zu parken und nicht einfach gegen die Wand zu lehnen.

Wenn Sie sich einen Fahrradständer für den Außenbereich kaufen möchten, achten Sie darauf, dass dieser auch dafür geeignet ist und die Verarbeitung wetterfest, d. h. gegen Regen resistent ist.
Die professionellste Variante unter den Fahrradparksystemen sind Parkboxen. Hier stehen für jedes Fahrrad eine Box zur Verfügung, in der das Rad vertikal einzeln eingeschlossen werden kann. Diese Parkboxen können wie beim Parkhaus von mehreren Radfahrern genutzt werden. Sie ziehen einfach eine Parkkarte, schließen Ihr Fahrrad in eine freie Box ein und beim Abholen zahlen Sie zuerst den angeforderten Betrag und Ihr Fahrrad wird wieder zugänglich gemacht. Dieser Parkservice ist zwar kostenpflichtig, hat aber den Vorteil, dass außer Ihnen niemand Zugang zu Ihrem Fahrrad hat und Sie des weiteren Einkaufstauschen, Fahrradhelme usw. mit einschließen können. Eine perfekte Diebstahlssicherung.

Fahrradstände – Montage

Die Fahrradparkboxen werden in der Regel vom Anbieter montiert bzw. müssen von einem Fachmann montiert werden. Die anderen Modelle können Sie selbst montieren. Sie können entweder mit einfachen Mitteln an die Wand, Decke bzw. den Boden angeschraubt werden oder bei größeren Modellen mit speziellen Vorrichtungen mit dem Boden fest verbunden werden. Diese hierfür notwendigen Montagekits werden oftmals direkt mitgeliefert.

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