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Energieketten

Das Einsatzgebiet von Energieketten ist vielfältig. Man findet sie überall dort, wo eine komplexe bewegte Energiezufuhr notwendig ist. Um nur einige Beispiele zu nennen: Energieketten gibt es im Berg- oder Tunnelbau, in der Lebensmittelherstellung, auf Bohrinseln, in der Müllverarbeitung oder in der Fertigungsindustrie. Wenn Sie Energieketten nutzen oder anschaffen wollen, finden Sie hier einige wertvolle Hinweise.

Energieketten – Allgemeine Informationen

Je nach Einsatzgebiet müssen die Energieketten unterschiedliche Aufgaben übernehmen bzw. verschiedenen äußeren Bedingungen standhalten. Energieketten liefern einer Maschine oder einem Menschen den Support, der am gewünschten Ort benötigt wird. Daher findet man Energieketten überall dort, wo Energie über kurze, oft schnelle Verfahrwege sicher bewegt und geschützt werden muss. So etwa bei Werkzeugmaschinen, Drehmaschinen oder Portalen. Kurz: wo zunehmend höhere Lasten über große freitragende Längen zu führen sind.

Energieketten – die Unterschiede

Energieketten gibt es in unterschiedlichen Längen. Je länger eine Energiekette sein soll, desto schwieriger wird es, sie frei tragend zu installieren. Bei Verfahrwegen von 50 oder gar 100 Metern, die man beispielsweise in Hochregallagern vorfindet, müssen Energieketten fixiert werden. Die äußere Ummantelung ist in vielen Fällen aus Kunststoff, Blech oder auch modernem Aluminium. Je nach Einsatzort muss die Außenhaut der Energieketten korrosionsbeständig, wasserdicht oder aus besonders glatten oder rauen Materialien sein. Das hängt ganz vom Einsatzort ab. Eines haben aber alle Energieketten gemeinsam: sie müssen höchst flexibel sein und hohen Geschwindigkeiten standhalten. Es gibt geschlossene Energieketten und Energieketten mit Öffnungen. Das Innenleben einer Energiekette kann entweder als Komplettpaket beim Hersteller miterworben werden. Oder, wie es bei einigen Energieketten der Fall ist, vom Auftraggeber selbst zusammengestellt werden. Gerade wenn der Inhalt sich häufiger ändert, ist die Auswahl von Energieketten mit den entsprechenden Öffnungen empfehlenswert. Die Lebensdauer von handelsüblichen Energieketten liegt bei zirka mehreren Millionen Zyklen.

Energieketten – das Angebot

Es gibt viele Maschinenbau-Unternehmen, die Energieketten im Angebot haben. Einige von ihnen leisten permanente Produktentwicklungsarbeit und lassen sich ihre Neuheiten patentieren. Wenn Sie für Ihren Betrieb Energieketten benötigen, können Sie entweder auf bestehende Produkte zurückgreifen oder eine Individualanfertigung beauftragen. Einige Firmen bieten Energieketten als erweiterbares Modul an. Das heißt: man erwirbt ein standardisiertes System, das man nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zusammenbauen kann. Alternativ kann man sich jedoch auch eine Energieketten-Lösung anfertigen lassen, die den eigenen Vorstellungen bzw. dem individuellen Verhältnissen am Einsatzort angepasst ist. Es gibt durchaus etliche Bereiche, in denen die vielen am Markt befindlichen Modelle nicht weiterhelfen. Dann müssen die Ingenieure eine Individuallösung erarbeiten. Zumeist sind die Energieketten „von der Stange“ um ein Vielfaches günstiger als die Extra-Anfertigungen. Der Vorteil bei standardisierten Energieketten: sie sind bereits auf ihre Funktionsfähigkeit und Robustheit getestet worden. Für sie fallen keine kostspieligen Testreihen, oder ähnliches, an. Sie sollten mit einem Hersteller oder Anbieter Ihres Vertrauens zusammenarbeiten. Wenn Sie bereits Energieketten einsetzen, kann es vorteilhaft sein beim alten Hersteller zu bleiben. Der weiß, worauf es Ihnen beim Einsatz Ihrer Energieketten ankommt. Für eine lange Lebensdauer ist es wichtig, dass Sie oder Hersteller Reparaturen an den Energieketten durchführen kann. Auch Ersatzteile sollten grundsätzlich lieferbar sein.

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