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E-Learning

E-Learning wird zunehmend als Ergänzung oder Ersatz klassischer Lernmethoden eingesetzt. Lesen Sie hier was E-Learning genau ist, welche Unterschiede es bei E-Learning gibt und was man Über E-Learning wissen sollte.

E-Learning – Allgemeines

Jeden Tag in die Uni zur Vorlesung gehen oder abends nach Feierabend in die Sprachenschule zum Englisch-Auffrischungskurs fahren, das ist die seit langem übliche und bekannte Form des Lernens. Im Zeitalter der Technisierung und Globalisierung wird aber eine weitere Form, nämlich das E-Learning, immer populärer. Aus- und Weiterbildung unabhängig von bestimmten Kurszeiten und Räumlichkeiten werden immer häufiger angeboten und genutzt.

E-Learning – Ablauf

Anbieter von E-Learning Kursen gibt es inzwischen viele. Im Prinzip ist der Ablauf bei allen Angeboten ähnlich. Die erforderlichen Lernunterlagen erhält der Teilnehmer sowohl in elektronischer Form – zum Beispiel per CD-Rom, Video, e-mail, oder per Abruf auf der Website des Anbieters – als auch in Papierform, also Skripte, die dem Teilnehmer per Post zugesandt werden. In der Regel gibt es Zeitvorgaben, in denen der Teilnehmer bestimmte Arbeitsbereiche bearbeiten muss, zur Kontrolle des Lernerfolges werden Prüfungsunterlagen in regelmäßigen Abständen vom Teilnehmer bearbeitet und zur Bewertung eingeschickt. Zur Unterstützung des Teilnehmers stehen Tutoren zur Verfügung, die bei Fragen kontaktiert werden können. Dies geschieht in der Regel per e-mail, auf speziellen Kommunikationsplattformen im Internet oder in Chaträumen, in denen die Kursteilnehmer auch untereinander kommunizieren können. Oft müssen die Teilnehmer lediglich zur Abschlussprüfung persönlich erscheinen.

E-Learning – Vor- und Nachteile

Die Vorteile des E-Learnings für den Teilnehmer sind klar: Er spart eine Menge Zeit und Reisekosten, die er ansonsten für die Fahrt zu konventionellen Schulungen aufbringen müsste. Außerdem ist er freier in seiner Zeiteinteilung, muss also nicht zu einer bestimmten Zeit zu einem Seminar erscheinen, sondern kann seine Lernphasen an seinen Tagesablauf anpassen. Ein Vorteil für den Anbieter ist, dass er keine großen Schulungsräume oder Hörsäle mit entsprechendem Equipment zur Verfügung stellen muss. Durch die vielfältigen technischen Möglichkeiten der Vernetzung können Lerninhalte verbessert werden, Hochschulen können ihre Programme austauschen, internationale Chatrooms können eingerichtet werden, was im Zeichen der Globalisierung sicherlich der Konkurrenzfähigkeit dient. Um dies zu erreichen, sind allerdings auch hohe Investitionskosten notwendig. Lehrinhalte, die im Schulungsraum vermittelt werden müssen so aufbereitet werden, dass sie für ein virtuelles und interaktives Lernprogramm verwendbar sind. Dies ist für den einfachen Internet-Sprachkurs noch relativ einfach zu bewerkstelligen, für die Entwicklung von virtuellen Studiengängen jedoch erfordert dies von den Hochschulen und Kultusministerien jede Menge Vorbereitung und Entwicklungskosten. Gegner des E-Learning bei Ausbildung und Studium befürchten ebenso eine zunehmende Anonymisierung und den Verlust von sozialen Kontakten. Trotzdem wächst das Angebot, und so wie E-Learning bei Kurzzeit-Seminaren als Weiterbildung neben der Arbeit heute schon nichts Ungewöhnliches mehr ist, entwickelt sich auch im Schul- und Hochschulsystem das Angebot an E-Learning immer weiter.

E-Learning – häufige Fachbegriffe

Wenn Sie sich über E-Learning informieren, werden Sie immer wieder auf Fachbegriffe stoßen, die hier kurz erklärt werden sollen:
Beim Computer Based Training (CBT) werden Lerninhalte vermittelt, die sich nicht oder selten ändern. Das können zum Beispiel Lehrfilme über Produktentwicklungen sein, technische Details der Produkte oder Bedienungsanleitungen. Beim Web Based Training (WBT) sind die Lerninhalte über das Internet abrufbar, was einen Zugriff auf die Informationen von überall her ermöglicht.
Das Präsenztraining wird bei Teilbereichen eingesetzt, die virtuell schwierig zu vermitteln sind. Das heißt, hier muss der Teilnehmer ausnahmsweise persönlich anwesend sein.
E-Learning Anbieter arbeiten mit Teletutoren, also Lehrer, die für den Teilnehmer per e-mail oder Chat ansprechbar sind.
Oft sieht man den Begriff virtueller Classroom, dies bedeutet, die Kursteilnehmer treffen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einer Plattform im Internet, um sich auszutauschen.

E-Learning – Anbieter

Im Internet finden Sie eine Menge Anbieter von E-Learning Programmen. Lassen Sie sich beraten und informieren Sie sich sorgfältig über die Lerninhalte, die Hilfs- und Kommunikationsmöglichkeiten, die Dauer und die Art des Abschlusses sowie die Kosten, um das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebot zu finden.

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