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Durchflussanzeiger

Fast jeder kennt Messgeräte und Anzeiger für Temperatur und Druck, Thermometer, Barometer, etc. sind ein Begriff. Doch weitaus weniger bekannt ist die ebenfalls zu messende wichtige Größe des Durchfluss. Die Aufgaben und Anforderungen an moderne Durchflussanzeiger als Teil der Durchflussmessung werden im Folgenden eingehender Erläutert Konzentriert wird sich hierbei auf Funktionsweise von Durchflussanzeiger, verschiedene Arten von Durchflussanzeiger und deren wichtigsten technische Werte.

Durchflussanzeiger – Grundsätzliches

Die Durchflussmessung ist vor allem auf dem Gebiet der Verfahrens- und Prozesstechnik in den letzten Jahren immer bedeutender geworden und spielt eine wichtige Rolle in der optimalen Rohstoff- und Energieausnutzung, sowie einer möglichst hohen Umweltverträglichkeit von Produktionen und Produkten. Essentieller Bestanteil der Durchflussmessung ist der Durchflussanzeiger, der den jeweiligen momentan Durchflusswert in L/min, m³/h oder auch m³/s angibt. Erst diese Anzeige der Durchflusswerte ermöglicht eine faktische Aussage und eine Wertung kann getroffen werden. Das heißt zum Beispiel, dass bei einem Abweichen des angezeigten Istwertes von dem angestrebten Sollwert der Durchflussregler unmittelbar aktiv wird und die sogenannte Regeldifferenz ermittelt. Im nächsten Schritt passt der Durchflussregler wieder den Soll- und Istwert durch eine Veränderung der Durchflussstärke einander an.

Durchflussanzeiger – Anwendungsgebiete

Durchflussmessgeräte, Durchflussregler und Durchflussanzeiger werden in ihrer Kombination auf unterschiedlichen Gebieten eingesetzt. Neben dem allgemeinen Maschinen und Apparatebau sind die wichtigsten Einsatzgebiete dieser technischen Geräte:

  • die Schwerindustrie
  • Walzwerke und -straßen
  • die Chemischenindustrie und Pharmaindustrie
  • die Getränke- und Genussmittelindustrie
  • die Messung und Überwachung von Produkt-, Kühl- und Schmierkreisläufen

Durchflussanzeiger – Bauarten

Je nach Art des durchfließenden Materials und der gewünschten Anzeigegenauigkeit variieren Durchflussanzeiger in ihren Ausführungen: Durchflussanzeiger für Flüssigkeiten mit niedrigen und mittleren Viskositäten müssen zum Beispiel andere Voraussetzungen erfüllen als Durchflussanzeiger für Gase. Auch die Ausstattung der tatsächlichen Anzeige kann stark variieren: so bieten einige Durchflussanzeiger eine digitale Anzeige, andere wiederum eine Durchflussanzeige mit Flügelrad und oder Kugel, die in vielen Fällen durch eine gewölbte Glaskuppel den Einblick auf Rotoren und Durchflussmaterial ermöglichen; wiederum andere Durchflussanzeiger sind mit einer Klappe und einer Skala ausgestattet.

Durchflussanzeiger – technische Daten

Um die an einen Durchflussanzeiger gestellten Anforderungen zu erfüllen ist es unumgänglich, immer einen zur Anlage passenden Durchflussregler zu wählen. Relevante technische Daten, die es immer zu überprüfen gilt sind:

  • Anzeigenbereich
  • Maximaler Druck
  • Maximale Temperatur
  • Gehäusewerkstoffe (Keramik, Alubronze, Polypropylen, Messing, Edelstahl, etc.)
  • Abmessungen, etc.

Durchflussanzeiger – Einbaulage

Grundsätzlich gilt, dass die meisten Durchflussanzeiger infolge günstiger Übertragung in fast allen Einbaulagen montiert werden können, für die sie jeweils zu kalibrieren sind. Daher sind die Geräte in der Einbau- und Eichlage anzubringen, die jeweils auf den Typenschildern der einzelnen Durchflussanzeiger notiert sind. Eine Abweichung hiervon kann zu Messungenauigkeiten führen. Zu beachten sind außerdem die Durchflussrichtung und die Tatsache, dass Durchflussanzeiger bestmöglich an einer Stelle der Anlage montiert werden sollten, die jederzeit leicht zugänglich ist.

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