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Dosiertechnik

In der Dosiertechnik gibt es viele Methoden und Einsatzzwecke. Lesen Sie hier welche Arten der Dosiertechnik es gibt, woran Sie professionelle Dosiertechnik erkennen und worauf Sie generell achten sollten bei Dosiertechnik.

Dosiertechnik – Allgemeines

Wenn Sie mehr als eine Komponente für die Herstellung eines Produktes benötigen, kommt es hier vor allem auf die richtige Dosierung aller Medien an. Wie bei einem Gericht gilt auch hier, eine Prise Salz zu viel und das ansonsten hoch gelobte schmackhafte Essen wird ungenießbar. Porzellan würde bei einem falschen Mischungsverhältnis der für die Herstellung notwendigen Komponenten in den Händen zerbröseln, Betonwände würden einstürzen oder Medikamente statt der heilenden Wirkung zu lebensgefährlichen Pillen werden. Damit dies nicht passiert, greifen die Hersteller von Produkten auf die Dosiertechnik zurück.

Dosiertechnik – Anbieter

Die Anbieter der Dosiertechnologie sind meist Spezialisten auf Ihrem Gebiet. So gibt es Unternehmen, die sich auf Dosieranlagen für flüssige oder auch gasförmige Medien spezialisiert haben. Aber auch Schüttgut muss dosiert werden, so dass auch hierfür spezielle Unternehmen ihre Lösungen anbieten.

Dosiertechnik – Komponenten

Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedlich konstruierte Dosieranlagen. Diese können entweder ein einziges Medium einem Rohstoff zuführen oder aber verschiedene Komponenten auf einmal hinzufügen.
Um die Medien vom Lagerungsort, wie beispielsweise einem Behälter zuführen zu können, werden spezielle Dosierpumpen eingesetzt.

Dosierpumpen
Dosierpumpen für größere Mengen gibt es schon längere Zeit auf dem Markt zu finden. Diese werden zunehmend verbessert und haben so bereits einen Standard erreicht, der sicheres und mengengenaues Dosieren möglich macht.
Eine neue Herausforderung war hier die Kleinstmengendosierung. Die Dosierpumpe sollte vor allem Erfordernissen gerecht werden, für die größeren Pumpen nicht eingesetzt werden konnten. Den Herstellern ist es nun gelungen, Dosierpumpen für Kleinstmengen für den universellen Einsatz zu konstruieren. Sie kann verschiedene Dosiermedien mit unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften, wie deren Ausgasung oder Viskosität, punktgenau dosieren. Diese Dosierpumpen werden vermehrt im Bereich der Kleinstmengendosierung mit einer Leistung im Bereich von bis zu 20 l/h eingesetzt. Besonders bei der Wassertechnik und in der industriellen Verfahrenstechnik für Desinfektion und Konditionierung ist der Bedarf hierfür groß. Hierzu gehören auch beispielsweise Reinigungs- und Entschäumungsaufgaben, die Chlorwassermischung in Schwimmbädern sowie einigen anderen branchenspezifischen Aufgaben, wo eine präzise Kleinstmengen-Dosierung immer wichtiger wird. Vermehrt kommen hochkonzentrierte Chemikalien als Dosiermedium zum Einsatz. Gerade hier ist es noch wichtiger, dass diese exakt in auch der noch so kleinsten Menge dosiert werden können.
Der Qualitätsanspruch an die Endprodukte ist stark gestiegen, so auch das Qualitätsmanagement. Die Nutzer von Dosierpumpen stellen an diese sehr hohe Anforderungen wie Genauigkeit und flexible Einstellbarkeit. Schärferen Richtlinien und niedrigen Grenzwerte zur weitestgehenden Vermeidung unerwünschter Inhaltsstoffe geben hier die Vorgaben vor. Die immer weiter fortschreitende Prozessautomation macht den Einsatz einer Dosierpumpe unumgänglich.

Dosiertechnik – Anwendungsbereiche

Die Dosiertechnik findet in fast allen Unternehmensbereichen ihre Anwendung. So wird diese Technik vor allem im Maschinen- und Gerätebau, in der Feinwerktechnik sowie in der Elektrotechnik verwendet. Aber auch im medizintechnischen oder chemietechnischen Bereich sind diese Anlagen unverzichtbar. In der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie gehören Sie in der Regel ebenfalls zu Ausstattung.

1 Kommentar

  • Der preeflow© eco-PEN ist ein rotierendes, absolut druckdichtes Verdrängersystem. Das Herzstück des Präzisionsvolumendosierers besteht aus Rotor und Stator. Mittels mikroprozessorgesteuerter Drehbewegung des Rotors wird durch Verdrängen des Mediums im Stator die Förderung ohne Schereinwirkung erzeugt. Dank dieser schonenden Förderung können feststoffbeladene, abrassive und auch hochviskose Produkte präzise dosiert werden.
    Dosiermengen ab 0,004 ml werden unabhängig von Temperatur, Druck und Viskosität, punktdosiert oder als Raupe aufgetragen. Durch die reversierende Förderrichtung wird ein sauberer, kontrollierter Material- bzw. Mediumabriss ohne nachtropfen ermöglicht.
    Bei einer Dosiergenauigkeit von +/- 1% und einer Wiederholgenauigkeit von >99% sind in Zukunft erhebliche Produkteinsparungen realisierbar.
    Vom einfachen Handarbeitsplatz bis hin zur automatisierten Fertigungslinie finden die außerordentlich einfachen und wartungsfreundlichen Dosiersysteme ihre Anwendung.

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