Schwimmbad & Sauna

Dampfsauna

Eine Dampfsauna ist eine Form der finnischen Sauna mit niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchtigkeit. Sie können eine öffentliche oder private Dampfsauna nutzen, um sich zu entspannen und bestimmte Krankheiten zu lindern. Einzelheiten zu den verschiedenen Varianten der Dampfsauna erfahren Sie im folgenden Text.

Dampfsauna – Allgemeines

Die Tradition der Dampfsauna geht bis zu den alten Römern zurück. Bereits sie wussten die entspannenden und gesunden Aspekte der Dampfsauna zu schätzen. Die Dampfsauna ist weniger anstrengend als die normale Sauna, weil sie nicht so heißt ist, stärkt aber ebenso das Immunsystem. Öffentliche Dampfsaunen gibt es in vielen Erlebnisbädern, Hotelanlagen oder Fitnessclubs. Der Besuch einer Dampfsauna ist nicht nur eine Wohltat für die Seele, sondern auch für den Körper. Dampfsaunen entschlacken, stärken die Abwehrkräfte und können folgenden Beschwerden entgegenwirken:

  • Muskelverspannungen und Muskelkater nach Sport vorbeugen,
  • Stress in Beruf und Alltag,
  • Schnupfen, Husten und Entzündungen der Stirn-, Kiefer- und Nasennebenhöhlen,
  • Schlafstörungen,
  • chronisch-rheumatische Gelenkbeschwerden,
  • Niedergeschlagenheit und leichte Depression,
  • Störungen der Hautdurchblutung,
  • Schuppenflechte, Neurodermitis und Akne,
  • trockene, raue und unreine Haut.

Sie können sich eine Dampfsauna zu Hause im Keller installieren oder eine öffentliche Dampfsauna benutzen. Regional gibt es unterschiedliche Ausprägungen der Dampfsauna:

Dampfsauna – Russisches Banja

Die russische Form der Dampfsauna hat eine Temperatur von 40 – 50 Grad, durch Aufgüsse mit sehr viel Wasser wird eine hohe Luftfeuchtigkeit erzielt. Es ist üblich, sich in dieser Dampfsauna mit eingeweichten Birkenzweigen den Körper abzuschlagen. Gleichzeitig ergibt das Wasser, in dem die Zweige eingeweicht werden, einen wohlriechenden Aufguss für die Dampfsauna. Eine Besonderheit der russischen Dampfsauna ist, dass manchmal alkoholische Getränke in das Aufgusswasser gegeben wird.

Dampfsauna – Türkisches Hamam

Immer größere Beliebtheit erlangt in den letzten Jahren die türkische Form der Dampfsauna – das Hamam. Ein Hamam ist eine Dampfsauna, die meist aus Marmor gefertigt ist und in der Mitte des Raumes eine kreisrunde Liegefläche hat. Die öffentliche türkische Dampfsauna ist nach Geschlechtern getrennt. In Hotelanlagen oder in westlichen Regionen kann die türkische Dampfsauna meist auch gemeinsam benutzt werden. Die ursprünglichen Funktionen des Hamam – Schwitzen und Reinigen – werden heute durch verschiedene Angebote zur Schönheitspflege ergänzt: Im türkischen Dampfbad werden Peelings oder Massagen angeboten, Männer können sich rasieren und Frauen die Körperhaare epilieren und die Kopfhaare färben.

Dampfsauna – römisches Caldarium

Die römische Dampfsauna ist ist eigentlich ein Warmluftraum mit 45 bis 50 Grad, der eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 Prozent hat. Aromatische Essenzen oder Edelsteine wie der Bergkristall werden eingesetzt, um die wohltuende Wirkung der römischen Dampfsauna zu verstärken. Häufig erhalten die Besucher der römischen Dampfsauna Honig oder Salz zum Auftragen auf die Haut, die danach besonders weich und seidig wird.

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