Ernährung

Creatin Muskelaufbau

Erst in den 70er Jahren ist entdeckt worden, dass Creatin einen großen Einfluss auf den Muskelaufbau hat und hier unterstützend wirken kann. Da Creatin am häufigsten auch im Fleisch vorkommt, müssen Sie heute aber nicht mehr Unmengen von Fleisch essen, wie es die Bodybuilder damals taten, Sie erhalten Creatin zum Muskelaufbau heute in praktischer Kapsel- und/oder Tablettenform.

Creatin Muskelaufbau – Vorkommen

Creatin ist eigentlich ein körpereigener Stoff, welcher während des Energiestoffwechsels in der Bauspeicheldrüse, der Leber sowie in den Nieren gebildet wird. Die Speicherung des Creatins erfolgt in der Skelettmuskulatur. Wie viel Creatin Ihnen selbst zur Verfügung steht, hängt von Ihrer Ernährung sowie der vorhandenen Muskelmasse ab. Der durchschnittliche Vorrat an Creatin beträgt ca. 120 g.

Seinen Namen hat Creatin auch von einer anderen Herkunftsquelle, dem Fleisch (Creas = Fleisch). Wenn Sie normale und durchschnittliche Essgewohnheiten haben, können Sie so täglich ca. 1 g Creatin Ihrem Körper zuführen, wobei aber der Durchschnittsverbrauch an Creatin bei 2 g täglich liegt.

Creatin Muskelaufbau – Wirkungsweise

Creatin ist neben dem so genannten Adenosintriphosphat, kurz ATP genannt, für die Energie unerlässlich, die ein Muskel für seine Bewegung benötigt. Da aber der Muskel selbst nur sehr wenig ATP speichern kann, ist sein Vorrat an ATP bereits innerhalb weniger Sekunden verbraucht. Nun kommt das Creatin ins Spiel, mit dessen Hilfe neues ATP gebildet werden kann und somit dem Muskel wieder als Energie zur Verfügung steht. Um also hier einen Sportler bei seinem Muskelaufbau zu unterstützen, benötigt der Körper ausreichend Creatin. Da aber auch dieser Creatin-Speicher irgendwann erschöpft ist, nehmen Sportler zum Muskelaufbau Creatin-Tabletten ein, die den Vorrat aufstocken und so den Muskeln länger Energie zur Verfügung stellen zu können.

Die Nebenwirkung des Creatins, Wasser in den Muskeln einzulagern, hat beim Muskelaufbau einen positiven Effekt. Hierdurch sehen die aufgebauten Muskeln etwas dicker und praller aus. Dieser Effekt verschwindet aber relativ schnell wieder, sobald Sie das Creatin absetzen. Die aufgebauten Muskeln aber bleiben zumindest so lange bestehen, solange diese noch trainiert werden.

Creatin Muskelaufbau – Qualitätsunterschiede

Das Angebot an Creatin-Präparaten ist sehr groß, was sich auch beim Preis bemerkbar macht. Da es aber bei den Creatin-Produkten auch auf die Qualität ankommt, um hier wirklich für den Muskelaufbau eingesetzt werden zu können, ist es wichtig, dass Sie hier besonders auf die Reinheit des Creatins achten. Gerade Billigprodukte können mit anderen Substanzen verunreinigt sein und hier die Wirkung entweder mindern oder gar ganz aufheben.

Creatin Muskelaufbau – Einnahmeempfehlung

Damit das Creatin für den Muskelaufbau auch sinnvoll genutzt werden kann, empfehlen die Hersteller Creatin-Kuren:

Hierzu sollten Sie in den ersten fünf Tagen täglich 4 x 5 g Creatin einnehmen, also eine Gesamtdosis von 20 g pro Tag.

In den nächsten vier bis sechs Wochen sollten Sie dann zweimal täglich 1 g Creatin einnehmen, um hier den in der ersten Woche aufgebauten Creatinvorrat zu erhalten.

Anschließend sollten Sie mindestens zwei Monate mit dem Creatin pausieren, um die natürliche Creatineigensynthese nicht zu stören.

Wenn Sie zuviel Creatin zu sich genommen haben und dieses nicht verwertet wird, wird es aber nicht weiter gespeichert, sondern über die Nieren wieder ausgeschieden.

2 Kommentare

  • Ich trainiere seit 10 Jahren und habe viele Creatin Sorten probiert. Habe dann vor einem Monat bei FTW Publishing das Duofine Creatine bestellt, das hat eingeschlagen wie eine Bombe!

    Wen es interessiert, hier der Link.
    Das Zeug ist günstig, aber wirkt echt saugut!!

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