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Das Rezept zur perfekten Cappuccino Zubereitung

Mit ein paar Tricks von Starbucks & Co, einer einfachen Espresso-Maschine und einem manuellen Milchschäumer für ein paar Euro kann man einen Cappuccino zaubern, der jeder Bar gut zu Gesicht stände. Hier also mein über lange Jahre verfeinertes Rezept zur finalen Capuccino Zubereitung. Wichtig: Der Ablauf ist exakt getimed !!!

  1. Milch für den Cappuccino aufsetzen
    Ihr benötig zur Zubereitung einen dieser Milchschäumer, die aus einem Edelstahl-Gefäss bestehen, in dem man mit der Hand ein feines Sieb hoch und runter stampfen kann. Empfehlenswert ist auch für kleine Mengen die grössere Variante (etwa 0,5 Liter). Das Sieb nehmt Ihr raus bevor Ihr die Milch auf den Herd stellt. Ihr solltet etwas mehr Milch einfüllen als Ihr letztlich für den Cappuccino brauchen werdet. An Milch hat sich die 1,5% Variante der neuen, länger haltbaren Milch bewährt. Es gibt da erstaunliche Unterschiede und wenn der Cappuccino auf Dauer nichts wird, solltet Ihr eine andere Milchsorte probieren.
  2. Espressomaschine laden und anwärmen
    Es geht auch mit den Espresso – Maschinen, die man auf den Herd setzt aber deutlich besser schmeckt es mit einer elektrischen Espresso-Maschine. Um den Espresso mit “Crema” also einer hellbraunen dünnen Schaumschicht oben drauf hinzubekommen zählen zwei Regeln: Erstens ein guter Espresso Cafe (ich hab gute Erfahrungen mit Lavazza Oro – in der goldenen Dose gemacht) und zweitens Druck. Um den (Gegen-)Druck zu bekommen, heisst es den Espresso mit einem Stampfer fest in das Sieb zu pressen.
  3. Cappuccino-Milch vom Herd nehmen
    Mittlerweile sollte die Milch heiss genug sein. Das klingt einfach aber die richtige Temperatur ist entscheidend. Der richtige Moment ist, wenn die Milch an der Oberfläche anfängt winzigkleine Blasen oder “Augen” zu bilden. Dann schnell runter vom Herd. Zu heiss gewordene Milch schäumt nicht mehr.
  4. Milch für den Cappuccino schäumen
    Jetzt kommt der anstrengende Teil. Der Milchschaum für den Cappuccino wird jetzt mit der Hand gestampft. Dazu bewegt Ihr das Sieb so, dass es sich nur in der unteren Hälfte des Gefässes bewegt. Also da wo die Milch ist. Nach etwa 50 mal hoch und runter, merkt man wie die Milch etwas zäher wird. Das reicht dann und Ihr nehmt das Sieb raus und lasst die Milch offen stehen. Sie hat in dieser Phase meist einen unschönen Schaum mit grossen Blasen aber das wird sich noch ändern. Wichtig ist, dass die geschäumte Milch 1-2 Minuten offen steht.
  5. Espresso rauslassen
    Die Wartezeit der Milch nutzt Ihr, um den Espresso aus der Espresso-Maschine zu lassen. Hoffentlich mit feiner Crema.
  6. Cappuccino Schaum leicht rühren
    Jetzt geht’s den Milchblasen an den Kragen: Ihr nehmt einen grossen Löffel und verrührt die Milch ein wenig, so dass jetzt ein sehr gleichmässiger Schaumbrei entsteht. Nur ganz langsam und vorsichtig ein paar Mal rühren ohne den Schaum kaputt zu machen.
  7. Cappuccino Schaum einfüllen
    An der Stelle wird am Häufigsten ein Fehler gemacht. Statt die Milch einfach in die Cappuccino Tassen zu giessen, haltet ihr den Milchschäumer leicht schief und streicht mit dem grossen Löffel vorsichtig die oberen Schichten Schaum in die Tassen ab. Es bleibt dann der Bodensatz aus heisser Milch übrig. Nach Geschmack kann man dann davon noch ein wenig in den Cappuccino geben. Im Idealfall besteht er aber nur aus Espresso und heissem Schaum. Heisse Milch hat in einem Cappuccino eigentlich nichts verloren.
  8. Finish
    Als Geste der Anerkennung an Starbucks und Co. kann man den Cappuccino noch mit einem Schwung Caramel Creme verzieren. Sieht schön aus, schmeckt lecker.

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