Buchhalter Ausbildung

Das Bild des Buchhalters ist vor allem durch Filme aus den 50er Jahren geprägt. Er ist bekannt für die Verwaltung und den Umgang mit Finanzmitteln eines Unternehmens. Diese Aufgaben hat der Buchhalter auch heute noch zu erfüllen und hat somit eine große Bedeutung für jedes Unternehmen. Die Ausbildung zum Buchhalter ist nicht einheitlich geregelt. Eine spezielle Ausbildung bekommt der qualifizierte Bilanzbuchhalter.

Buchhalter Ausbildung – Ausbildungsvoraussetzung

Um sich als Buchhalter ausbilden zu lassen, ist der anerkannte Berufsabschluss in kaufmännischen Berufen und die kaufmännische Berufspraxis notwendig. Kaufmännische Berufe sind z.B.: Bürokauffrau/-mann und Industriekauffrau/-mann.

Die Voraussetzungen für die Ausbildung zum qualifizierten Bilanzbuchhalter sind eine 3-jährige kaufmännische Ausbildung und 3 Jahre Berufspraxis im betrieblichen Rechnungswesen. Bei Bewerbern ohne kaufmännische Ausbildung muss eine 6-jährige einschlägige Berufspraxis vorliegen. Dabei müssen 3 Jahre im betrieblichen Rechnungswesen gearbeitet worden sein.

Buchhalter Ausbildung – Ausbildungsorte

Die Ausbildung zum Buchhalter wird meist von privaten Fachschulen, Akademien und auch von Kammern angeboten.

Buchhalter Ausbildung – Ausbildungsdauer

Die Dauer der Ausbildung ist von der jeweiligen Ausbildungsstätte abhängig. Die Dauer der Ausbildung ist abhängig von der Zeit, die Sie in die Ausbildung investieren. Nutzen Sie das Ausbildungsangebot zum Buchhalter in Vollzeit dauert die Ausbildung fünf bis zwölf Monate, in Teilzeit zwei Jahre und im Fernunterricht dauert die Ausbildung 18 Monate.

Die Ausbildung zum qualifizierten Bilanzbuchhalter dauert 18 Monate.

Buchhalter Ausbildung – Ablauf und Inhalte

Nach der abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung mit Berufspraxis können Sie die Ausbildung zum Buchhalter beginnen. Während der Ausbildung werden Ihnen unterschiedliche Inhalte vermittelt.

Die Ausbildungsinhalte gliedern sich in folgende Abschnitte:

  • Buchführung
  • Betriebsbuchhaltung
  • Lohnbuchhaltung
  • Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
  • Buchführunspraxis
  • Bilanzierung
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Steuerwesen
  • Rechtswesen und
  • Grundlagen der Informationstechnologie.

Die Ausbildung zum qualifizierten Bilanzbuchhalter beinhaltet eine Vertiefung des Wissens eines Buchhalters, so dass diese nach ihrem Abschluss Steuererklärungen und Jahresabschlüsse durchführen können.

Die Lehrgänge enden mit einer abschließenden Prüfung.

Buchhalter Ausbildung – Abschluss

Die abschließende Prüfung wird entweder intern in den Fachschulen oder bei der Industrie- und Handelskammer durchgeführt. Nach Abschluss der Prüfung wird das Zertifikat „Buchhalter/in“ überreicht.

Nach Abschluss der Prüfung zum Bilanzbuchhalter erhalten Sie ein Zertifikat zum „qualifizierten Bilanzbuchhalter“.

Buchhalter Ausbildung – Zukunftsaussichten

Nach der Ausbildung arbeitet der Buchhalter im Unternehmen oder selbstständig.

Der Buchhalter ist zuständig für korrekte Buchungen der Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens, für das Mahnwesen und den Inkassobereich. Er ist an Inventuren und Soll-Ist-Vergleichen beteiligt. Die Anstellung als Buchhalter ist krisensicher, da der Buchhalter bei allen finanziellen Entscheidungen benötigt wird. Der Buchhalter berät die Geschäftsführung bei steuerlichen Fragen und unterstützt Controlling-Maßnahmen.

Der Bilanzbuchhalter ist durch die höher qualifizierte Ausbildung in der Lage, Jahresabschlüsse, Bilanzen und besondere Kontierungsfälle zu bearbeiten.

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