Hausbau

Bodenplatte

Eine gute Bodenplatte ist wichtig für die Qualität eines Hauses. Lesen Sie hier welche Arten Bodenplatten es gibt, was eine gute Bodenplatte ausmacht und worauf Sie generell achten sollten beim Anlegen der Bodenplatte.

Bodenplatten

Die Bodenplatte dient der Abgrenzung des Gebäudes zum Erdreich. Dabei ist vor allem die Funktion der Feuchteisolierung und Wärmedämmung zu erfüllen. Früher wurde häufig auf die Bodenplatte verzichtet. In älteren Häusern findet man heute noch Keller, deren Boden aus gestampften Lehm besteht. Heutzutage wird auf eine Bodenplatte nur in den seltensten Fällen verzichtet. Eine Ausnahme bilden zum Beispiel Holzhäuser auf Stützen, mit einem hinterlüfteten Bodenaufbau. Die Bodenplatte ist die günstige Alternative zu Kellerbau. Ein Keller ist rund 10-mal teurer als eine Bodenplatte, denn teure Ausschachtungs- oder Schalungsarbeiten entfallen.

Bodenplatte – Arbeitsverfahren

Nach Abtragen des Mutterbodens werden Gräben für Streifenfundamente ausgehoben. Diese müssen mindestens 80 Zentimeter, damit das Fundament im Winter frostsicher ist. Nach dem Auffüllen der Fundamentgräben wird die Bodenplatte vergossen. Vor dem Einfüllen des Betons wird die Bodenplatte einheitlich eingeschalt. Dieser wird in den meisten Fällen mittels Rutschen oder über einen Schlauch direkt aus dem LKW eingefüllt. Möglich ist auch das Auskippen von Containern über der Schalung. Dabei kann jede Art von Beton verwendet werden. Zur Auswahl steht steifer Beton (KS), plastischer Beton (KP), weicher Beton (KR) oder fließfähiger Beton (KF). Mit einem Flaschenrüttler wird der Beton verdichtet, die Verwendung eines Faulenzers hilft beim Glätten. Frischer Beton benötigt eine intensive Nachbehandlung. Der Bauherr muss seine Schalung in den ersten Tagen besonders vor Frost und Regen, aber auch vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Die Dicke und Beschaffenheit der Bodenplatte (Stahlbeton-Fundamentplatte aus Beton) ist von der Beanspruchung und den Baugrundverhältnissen abhängig (im Normalfall: 15 – 25 cm). Maßgebender Einfluss auf die Dimensionierung können hohe Einzellasten, z. B. aus Gabelstaplerbetrieb und/oder Stützen haben. Zur Verhinderung von Rissen in der Bodenplatte müssen Längs- und Querfugen angeordnet werden.

Bodenplatte – Wärmedämmung

Die Wärmedämmung einer Bodenplatte ist wichtig zur Verbesserung des Wärmeschutzes, Verminderung der Heizkosten, zur Erhöhung der Wohnqualität und zur Vermeidung von Bauschäden (wie z. B. Feuchtigkeitsschäden, welche sich durch Schimmel und Kondensatbildung zeigen). Bei Bodenplatten, an die kein Keller anschließt, muss auf jeden Fall zusätzlich noch eine Wärmedämmung vorgenommen werden. Die Wärmedämmung wird über oder unter der Bodenplatte eingebracht. Unterhalb der Bodenplatte werden z.B. feuchteunempfindliche Produkte wie Schaumglas, Polyurethanschaum (PU-Schaum) oder Polystyrol (PS)-Perimeterdämmung angewendet. Oberhalb von Bodenplatte und Abdichtung werden unterschiedliche Dämmmaterialien eingesetzt, wie z.B. Polystyrolschaum, Mineralfaserdämmung (KMF), Granulat oder Einblasmaterialien in Verbindung mit Trag-Unterkonstruktionen. Wer lieber Naturdämmstoffe verarbeiten will, sollte unverrottbare Materialien wie Kork wählen.

Bodenplatte – Feuchtisolierung

Die Feuchteisolierung erfolgt mit ausreichend diffusionsdichten Folien aus Polyethylen (PE) oder Polyvinylchlorid (PVC). Nur bei aufgeständerten Konstruktionen kann eine Feuchteisolierung entfallen. Unterkellerte Aufenthaltsräume benötigen ebenfalls keine Abdichtung.

Bodenplatten – Gewerke

Als Gewerk bezeichnet man handwerkliche und bautechnische Arbeiten im Bauwesen, vor allem die Arbeiten, die von einer traditionellen Handwerkerzunft durchgeführt werden. Das heißt beim Bau einer Bodenplatte, laufen bei guter Organisation alle vorbereitende Arbeiten der Elektro- und Sanitärgewerke Hand in Hand, z.B. Kabel, Fundamenterder, Wasser usw. Daher achten Sie bei der Beauftragung von Firmen auf eine gute Koordination auch zwischen den Firmen.
Dies erspart oft immense Kosten.

Bodenplatten – Tipps

Verzichtet man beim Bau auf einen Keller, kann man viel sparen, aber
aber nur eine Bodenplatte kann auch eine spätere Wertminderung darstellen. Der Wiederverkaufswert nicht unterkellerter Häuser ist außerdem niedriger. Sie sind zudem auf dem Gebraucht-Immobilienmarkt insgesamt schwerer an den Mann zu bringen, da sie von den meisten Käufern ein Keller gewünscht wird.

2 Kommentare

  • Käufer wollen gerne einen Keller,bezahlen wollen sie allerdings wenig dafür!
    der Keller ist heutzutage nur eine teure Rumpelkammer.

  • Mit ABAKUS Thermobodenplatten kann der Hausbeitzer bis zu 40 5 Energiekosten einsparen. In der Bodenplatte ist die Fußbodenheizung bereis inbegriffen, der Estrich ist ebenfalls vvor fertigstellung des Hauses fertig sodas sich die Bauzeit erheblich verkürzt. Weitere Vorteile: Die gesamten Wände des Erdgeschossen können um ca. 12 – 13 cm kürzer erstellt werden da der gesamte Bodenaufbau wie Trttschalldännung, Estrich etc. entfällt. Dehungsfugen entfallen ebenfalls. Der Fliesenleger hat hierdurch weniger Verschnitt = weniger Kosten und bessere Optik. ABAKUS Thermobodenplaten gibt es von http://www.ABAKUS-Thermoground.de, Fragen ? Dann bitte anrufen unter 039291 709900

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