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Blechschild

Eines der wohl erfolgreichsten und traditionellsten Werbemittel ist das Blechschild. Damals wie heute gelten Werbebotschaften auf dem Blechschild als beliebt und besonders hochwertig. Wenngleich die größten Erfolge des Blechschilds vorbei sind, lassen immer noch etliche Firmen den Klassiker produzieren.

Blechschild – allgemeine Informationen

Ein Blechschild zeichnet sich durch seine Langlebigkeit und sein robustes Äußeres aus. So hält ein Blechschild selbst längeren Außeneinsätze problemlos stand. Weder der farbige Aufdruck noch das Material selbst leidet unter den Witterungseinflüssen. Denn das Blechschild bleicht weder aus, noch beginnt es zu rosten – gegenüber seinem Konkurrenten, dem Plakat, zwei deutliche Vorzüge des Blechschilds. Montiert werden kann das Blechschild auf alle möglichen Untergründe. Entweder mit Nägeln oder Schrauben und Dübeln kann man es selbst auf festen Untergründen zum Halten bringen. Aufgrund seiner Langlebigkeit ist das Blechschild am besten für Imagewerbung geeignet. Kurzzeitige Aktionswerbung oder Angebote eignen sich eher nicht, um auf das Blechschild aufgebracht zu werden. Denn das Blechschild hat auch seinen Preis und dieser rentiert sich meist nur, wenn von einem langfristigen Einsatz auszugehen ist. Bei der Gestaltung eines Blechschildes gibt es kaum Grenzen. Ob Vierfarbdruck oder sogar das Aufbringen von Fotos – produktionstechnisch können diverse Layouts realisiert werden. Neben den meist rechteckigen Standard-Blechschildern gibt es auch Sonderformen, die als Auftragsarbeiten von den Blechschild-Herstellern gefertigt werden. Man unterscheidet zudem zwischen dem Blechschild mit ebener Oberfläche oder dem Blechschild mit Prägung. Letztere Variante ist etwas aufwändiger in der Produktion und daher meistens teurer.

Blechschild damals

Was die Werbetreibenden vor einigen Jahrzehnten auf das Blechschild projiziert haben, gilt heutzutage bereits als kleines Kunststück. Originale aus alten Zeiten werden daher als seltene Sammlerstücke gehandelt und erfreuen sich nicht nur unter Blechschild-Sammlern großer Beliebtheit. Je nach Alter, Größe und Qualität erzielen antike Blechschilder auf Auktionen, Trödelmärkten oder Online-Börsen teils horrende Preise. Besonders die Blechschilder von Markenartiklern, die auch heutzutage noch bekannt sind, sind besonders beliebt.

Blechschild heute

Auch heute nutzen viele Unternehmen das Blechschild als nostalgisches Werbemittel. Durch die aufwändige Fertigung vermittelt das Blechschild einen hochwertigen Eindruck. Besonders Getränkehersteller lassen noch hin und wieder Blechschilder mit ihren Logos oder Slogans produzieren. Diese werden entweder im Handel verkauft oder als Werbegeschenk an Vertragspartner in Getränkehandel, Kneipen oder Restaurants gegeben. Eine bessere Werbung als ein dauerhaft angebrachtes Blechschild, beispielsweise im Thekenbereich einer Kneipe, gibt es kaum. Und wenn das Blechschild neben der aufgedruckten Werbebotschaft auch noch gut aussieht, verschönert es seine Umgebung und wird zum echten Eyecatcher. Eine andere Variante eines heutigen Blechschildes ist die einer Tafel. Mit speziellen Stiften können Gastronomen auf dem Werbemittel Blechschild die Angebote des Tages oder der Woche präsentieren. Der Werbeaufdruck der jeweiligen Firma taucht nur am Rande auf – der Großteil der Blechschild-Fläche kann stets wieder beschrieben werden. Eine Kombination aus dem Werbemittel Blechschild und dem Zusatznutzen für den Gastronomen.

Blechschild – die Produktion

Wenn Sie gerne ein Blechschild als Werbemittel produzieren lassen möchten, sollten Sie eine Mindestanzahl zusammenbekommen. Bei kleinen Auflagen loht sich die aufwändige Produktion meist nicht. Die Hersteller von Blechschildern sind entweder Emaille-Fabriken oder Werbemittelhersteller. Diese finden Sie entweder über das Internet oder in den gelben Seiten.

1 Kommentar

  • Das Blechschild, damals wie heute, hätte ohne eine witterungsbeständige Schutzschicht eine relativ kurze Lebensdauer. Um dem Rost vorzubeugen, den der Kontakt mit Wasser mit sich bringt, wurden die Blechschilder mit einer Emailleschicht überzogen. Diese verhindert auch das verblassen von Schriftzeichen und Logos. Die Emailleschilder für Werbezwecke, wie sie zwischen den Jahren 1890 und 1960 ihren Höhepunkt hatten, wurden von Ludwig Stollwerck ins Leben gerufen. Die Blechschilder hatten nicht nur in der Werbung ihr Wirken, sie wurden auch als Firmen- und Praxisschilder verwendet. An Geschäftshäusern, wo teilweise auch mehrere Hinterhöfe vorhanden waren, fand man oft eine regelrechte Ansammlung von Emaillefirmenschildern, die im Volksmund auch „Stummer Portier“ genannt wurden. Auf ihnen war der Name des jeweiligen Unternehmens mit Etagen- und Hofnummer versehen. Als Straßen-, Hausnummern- und Hinweisschild fanden und finden die Emailleschilder wegen ihrer Witterungsbeständigkeit Verwendung.

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