Wohnen

Bettsofas

Egal ob in der engen Studentenbude, dem Arbeitszimmer oder dem Gästezimmer zu Hause, überall ist das Bettsofa ein ebenso praktisches wie dekoratives Möbelstück. Wenige Handgriffe genügen zumeist, um aus der Sitzgelegenheit für tagsüber ein bequemes Lager für die Nacht zu machen. Und am nächsten Morgen ist das Bett ebenso schnell wieder in ein Sofa verwandelt, das zudem noch eine Menge Platz spart. Welche Bettsofa-Modelle und Bettsofa-Größen es gibt, erfahren Sie hier.

Bettsofas – Die gängigen Größen

Bettsofas lassen sich, wie ihre Kollegen ohne Schlaffunktion auch, grob in Zweisitzer und Dreisitzer einteilen. Die Größe der Schlaffläche hängt dabei direkt mit der Anzahl der Sitzplätze zusammen. Wirklich genormte Maße, wie man sie von Betten her kennt, gibt es bei Bettsofas allerdings nicht. So lässt sich die Größe der Liegefläche also auch nur ungefähr angeben. Für zweisitzige Bettsofas beträgt sie in der Breite zwischen 1,15 m und 1,30 m. Dreisitzige Bettsofas weisen eine Breite zwischen 1,40 m und 1,50 m auf. Auch die Länge der Liegefläche ist nicht genormt. Sie kann zwischen 1,85 m lange und 2,05 m variieren. Sie sollten beim Kauf eines Bettsofas also am besten einmal Probeliegen und ausprobieren, ob Sie bequem auf der Liegefläche Platz finden.

Bettsofas – Verschiedene Materialien

Bei den Bezugstoffen findet man von Baumwolle über synthetische Stoffe bis hinzu edlen Lederoutfits alle Materialien wieder, die auch bei herkömmlichen Polstermöbeln Verwendung finden. Hier können Sie bei der Auswahl des Materials weitestgehend auf ihren eigenen Geschmack vertrauen. Sie sollten aber darauf achten, ein strapazierfähiges Material zu wählen, da ein Bettsofa einigen zusätzlichen Belastungen ausgesetzt ist. Einen genauen Blick sollten Sie hingegen auf die Polsterung werfen. Hier hat man es entweder mit unterschiedlich harten Schaumstoffen oder mit einem Federkern zu tun. Dabei handelt es sich um ein System von Stahlfedern, die durch ein Geflecht miteinander verbunden sind und sich einzeln und unabhängig voneinander bewegen können. Diese Polsterung ist meisten sehr strapazierfähig, aber auch bisweilen recht hart. Schaumstoffe kommen dagegen in ganz verschiedenen Qualitäten vor. Sie können sehr haltbar und strapazierfähig sein, bei schlechter Qualität verschleißen sie aber sehr schnell und sorgen für unschöne und unbequeme „Löcher" auf der Liegefläche des Bettsofas.

Bettsofas – Der Ausklappmechanismus

Bei den einfachsten Bettsofas sind die Sitzfläche und die Rückenlehne mit Stoffstreifen verbunden und übereinander gelegt. Sie lassen sich sehr einfach auseinander ziehen und auf den Boden legen – fertig ist die Liegefläche. Allerdings hat dieses einfache Verfahren den Nachteil, dass die Bettsofas auch dann gerne auseinander rutschen. Etwas aufwendigere Bettsofas verhindern dies durch eine Metallstange, die man beim Zusammenbauen des Bettsofas in spezielle Halterungen einhaken muss. Häufig verfügen derartige Bettsofas auch über einen Lattenrost, welchen man ausziehen kann und auf dem man dann die Liegefläche ausbreitet. Solche Modelle bieten dann bereits einen recht großen Schlafkomfort. Bettsofas mit Federkernpolsterung verfügen zumeist über andere Mechanismen. Hier lässt sich häufig die Sitzfläche nach vorne ziehen und anschließend die Rücklehne umkippen. Dabei kann allerdings, je nach Form von Sitzfläche und Rückenlehne, eine bisweilen recht unangenehmer „Besucherritze" in der Mitte der Liegefläche entstehen.

Kommentar abgeben