Wohnen

Beistelltisch

Beistelltische mögen kleiner sein als andere Tische, gerade das steigert aber ihre Funktionalität. Als Ablage neben dem Fernsehsessel oder Nachttisch taugen sie ebenso wie als zusätzlicher Stellplatz am Esstisch oder als Platz für den Drucker im Heimbüro. Die Funktion eines Beistelltisches ändert sich bei Bedarf blitzschnell; das gibt Raum für kreatives Wohndesign.

Beistelltisch – Funktionalität und Konstruktion

Beistelltische im Minimaldesign bestehen nur aus Fuß und Tischplatte, andere besitzen mehrere Ablageböden und dadurch wesentlich mehr Stauraum. Tische gleicher Bauart mit unterschiedlichen Höhen lassen sich ineinander stapeln, wenn sie nicht gebraucht werden. Das spart Platz. Beistelltische sind multifunktionale Möbel; bei Bedarf dienen sie vielerlei Zwecken: in der Küche als Ablage, bei Partys für Snacks und Biergläser, im Wohnzimmer für die Fernsehzeitschrift und die Fernbedienung. Ebenso vielfältig sind die Materialien, aus denen Beistelltische konstruiert werden. Einige sind aus reinem Kunststoff, bei anderen wurden Materialien wie Holz, Stein oder Glas und Metall verwendet. Kunststoff ist gut abwaschbar und macht deshalb auch den Einsatz der Tische im Garten möglich. Etwas Regen schadet ihnen nicht. Hat der Tisch Rollen, so mutiert er zum Beistellwagen. Mit ihm wird der Abtransport von schmutzigen Schüsseln und Tellern nach einem gelungenen Festessen bedeutend einfacher.

Beistelltisch – Antiquitäten

Neben modernen Varianten kann man auch Beistelltische aus unterschiedlichen Epochen der Vergangenheit kaufen. Etwa indische Tische mit reichen Verzierungen, Beistelltische des Jugendstils und Bauhaus-Tische, deren Design auf das Wesentliche reduziert wurde. Es könnte sich durchaus lohnen, einmal das Antiquariat nach passenden Tischen zu durchsuchen: Vielleicht für einen aufregenden Stilmix?

Beistelltisch – Design und Wohntrends

Die Auswahl an Materialien bestimmt auch bei Beistelltischen die Wirkung im Raum. Eine Kombination aus Metall und Glas sorgt beispielsweise für Transparenz, vermeidet den Eindruck von Schwere, lässt das Möbelstück kaum klobig wirken. Tische aus Holz vermitteln dagegen ein Gefühl von Gemütlichkeit. Beistelltische liegen im Trend; Wohnungsbesitzer kaufen heute eher zwei kleinere als einen größeren Tisch. So bleibt viel freier Raum in einem Zimmer, das Mobiliar wirkt nicht einengend. Beistelltische mit Glasplatten können auch manch eine Vitrine ersetzen. Unter dem Glas ist mitunter Platz für die Briefmarkensammlung, für Muscheln, Steine und Münzen. Beistelltische gehören in vielen Teilen der Welt zum Mobiliar. Auch wer asiatisches Design bevorzugt, muss nicht auf sie verzichten. Kediri heißen beispielsweise Klapphocker und Beistelltische im Bali-Design. Tische mit Mosaikplatten auf Eisengestellen zaubern dagegen südeuropäisches Flair in eine Wohnung. Sie scheinen wie geschaffen, um mit Oliven, Schafskäse und Wein zum abendlichen Snack gedeckt zu werden.

Beistelltisch – Weitere Einsatzmöglichkeiten

Kaum ein anderes Möbelstück ist so flexibel einsetzbar wie ein Beistelltisch: Spezielle Exemplare dienen als Schachtische; bei ihnen ziert ein passendes Spielfeld die Tischplatte. Andere Beistelltische und Beistellwagen finden im Garten Platz, fungieren als Servierwagen, Büroablage, Abstelltisch neben Sesseln oder Sofas oder Nachttisch. Selbst als Wickeltisch vermag das Möbelstück zu taugen. Oder wie wäre es, wenn Sie aus dem Beistelltisch eine kleine Blumenbank bauen? Ihrer Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

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