Wohnen

Badezusatz

Die Nasszellen von damals haben sich zu wahren Wellness-Oasen entwickelt. So hat auch das Baden, welches früher eigentlich nur der Hygiene diente, eine andere Bedeutung erlangt. Je nach der Zugabe eines Badezusatzes können Sie sich hier nicht nur vom Schmutz befreien, ein Badezusatz kann entspannen, pflegen, heilen oder auch die Sinne betören. Badezusätze gibt es in vielfachen Konsistenzen, so dass Sie auch hier je nach Lust und Laune auswählen können.

Badezusatz – Badezusatz-Arten

Bei den Badezusätzen wird vor allem zwischen Badeölen, Badesalzen und Kräuter-Badezusätzen unterschieden. Ob sie als Sprudelbad oder gar als Fußbad eingesetzt werden ist nicht relevant, die Wirkung bleibt letztendlich gleich.

Badeöle

Diese Badezusätze sind vor allem für die Hautpflege bestens geeignet. Egal ob Sie hier die Spreitungsbäder, also die Badeöle bevorzugen, die sich nicht mit dem Wasser verbinden und auf der Wasseroberfläche schwimmen oder aber die emulgierenden Badezusätze, die sich mit dem Wasser verbinden, diese Badeöle besitzen meist hochwertige Pflegestoffe für Ihre Haut.

Badesalze

Bei diesen Badezusätzen handelt es sich meist um Meersalzbäder aus dem Toten Meer. Dieses Salz ist besonders reich an Kalzium, Natrium oder Kalium sowie Magnesium und Brom. Diese Mineralien sind besonders gut, wenn Sie unter unreiner Haut leiden. Die durchblutungsfördernde Wirkung hilft des Weiteren auch gegen die Cellulite. Einigen Badesalzen werden noch andere Substanzen wie Blütenblätter oder ähnliches zugesetzt, um die heilende Wirkung noch zu unterstützen.

Kräuterölbad

Bei den Kräuterölbädern werden die wohltuenden Wirkstoffe nicht nur über die Haut, sondern auch über die Atemwege aufgenommen. Zu den bekanntesten dieser Badezusätze zählen hier die Erkältungsbäder.

Badezusatz – natürliche Wirkstoffe

Neben den hautpflegenden Wirkstoffen finden auch die Heilpflanzen bei den Badezusätzen immer mehr ihren Platz: Bei

  • Stress und Erschöpfung helfen Lavendel und/oder Melissenkraut
  • Erschöpfung und durchblutungsanregend wirken Minze und Rosmarin
  • Schlafstörungen und Unruhe helfen Hopfen, Baldrian und Melisse
  • sensibler und unreiner Haut wirken Weizenkleiebäder und/oder Kamillezusätze

Badezusatz – Badetipps

Damit die Badezusätze auch ihre volle Wirkung entfalten können, sollten Sie ein paar Tipps beim Baden beherzigen:

  • Achten Sie darauf, dass das Badewasser eine Temperatur von etwa 38°C hat. Ist das Wasser wärmer, kann es den Kreislauf zu stark belasten.
  • Die Badezeit sollte 5 Minuten nicht unterschreiten. Die Haut benötigt diese Zeit, um die Badezusätze in sich aufnehmen zu können und auch der Körper wird erst dann in der Lage sein, die Muskulatur sowie die Blutgefäße zu entspannen. Nach 20 Minuten allerdings sollten Sie das Bad beenden, da dann der Zeitpunkt erreicht ist, wo das Bad eine Belastung für den Körper darstellen kann.
  • Unterstützen Sie die wohltuende Entspannung während des Badens mit gedämpften Licht, vielleicht leiser Musik und etwas wohlschmeckendem zum Trinken.
  • Achten Sie auf eine angenehme Raumtemperatur in Ihrem Badezimmer. So vermeiden Sie, dass Sie nach dem Bad gleich wieder frieren und die wohltuende Entspannung schnell wieder verlieren.

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