Mode & Accesoires

Badelatschen

Badelatschen sollen entweder den direkten Hautkontakt mit Sporen des Fußpilzes beim Besuch von öffentlichen Bädern oder Saunalandschaften vermeiden oder im seichten Bereich von Flüssen, Seen und Meer Verletzungen verhindern. Auf jeden Fall sind Badelatschen aber aus wasserunempfindlichem Material. Es gibt verschiedene Modelltypen von Badelatschen. Sie wollen mehr über Badelatschen erfahren? Lesen Sie einfach weiter.

Badelatschen – Funktion

Was in manchen Hallenbädern bereits Pflicht ist, sollten Sie sich auch für das Fitness-Studio, die Sauna und andere öffentliche Nassbereiche zur Gewohnheit machen: das Tragen von Badelatschen. Sie verhindern, dass Sie auf nassen Böden ausrutschen, aber auch, dass Sie mit den Sporen von Fußpilz in Berührung kommen und sich eventuell infizieren. Und fühlen Sie sich nicht auch wohler, wenn Sie Badelatschen anhaben, anstatt barfuss über den Fußboden zu laufen? Die geschlossene Form der Badelatschen wird vor allem zum Schwimmen in Naturgewässern verwendet. Im seichten Wasser vermeiden die Badelatschen Hautverletzungen durch Muschelschalen oder spitze Steine und auch Quallen können Ihnen nichts anhaben. Wenn Sie vom Strand zurückkommen, einfach die Badelatschen unter fließendem Wasser kurz abspülen und die feinen Sandkörner sind verschwunden. Badelatschen sind praktisch, günstig und bequem – deshalb finden sie auch als Hausschuhe oder sommerlicher Sandalenersatz Verwendung.

Badelatschen – Material

Alle Badelatschen bestehen aus wasserunempfindlichem Material. Sie werden aus Gummi oder Kunststoff hergestellt. Das Material ist leicht und ermöglicht es, Badelatschen günstig zu produzieren. Es birgt jedoch auch die Gefahr, dass eventuell im Material enthaltene Weichmacher durch Schweiß gelöst werden und über die Haut in den Körper gelangen. So könnten die Badelatschen indirekt Leber, Nieren, Hormon- und Immunsystem schädigen.

Badelatschen – Arten

Das klassische Badelatschen-Modell für den Bade- und Saunabereich hat einen offenen Schaft und einen breiten Riemen über dem Fußrücken. Die modische Variante heißt Zehenstegsandale bzw. Flip-Flops. Sie hat einen Steg, der zwischen den ersten beiden Zehen verläuft und mit zwei dünnen Riemen Halt gibt. Wenn Sie Badelatschen zum Schutz gegen Hautverletzungen suchen, sollten Sie die geschlossene Form wählen. Diese Badelatschen eignen sich auch hervorragend, um mit ihnen zu Schwimmen.

Badelatschen – Flip Flops und ihr Siegeszug

Die heutzutage am weitesten verbreitete Art von Badelatschen sind die Flip-Flops, die ihren Namen angeblich dem Geräusch verdanken, das sie beim Gehen produzieren. Diese modischen Badelatschen sind billig und in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Der ursprüngliche Zweck, der Schutz vor Fußpilz, tritt eher in den Hintergrund. In Ägypten waren diese Badelatschen bereits vor Jahrhunderten die Urform der Sandalen und weder modisch noch für Nassbereiche gedacht. Bei den Japanern heißen die Badelatschen mit Zehensteg aus Gummi „Zori“ und es gibt sie ebenfalls schon sehr lange. Allerdings wurden sie erst 1997 von der Triathletin Stefanie Schulze zum Patent angemeldet. Flip-Flops zeichnen sich durch die simple Bauweise und durch das Kunststoffmaterial aus, aus dem sie hergestellt werden.

Badelatschen – Wissenswertes

Übrigens: Mit Badelatschen Auto fahren gilt als Verstoß gegen § 23 StVO und wird mit 50 Euro Geldstrafe und 3 Punkten in Flensburg geahndet.

3 Kommentare

  • Ich bin schon in vielen Saunen nah und fern gewesen u.immer standen die Latschen vor der Sauna. Seltsamerweise nicht in Berlin. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen,dass der Kunststoff giftige Dämpfe freisetzt. Es ist nicht einzusehen, warum man die 3 Schritte nicht ohne Latschen zurücklegen kann.

  • Als Alternative zu den Plastiklatschen
    gibt es die aus den 70ern bekannten
    Holzsandalen. Die sind zwar deutlich
    teurer, dafür aber sehr langlebig und
    haben eine dem Fuss angepasste Holz-
    sohle. Außerdem kann man sie auch
    anderweitig benutzen.

  • Ich habe gelesen, dass man Badelatschen nicht mit in die Sauna nehmen soll, da durch die Hitze die Weichmacher gelöst werden und in die Atemluft gelangen, sowie dann über die Haut in die Organe und dies ist schädlich.
    Nun finde ich leider dazu keinen Bericht, den ich gerne in meine Lieblingssauna legen könnte, denn dort nehmen die meisten BesucherInnen ihre Latschen mit in die Sauna (damit sie es auch schön warm haben)
    Maluri

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