Ausbildung & Fortbildung

Mediator Ausbildung

Der Beruf eines Mediators gehört nicht zu den geschützten Berufen, so dass hier die Ausbildung ebenfalls nicht geschützt ist. Da aber ein Mediator eine große Verantwortung seiner Klienten gegenüber besitzt und Mediatoren oft in sehr wichtigen Bereichen zu finden sind, haben sich die maßgeblichen Verbände auf eine Ausbildungsverordnung geeinigt, die seriöse Anbieter von Ausbildungen zum Mediator einhalten sollten.

Ausbildung zum Mediator – Berufsbild

Mediatoren verstehen sich als Streitschlichter, bzw. Vermittler bei Streitigkeiten, die allerdings keine Stellung bzw. Wertung für die Streitenden bzw. das Streitthema beziehen. Die Mediatoren bemühen sich ihrerseits, in Konfliktsituationen so zu schlichten, dass eine für beide Seiten befriedigenden Lösung gefunden werden kann, bei welcher sich keiner benachteiligt oder als Verlierer fühlt. Diese Lösungen werden win-win-Situationen genannt.

Ausbildung zum Mediator – Absolventen

Eine Ausbildung zum Mediator wird meist als Zusatzausbildung absolviert. Diejenigen, die eine Ausbildung zum Mediator machen, verstehen diese eher als Zusatzqualifikation zu ihrem ausgeübten Beruf, welche ihnen hilft, hier besser agieren zu können, bzw. ihren Klienten hier eine Zusatzleistung mit anbieten zu können.

Die Absolventen der Ausbildung zum Mediator kommen in der Regel aus zwei Bereichen: Zum einen sind dies Menschen, die in psychosozialen Berufen tätig sind, wie beispielsweise Lehrer, Erzieher oder Psychologen oder die Absolventen der Ausbildung zum Mediator kommen aus den Bereichen des Rechts oder der Wirtschaft wie beispielsweise Rechtsanwälte oder Unternehmensberater.

Ausbildung zum Mediator – Dauer und Inhalte

Die maßgeblichen Verbände, in welchen die Mediatoren sich zusammengeschlossen haben, haben sich darauf verständigt, dass eine seriöse Mediatoren Ausbildung mindestens 200 Stunden andauern sollte, um hier auch alle Fertigkeiten vermittelt zu bekommen, die ein Mediator während der Ausübung dieser Tätigkeit benötigt. Neben den theoretischen Ausbildungsinhalten wie beispielsweise:

  • Die Phasen einer Mediation
  • Internventionstechniken
  • psychologisches Basiswissen
  • Aggression und Wut – der richtige Umgang mit diesen
  • gewaltfreie Kommunikation
  • usw.

welche übrigens von Anbieter zu Anbieter variieren können, sollte des Weiteren innerhalb dieser mindestens 200 Ausbildungsstunden während der Ausbildung zum Mediator auch die Praxis nicht vernachlässigt werden. So sollte der Auszubildende noch vor seinem Abschluss Erfahrungen in Mediationen gesammelt haben.

Ausbildung zum Mediator – Anbieter

Die Ausbildung zum Mediator wird meist von Instituten durchgeführt, welche diese Dienstleistung selbst anbieten und welche ihr Wissen auf diesem Wege gerne weitergeben möchten. Eine Ausbildung zum Mediator können Sie aber auch an einer der zahlreichen Fernhochschulen als Fernkurs absolvieren, wobei Sie hier sicherstellen sollten, dass auch die praktische Ausbildung gewährleistet wird.

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