B2B - von A bis Z

Arbeitshandschuhe

Für die Umsetzung hoher Leistungsziele muss heute schnell gearbeitet werden, bei optimaler Sicherheit am Arbeitsplatz. Arbeitshandschuhe können die Hände vor einem breiten Spektrum möglicher Gefahren schützen. Dieses Spektrum reicht von Öl und anderen Chemikalien bis hin zu Hitze und scharfkantigen Objekten. Arbeitshandschuhe gibt es bei Fachanbietern für die verschiedensten Anforderungen. Sie sind erhältlich als Textilhandschuhe, Lederhandschuhe, Nylonhandschuhe, Acrylhandschuhe usw. Nach § 4 (2) VBG 1 werden Arbeitshandschuhe, Schutzhandschuhe für den Körperschutz erforderlich, wenn bei Arbeiten Verletzungen im Handbereich entstehen können.

Arbeitshandschuhe – Anforderungen

Arbeitshandschuhe sollten Schutz gegenüber den abzuwehrenden Gefahren bieten, ohne selbst eine größere Gefahr mit sich bringen, für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sein und den ergonomischen Anforderungen und gesundheitlichen Erfordernissen genügen. Für die unterschiedlichen Anforderungen wurden Normen für Schutzhandschuhe erstellt. Die Norm EN 388 (Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken) z.B. definiert vier Prüfungen (A/S/W/D) und Festlegungen in Levels (0-5).

Dieser Level stellt die Leistungsfähigkeit eines Schutzhandschuhs dar:

A= 0-4 Abriebsfestigkeit

S= 0-5 Schnittfestigkeit

W= 0-4 Weiterreißfestigkeit

D= 0-4 Durchstichfestigkeit

Weitere EN –Normen

EN 381.4 – Schutzhandschuhe für die Benutzer handgeführter Kettensägen

EN 659 – Feuerwehrschutzhandschuhe

EN 420 – Allgemeine Anforderungen für Handschuhe

Im gewerblichen Bereich sind die Anforderungen an Schutzhandschuhe in folgende Risiko-Kategorien eingeteilt:

Kategorie 1 – Geringes Risiko

Kategorie 2 – Mittleres Risiko

Kategorie 3 – Tödliche, irreversible Risiken

Arbeitshandschuhe – Materialien

Lederarbeitshandschuhe:

Zum Tragen von schweren, scharfkantigen Gegenständen sollte es z.B. ein stabiler Lederarbeitshandschuh sein. Arbeitshandschuhe aus Leder werden aus Rindleder, Möbelleder, Schafnappaleder usw. hergestellt. Lederarbeitshandschuhe zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit bei mechanischer Beanspruchung aus und durch seine atmungsaktive Eigenschaft. Heiße Gegenstände können dagegen nur mit Lederarbeitshandschuhe aus Spezialleder, die für eine hohe Wärmeeinwirkung geeignet sind, angefasst werden. Allergiker haben teilweise mit Lederarbeitshandschuhe Probleme, die durch Gerbstoffe im Leder ausgelöst werden.

Gummiarbeitshandschuhe:

Gummiarbeitshandschuhe aus Naturkautschuk oder Latex sind flüssigkeits- und luftundurchlässig. Sie können deshalb bei Nässe, Laugen und verschiedenen Säuren verwendet werden. Um die Reiß- und Schnittfestigkeit von Gummiarbeitshandschuhe Gummi zu erhöhen, werden bei bestimmten Modellen Gewebeeinlagen in den Handschuh eingearbeitet.

Textilarbeitshandschuhe

Textilarbeitshandschuhe werden bei einigen Modellen mit Leder kombiniert um die Reiß- und Schnittfestigkeit zu erhöhen.

Kunststoffarbeitshandschuhe:

Kunststoffarbeitshandschuhe schützen gegen Chemikalien und mechanische Einwirkungen. Der verwendete Kunststoff richtet sich nach dem Verwendungszweck, also nach den einwirkenden Gefahrstoffen. Kunststoffarbeitshandschuhe zeichnen sich bei vielen angebotenen Modellen durch hohe Flexibilität, Abrieb- und Schnittfestigkeit aus.

Metallgeflechtarbeitshandschuhe:

Metallgeflechtarbeitshandschuhe werden bei der Fleischverarbeitung eingesetzt, gegen Stich- und Schnittverletzungen. Das Metallringgeflecht ist aus rostfreien Stahl oder vernickelten Messing.

1 Kommentar

  • Hallo. Ich finde es bei Gummihandschuhen immer recht schwierig. Ich hab zum Beispiel eine Latex-Allergie und kann keine Standard-Gummihandschuhe anziehen. Ich hab bisher auch kaum Handschuhe gefunden, die nicht aus Latex sind und verschiedene Eigenschaften aufweisen. Ich brauche in meinem Beruf als Pflegekraft eigentlich immer Gummihandschuhe, aber die reißen immer recht schnell. Daher suche ich nach besseren. Also da muss man sich wirklich sehr gut Informieren.

Kommentar abgeben