Angelzubehör

Angeln ist die ideale Kombination von Ruhe und Spannung. Eine Sportart, die sich gerade in unserer hektischen Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut. Wer angeln möchte, kann auf zahlreiches Angelzubehör, wie technische Hilfsmittel oder speziellen Ködern, zurückgreifen. Art und Umfang einer Anglerausrüstung bestimmt die Angelvariante, mit der man einen betimten Fisch angeln will. Angelzubehör ist erhältlich bei Fachanbietern. Sie bieten in den meisten Fällen eine umfangreiche Beratung und ein weit gefächertes Angebot für alle Einsatzbereich an.

Angelzubehör – Angelruten

Die Angelrute ist das wichtigste Hilfsmittel beim Angelsport. Sie besteht aus einer Angelschnur, Köder, Angelrolle und einem Haken. Bei Angelruten unterscheidet zwischen Steck- und Teleskopruten. Moderne, hochwertige Angelruten werden aus Glasfaser und/oder Kohlefaser gefertigt und nur noch selten aus Bambus. Rutenarten: Eine Bologneserute entspricht einer teleskopierbaren Stipp- bzw. Kopfrute. Allerdings besitzt sie hoch abstehende Schnurlaufringe und einen Rollenhalter für eine Stationärrolle. Eine Federrute ist eine besonders feine Rute mit einer entsprechend feinen Spitze und einer geflochtenen Schnur (wegen der geringeren Dehnung). Fliegenruten werden in AFTMA-Klassen (American Fishing Tackle Manufacturers‘ Association) entsprechend der mit der jeweiligen Rute werfbaren Schnurklassen eingeteilt. Des weiteren gibt es sie in der Einteilung, Einhand- und Zweihandruten. Die Matchrute besteht meistens aus drei Teilen und deren Längen liegen zwischen 3,60 m bis 4,20 m. Bei der Stipprute (Kopfrute) wird die Schnur an der Spitze montiert. Die Rute kann eine Länge von 3 m bis 16,5 m haben. Weitere Varianten, Eisangelrute, Grundangelrute, Karpfenrute (Boilierute), Matchrute, Pilkrute, Spinnrute, Tori-Leinen, Winkelpicker usw.

Angelzubehör – Köder

Kunstköder sind Angelköder, die aus Metall, Kunststoff, Holz und anderen Materialien hergestellt werden. Der Kunstköder imitiert verschiedene Tiere, wie zum Beispiel Regenwürmer oder Fliegen. Beim Fliegenfischen werden z.B. Imitationen von Eintagsfliegen, Steinfliegen, Köcher- oder Maifliegen zum Ködern benutzt. Diese Kunstköder werden z.B. aus Haaren von Hühnerfedern oder Rehfellen hergestellt. Beim Spinnfischen kommen so genannte Spinner zum Einsatz. Dies sind Metallplättchen, die sich um die eigene Achse drehen. Der rotierende Köder erzeugt Druckwellen, die den Jagd- Instinkt von Barsch und Forelle wecken sollen. Wobbler sind aufwendig gestaltete Holz- oder Kunststofffische, die in schwimmenden, schwebenden und sinkenden Varianten und in einer vielfältigen Farbpalette erhältlich sind. Twister sind Kunstköder aus Weichplastik, länglich bunte Gummiteile, die über den Grund des Gewässers hüpfen. Der Blinker besteht aus einem Metalllöffel, der bei Zug drehende und schlagende Bewegungen ausführt. Angeboten werden Blinker in Größen zwischen 4 g und „plattschaufel großen“ 200 g. Beim Posenangeln wird auf traditionelle Weise mit Schwimmer, Haken, Wurm und Leine geangelt. Die Pose selbst besteht aus einem Hauptkörper, der für den Auftrieb sorgt, eine aus dem Wasser ragenden Antenne, die den Biss signalisiert, sowie einem Kiel, der sich unter Wasser auf der gegenüberliegenden Seite der Antenne befindet, ihr Tiefgang im Wasser wird von der Bleimenge auf der Schnur und vom Gewicht des Köders bestimmt.

Angelzubehör – Angelschein und Gewässerschein

Der Angelschein ist ein amtliches Papier, das den Angler berechtigt in deutschen Gewässern zu angeln. Wer einen Angelschein bekommen möchte, muss vorher eine Fischerprüfung absolvieren und erfolgreich bestehen. Des weiteren benötigt der Angler einen Gewässerschein. Wer Mitglied in einem Anglerverein ist der kann überall dort angeln, wo der Verein ein Gewässer besitzt.

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