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Tavira


Tavira

Tavira liegt nahe an der südöstlichen Spitze Portugals an der Grenze der Algarve zu Spanien. Tavira mit seinen ca. 12.500 Einwohnern liegt ca. 2 km vom Atlantik entfernt im Binnenland der Algarve.

Eine Lage, für die sich Tavira jetzt eigentlich nicht unbedingt zum Touristenmagnet eignen würde, dennoch solltet Ihr Tavira bei eurem Aufenthalt an der Algarve unbedingt mal einen Besuch abstatten.

Tavira sagt man nach, dass es mit zu den schönsten Städten der Algarve gehört und vor allem sehr viel Charme und Charisma ausstrahlt. Die Gründe hierfür sind schnell gefunden.

Tavira, getrennt in zwei Stadtteile durch den Rio Gilão, war einst eine wichtige Handelsstation. Erst mit Einzug der Pest im Jahre 1956 und später das Erdbeben von 1755, das auch noch eine große Flutwelle auslöste, ließen Tavira an Wichtigkeit so langsam aber sicher verlieren. Den Ruhm und die Bedeutung könnt Ihr heute noch an den Palästen und Villen sehen, die fast überall in der Stadt noch zu finden sind. Teilweise reichen die Häuser bis ans Flussufer des Rio Gilão heran mit Treppen, die bis an die Bootsanlegestellen ins Wasser heruntergehen. Teilweise könnte man meinen, man wäre in Venedig.

Ansonsten findet Ihr in Tavira 6 Klöster und über 20 Kirchen, also für Kulturinteressierte ist Tavira quasi ein Muss. Aber auch für weniger Interessierte sind die Plätze, Straßen, Gassen und Häuser einfach nur schön auszusehen und wie gesagt, die Ausstrahlung, die die Bauwerke und die Stadt haben, ist heute noch deutlich spürbar.

Die großen Hotel- und Appartementanlagen sind außerhalb der Stadt entstanden und stören so nicht den noch historischen Kern von Tavira.

Ob Ihr wegen den Bauwerken der Stadt, zum Shoppen und Bummeln oder wegen den Salinenfeldern am Rande von Tavira gekommen seid, einen oder zwei Tage solltet Ihr für einen Besuch schon einplanen.

Igreja de Santiago

Die Igreja de Santiago gehört zu den schönsten Kirchen von Tavira, wenn nicht sogar von der ganzen Algarve. Ihre Einzigartigkeit ist hier das Besondere: Sie besteht aus mehreren kleinen und ganz kleinen Bauelementen, die allesamt miteinander verbunden sind. Die kalkweiße Kirche mit ihren schrägen Dächer und Kuppeln ist bereits von außen gesehen eine Sehenswürdigkeit.

Maurisches Viertel

In Tavira gab es einst ein in sich abgeschlossenes maurisches Viertel, in dem beispielsweise die Häuser zur Straße hin keine Fenster haben, um den Blick auf die im Haus lebenden Frauen unmöglich zu machen. Sollten sich doch den Fußgängern zugängliche Türen an der Straßenseite des Haus befinden, wurden sie mit Gittern so geschützt, dass zwar ein Blick nach draußen, keiner aber ins Hausinnere möglich war.

Die kleinen, weiß gekalkten Häuser mit ihren Innenhöfen sind schon mal ein Bummel wert.

Strände

Um Baden zu gehen, habt Ihr mehrere Möglichkeiten: So könnt Ihr entweder an den Praia de Tavira, einen unbewachten Strand in der Nähe der Salinenfelder.

Oder aber Ihr geht zum Ilha de Tavira. Einen 11 km langen Sandstrand, der euch alles bietet, was zu einem entspannenden Strandtag so alles dazuhört.

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