Ausbildung & Fortbildung

Akupunktur Ausbildung

Eine Akupunktur-Ausbildung liegt im Trend. Wie eine solche Akupunktur-Ausbildung abläuft, welche Unterschiede es bei der Akupunktur-Ausbildung gibt und auf was Sie bei einer Akupunktur-Ausbildung achten sollten, erfahren Sie hier.

Akupunktur-Ausbildung – die Situation

Sie sind Arzt und wollen sich mit aktueller Heilkunde aus Asien befassen? Sie wollen Heilpraktiker werden und denken an eine exotische Nische? Sie sind selber mit Akupunktur geheilt worden und wollen sich zum Heilpraktiker ausbilden lassen? Dann könnte die Akupunktur-Ausbildung für Sie interessant sein.

Akupunktur-Ausbildung – was ist das?

Akupunktur ist eine Heilbehandlung aus dem Bereich der chinesischen Medizin. Die Akupunktur ist als Heilpraxis in Deutschland zugelassen. Die Akupunktur-Ausbildung wird von Fachverbänden und den Landesärztekammern kontrolliert und zertifiziert. Die Akupunktur-Ausbildung vermittelt umfangreiche Kenntnisse in spezieller Diagnostik und Funktionsweise der praktischen Methoden.

Von der Grundausbildung aus kann man sich in der Akupunktur-Ausbildung weiter spezialisieren für Akupunktur (Einsatz der Nadeln), Kräuterkunde (Pharmakologie) und Massage (Tuina), aber man kann auch überwechseln zur Feng-Shui-Beratung. Die dreijährige Akupunktur-Ausbildung zum Heilpraktiker (Vollausbildung) schließt eine Orientierung in alle diese Gebiete ein. Dahinter steht eine historisch gewachsene medizinische Auffassung, die davon ausgeht, dass gestörte Wandlungsphasen heilsam beeinflusst werden können (Energetik).

Akupunktur-Ausbildung – die Weiterbildung

Wenn Sie die Akupunktur-Ausbildung als Weiterbildung machen, müssen Sie natürlich Arzt sein. Dann kommen insgesamt 200 Stunden Unterricht in der Akupunktur-Ausbildung auf Sie zu, die auch im Block gegeben werden können. In dieser Akupunktur-Ausbildung setzen sich die 200 Mindeststunden aus 120 Theoriestunden, 60 Stunden praktische Pateintenbehandlung und 20 Stunden Fallseminar zusammen. Sie werden dann von der Landesärztekammer geprüft. Die Landesärztekammern haben unterschiedliche Bestimmungen in der Akupunktur-Ausbildung, die sich auch immer ändern können. Erkundigen Sie sich für die Akupunktur-Ausbildung nach dem aktuellen Stand. Entsprechend könnte es genügen, nachgewiesene Praxis, etwa im Ausland oder in einem anderen Bundesland, berücksichtigen zu lassen. Das gilt auch für die im Ausland erhaltene Akupunktur-Ausbildung.

Akupunktur-Ausbildung – der Heilpraktiker

Als Heilpraktiker brauchen Sie nicht Medizin studiert zu haben. Dann aber dauert die Akupunktur-Ausbildung drei Jahre. Für die Ausübung des Berufes als Heilpraktiker müssen Sie die Volksschulbildung haben (Hauptschulabschluss) und mindstens 25 Jahre alt sein. Dann dürfen Sie auch nicht als Heilpraktiker umherziehen, sondern müssen eine feste Praxis haben. Das regelt das Heilpraktikergesetz. Auch als Ausländer dürfen Sie den Beruf hier ausüben, wenn Sie hier eine Akupunktur-Ausbildung hatten. Über den Einfluss einer körperlichen Behinderung (Blindheit, Taubheit, andere Behinderungen) wird fallweise entschieden. Das gilt auch für den Einfluss Ihres Führungszeugnisses. Das Gesundheitsamt vor Ort entscheidet über die Eröffnung der Praxis und den Beginn der Tätigkeit. Die Akupunktur-Ausbildung mit Abschluss Diplom orientiert sich an den strengen Vorgaben der Zulassung zum Heilpraktiker. Fachverbände unterstützen die Akupunktur-Ausbildung und sichern so die berufliche Zulassung. Das betrifft auch die so genannten Ergänzungsschulen, deren Trägerschaft vom Schulgesetz geregelt wird. Lassen Sie sich die Akupunktur-Ausbildung beim Träger erläutern.

Akupunktur-Ausbildung – worauf achten?

Die Akupunktur-Ausbildung ist durch die Verbände aktuell und an den Vorgaben der Ärztekammer und der Gesundheitsämter routiniert. Im Rahmen neuer Gesetze (Europäische Union) wird die berufliche Zulassung nach einer deutschen Akupunktur-Ausbildung vielleicht noch Änderungen erfahren. Ausbildungen im Ausland (China) können mit in die Zulassung einfließen. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist zurzeit nicht im Zusammenhang mit ärztlicher Praxis zugelassen. TCM-Akupunktur bezeichnet in Deutschland eine bestimmte Akupunktur-Praxis, an der die Akupunktur-Ausbildung hier nicht orientiert ist.

Trotzdem können einige Elemente in der Akupunktur-Ausbildung begegnen oder angerechnet werden. Wenn Sie sich für TCM aber interessieren, sollten Sie erwägen, nicht in Deutschland (oder in der Europäischen Union) zu praktizieren, vielleicht sogar im Ursprungsland dieser ja offenkundig traditionellen Medizin. Sie können sich auch in Deutschland aus privaten Gründen eine Akupunktur-Ausbildung gönnen, auch TCM, ohne eine hiesige Zulassung als Heilpraktiker zu planen, aber dann im Ausland praktizieren.

1 Kommentar

  • Hallo,
    dies gilt fuer alle, die ein TCM Praktikum absolvieren moechten.
    Ich war in Malta am TCM Centre, sehr gut.
    vergl. http://www.tcm-malta.com
    Praktikantenstellen sind nur schwer zu bekommen, daher war ich
    froh entspr. Tipp bekommen zu haben, viel Glueck, vielleicht ist
    ja noch was frei……

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