Wasserkühlung

Die Wasserkühlung für den Personalcomputer bietet viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen Lüfter- und Gebläsekühlung. Wassergekühlte Computer sind extrem leise. Bezieht man alle Wärme abstrahlenden und Geräusche verursachenden Komponenten des Personalcomputers in den Kreislauf der Wasserkühlung ein, entsteht ein Rechner, dessen Arbeitsgeräusche kaum noch wahrnehmbar sind.

Wasserkühlung – Bauteile

Die Wasserkühlung besteht aus den Schläuchen, den Schlauchverbindungen, dem Kühlkörper, dem Wärmetauscher, dem Ausgleichsbehälter und der Pumpe.

Im Internet finden Sie leicht eine große Auswahl an kompletten Bausätzen für die Wasserkühlung des Computers. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Qualität. Minderwertige Dichtungen an den Bauteilen der Wasserkühlung oder undichte Schlauchverbindungen führen bei Wasseraustritt zur Zerstörung des Computers.

Wasserkühlung – Schläuche und Schlauchverbindungen

Für die Wasserkühlung werden Kunststoffschläuche der Größe 6×1 (Innendurchmesser/Wandstärke) sowie der Größe 8×1 angeboten. Für die jeweilige Schlauchgröße müssen die entsprechenden Steck- und Schraubverbindungen erworben werden.

Wasserkühlung – Kühlkörper

Vor dem Kauf des Kühlkörpers oder eines Komplettsets müssen Sie prüfen, über welche Befestigungsmöglichkeit die zu kühlende Komponente verfügt. Insbesondere bei der CPU ist es absolut notwendig, dass der Kühlkörper genau zum jeweiligen Sockeltyp passt.

Wasserkühlung – Wärmetauscher

Der Wärmetauscher (Radiator) erfüllt die gleiche Funktion wie der Kühler in ihrem Auto. Die durch den Kühlkörper aufgenommene und vom Wasser in den Schläuchen transportierte Abwärme, wird im Wärmetauscher an die Umgebung abgegeben. Dazu

wird bei Bedarf noch ein großer, langsam drehender Lüfter zugeschaltet. Je nach Ausführung und Kühlleistung der Wasserkühlung wird der Wärmetauscher innerhalb oder außerhalb des Computergehäuses angebracht.

Wasserkühlung – Ausgleichsbehälter

Der Ausgleichsbehälter gleicht die durch Verdunstung und Ausdehnung schwankenden Flüssigkeitsmengen im Kühlsystem aus. Zum Befüllen der Wasserkühlung von Personalcomputern wird destilliertes Wasser empfohlen.

Wasserkühlung – Pumpe

Die Pumpe der Wasserkühlung sorgt für die Umwälzung des Kühlmittels.

Wasserkühlung – Einbau

Der Einbau einer Wasserkühlung sollte nicht von Laien durchgeführt werden, da er einige Kenntnisse und Geschick erfordert. Häufig sind für die Installation des Kühlsystems Umbauten am Computergehäuse notwendig. Einige Hersteller bieten kleine Kühlsysteme mit geringer Kühlleistung an, die aber aufgrund ihrer kompakten Abmessungen komplett im Gehäuse integriert werden können.

Bei Wasserkühlungen mit hoher Leistung befinden sich nur die Kühlkörper und die entsprechenden Schläuche im Gehäuse. Diese werden über die Gehäuseöffnung an einem PCI-Slot nach außen zum einem integriertem Wärmetauscher mit Pumpe und Ausgleichsbehälter geführt.

Wasserkühlung – Komponenten des Personalcomputers

Komplett- und Einsteigersets realisieren nur die Wasserkühlung der CPU. Darüber hinaus verursachen aber auch die Lüfter der Grafikkarte und des Netzteils störenden Lärm. Ebenso können die Arbeitsgeräusche der Festplatte sehr laut sein.

Durch die im Handel erhältlichen Kühlkörper, können diese Komponenten in den Kreislauf einer Wasserkühlung einbezogen werden.

Wasserkühlung – Grafikkarte

Für die Grafikkarten der meisten Hersteller werden Kühlkörper für die Wasserkühlung angeboten, die durch zwei Schläuche und die Schlauchverbindungen in den Kreislauf eingebunden werden.

Wasserkühlung – Festplatte

Für die Festplatten finden Sie im Internet eine breite Palette an passenden Kühlgehäusen. Der Wassermantel dämpft auch die Arbeitsgeräusche der Harddisk.

Wasserkühlung – Netzteile

Im Handel finden Sie lüfterlose wassergekühlte Netzteile zum Nachrüsten.

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