Waschmaschine

Waschmaschinen sind aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. Sie sind aber nicht nur bequem, sie verbrauchen auch Energie und Wasser. Niedriger Energieverbrauch heißt hier aber nicht gleichzeitig auch schlechte Waschwirkung. Lesen Sie hier, wie Sie die Qualitäten einer Waschmaschine erkennen.

Waschmaschine – Effizienzklasse

Ein wichtiges Auswahlkriterium beim Kauf einer Waschmaschine sind die Effizienzklassen. Diese geben über den Energieverbrauch, die Waschwirkung sowie die Schleuderwirkung Auskunft. Die Angaben hierüber finden sie auf auffälligen Aufklebern, die sich auf der Waschmaschine in der Regel in Sichthöhe befinden. Das Label ist der EU-Norm angepasst worden und beinhaltet folgende Informationen:

  • In den ersten beiden Zeilen werden Sie über den Namen des Herstellers und die genaue Typenbezeichnung der Waschmaschine informiert.
  • In der dritten Zeile werden Ihnen mit Hilfe von sieben unterschiedlich langen Farbbalken, welche nochmals mit den Buchstaben A bis G versehen sind, die Energieeffizienzklassen erklärt. Sie beginnen mit A=grün und enden bei G=rot, wobei hier A einen niedrigen Energieverbrauch bescheinigt und G einen hohen.
  • In der vierten Zeile erhalten Sie Informationen über den Energieverbrauch in kWh beim Betrieb der Waschmaschine bei einem Waschprogramm "Baumwolle 60°C".
  • Die nächste Zeile sagt etwas über die Waschwirkung der Waschmaschine aus, wobei hier A für eine gute Waschwirkung steht und G für eine eher schlechtere.
  • Die sechste Zeile gibt Auskunft über die Schleuderwirkung, wobei die Bewertung hier ebenfalls in die bereits beschriebenen Effizienzklassen vorgenommen wird.
  • In der nächsten Zeile können Sie sehen, wie hoch die maximale Füllmenge am Beispiel von Baumwollstoffen ist und wie viel Wasser die Waschmaschine bei einem Waschprogramm "Baumwolle 60°C" hier benötigen wird.
  • In der letzten Zeile erfahren Sie noch, welcher Geräuschpegel während des Waschvorgangs und beim Schleudergang erreicht wird.

Waschmaschine – Waschmaschinentypen

Bei den Waschmaschinen handelt es sich in der Regel um Waschvollautomaten. Eine grobe Unterscheidung wird darin gemacht, ob es sich um einen Front- oder um einen Toplader handelt. Der Frontlader hat die Füllöffnung an der Frontseite, bei den Toplader-Waschmaschinen befindet sich die Füllöffnung oben. Dies hat den Vorteil, dass die Waschmaschine auch in kleinsten Räumen aufgestellt werden kann ohne Rücksicht darauf, dass auch eine bequeme Beladung der Waschmaschine gewährleistet ist.

Ein Waschvollautomat hat verschiedene Programme zur Auswahl. Je nach Waschmaschine variieren hier allerdings die Auswahlmöglichkeiten. Die Mindestanforderungen von Vorwäsche, Hauptwäsche, Spülgang und Schleudergang erfüllen aber alle Maschinen.

Waschmaschine – Zusatzprogramme

Waschmaschinen neuester Generation verfügen teilweise über eine Mengenautomatik. Mit Hilfe dieser erkennt die Waschmaschine selbsttätig, wie viel Wäsche sich in ihr befindet und reguliert dann automatisch das Wasser, welches sie zum Waschen benötigt.

Eine weitere Innovation ist die Dosierautomatik, welche eine Über- oder Unterdosierung von Waschmittel und Weichspüler verhindert.

Relativ neu ist auch noch der Einsatz von einem Zusatzbauteil, welches es erlaubt, bereits vorgewärmtes Wasser in die Waschmaschine laufen zu lassen. Der Stromverbrauch kann hier enorm gedrosselt werden, da das energiereiche Aufheizen des Wassers wegfallen kann.

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*