Pfannen

Die passenden Pfannen sind Vorraussetzung für den Erfolg beim Kochen. Lesen Sie hier welche Arten Pfannen es gibt, was eine gute Pfanne ausmacht und worauf Sie generell achten sollten bei Pfannen.

Pfannen

Eine Pfanne aus (Guss-)Eisen, Edelstahl, Kupfer oder Antihaftbeschichtet? – Das ist hier die Frage. Die Küchenpraxis stellt diese Frage nicht wirklich, eher der Geldbeutel. Alle werden gebraucht. Die eine für empfindliche Gerichte wie Fisch und Eierspeisen, die anderen zum kross braten. Pfannen sind Alleskönner, aber mit unterschiedlichen Begabungen.

Pfannen. Material.

Antihaftbeschichtete Pfanne: trotz der kurzen Lebensdauer von etwa 3 Jahren ist sie die meistbenutzte Pfanne. Ideal für Gemüse, Fisch und Eierspeisen. Auch bei nur ganz wenig Fett klebt in einer antihaftversiegelten oder beschichteten Pfanne nichts an. Beschichtete Pfannen lieben mittlere und niedrige Temperaturen. Bratkartoffeln fühlen sich in ihnen ebenso wohl wie Dampfnudeln oder Paniertes. Die früher gebräuchliche Teflon-Pfanne verkratzte und überhitzte leicht, sie ist inzwischen eher veraltet. Mittlerweile gibt es aber neben Teflon eine Vielzahl anderer Antihaftbeschichtungen, die kratz- und schneidefest sein sollen; zum Beispiel Silargan, ein nickelfreier keramikähnlicher Stoff; Titan; Autograph-Antihaftbeschichtung mit Platinum-Technologie (sogar mit Wiederbeschichtungsservice) oder Protectal.

Gusseiserne Pfannen: der Klassiker unter den Pfannen ist das richtige Arbeitsgerät für Kurzgebratenes und gibt dem Fleisch die optimale Bratfarbe. Auch für (ganzen) Fisch ist sie gut geeignet. Bei richtiger Pflege ist diese Pfanne unverwüstlich (Lebensdauer zehn Jahre und mehr). Gusseiserne Pfannen gibt es auch mit Versiegelung, zum Beispiel: Titan. Diese Pfanne hält die Temperatur und mit feuerfesten Griffen ausgestattet ist sie auch gut für den Backofen geeignet. Ihr Nachteil: Gusseiserne Pfannen können schwer sein. Am besten nur mit heißem Wasser ausspülen. Oder man reibt die gusseiserne Pfanne einfach mit einem Küchentuch aus. Wird mit Spülmittel gespült, muss die Pfanne danach eingefettet werden. Diese Fettschicht schützt vor Rost. Gelegentlich sollte man die Pfanne mit Salz ausbrennen: zwei bis drei Esslöffel Salz in die heiße Pfanne geben und reibt mit einem Küchentuch ausreiben. Eingebrannte Partikel, wie zum Beispiel vom Eiweiß, werden durch die Salzkristalle gelöst.

Edelstahlpfannen: werden für Steaks und auch für Gemüse benutzt. Sie haben eine hohe Hitzebeständigkeit, leider kleben die Speisen aber auch schnell an. Beim Zubereiten von mehreren Fleischstücken, wie bei Gulasch, darf man nicht zuviel auf einmal in diese Pfannen geben, sie kühlen zu sehr ab. Das Fleisch würde dann nicht gebraten, sondern gekocht werden. Die einst so beliebten Modepfannen sind pflegeleicht und besitzen eine lange Lebensdauer.

Kupferpfannen: Profis Liebling mit entsprechendem Preis. Kupferpfannen gibt es auch in beschichteten Variationen – sie haben eine ungeheuer schnelle aber gleichmäßige Wärmeleitung. Am besten kann man Kupferpfannen zum Braten von Steaks und jeglichem Kurzgebratenem einsetzen.

Pfannen. Form und Praxis

Durchmesser: Die Größe einer Pfanne wird nach ihrem Durchmesser bestimmt: z.B.: 18, 24, 28 oder 30 Zentimeter. Das Maß bezieht sich auf den oberen Pfannenrand. Der Bodendurchmesser ist deutlich kleiner. Bei einer 24er Pfanne liegt er – je nach Wölbung des Pfannenrands – bei 16,5 bis 20 Zentimetern. Pfannen sind selten zu groß, aber oft zu klein.

Flache Pfanne: für Steaks, Eiergerichte, Fische, Pfannkuchen.

Pfanne mit hohem Rand: für Geschnetzeltes, große Menge Bratkartoffeln, Gemüse

Pfannen mit Deckel: Für das Schmoren – damit während des Garvorgangs nicht zu viel Flüssigkeit verloren geht, wird der Deckel aufgesetzt

Eignung: Edelstahlpfannen, Pfannen aus Gusseisen, Antihaftbeschichtete Pfannen sind geeignet für Gasherde, Gusseisenherde, Elektroherde, Ceranfelder. Für Elektroherde und Ceranfelder muss der Boden Ihrer Pfanne absolut plan sein.
Für Induktionsherde brauchen Sie Pfannen mit magnetisierbarem Boden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*