Hammer

Wenigstens einen Hammer sollten Sie in Ihrer Werkzeugkiste haben und weil ein weiterer Hammer meist schon ausreicht, sollten Sie nicht unbedingt auf den Preis, sondern vor allem auf die Qualität des Hammers achten.

Hammer – Aufbau und Material

Ein Hammer besteht aus (Schlag-)Kopf und Stiel (auch Holm genannt). Der Kopf unterteilt sich in Bahn und Finne: die Bahn ist die flache Seite, die Finne läuft spitz zu. Sie bestehen aus Metall, Holz oder Kunststoff. Die Länge bestimmt die Schwungkraft und damit die Anwendungsmöglichkeit eines Hammers.

Hammer – Arten

Einen Hammer benutzen Sie hauptsächlich zur Stein-, Holz und Metallbearbeitung. Hier eine Übersicht der gebräuchlichsten Hämmer:

  • Mit dem Fäustel haben Sie einen kleineren Hammer für viele Anwendungsbereiche. Das Kopfgewicht beträgt zwischen einem und drei Kilo. Die Stiellänge ist zwischen 20 und 40 Zentimeter lang.
  • Den leichten Fliesen-Hammer mit einem Gewicht 60 und 110 Gramm können Sie wegen seiner spitzen Finne vor allem zum Fliesen-Bearbeiten einsetzen.
  • Der Fliesenleger-Hammer gleicht dem Fäustel, hat aber einen längeren Stiel und am Kopf einen Gummiklotz mit dem Sie Fliesen, Platten und Pflastersteine fest klopfen können.
  • Der Furnier-Hammer eignet sich hervorragend für Arbeiten an alten Möbeln verwenden.
  • Mit dem Geologen-Hammer brechen beispielsweise die Profi- oder Hobby-Geologe Gestein auf um Proben zu entnehmen.
  • Der Kopf des Gipserbeils ist auf einer Seite quaderförmig, auf der anderen Seite zum Beil geformt. Er eignet sich besonders für die Arbeit an großen Steinklötzen oder auf dem Bau.
  • Der Kopf des Gummi-Hammers besteht aus massivem Hartgummi und Sie können diesen dann wählen, wenn Sie Materialien bearbeiten, deren Oberflächen möglichst nicht beschädigt werden dürfen. Er ist allerdings weniger stabil, als ein Hammer aus Eisen und damit für harte Materialien ungeeignet.
  • Der Holz-Hammer besteht ganz aus Holz, eventuell ist der Kopf durch eine Metallummantelung verstärkt. Der Holzhammer wird bei Arbeiten mit Stechbeiteln oder beim Schnitzen eingesetzt.
  • Sind Sie passionierter Zimmerer, sollten Sie einen Klauen-Hammer besitzen. Der Kopf ist auf einer Seite zur „Klaue“ gespalten, mit der Sie Nägel aus dem Holz ziehen oder Holzkisten und Verpackungen öffnen können.
  • Der Maurer-Hammer eignet sich wegen einer breiten, flachen Schneide auf einer Seite des Kopfes besonders für Maurerarbeiten.
  • Mit dem Schlosser-Hammer bearbeiten Sie vor allem Metall. Sein Kopf besteht aus ebener Bahn und flachspitzer oder kugelförmiger Finne, er wiegt zwischen 50 und 2000 Gramm.
  • Der Schon-Hammer besitzt Schlagköpfe aus Polyurethan und wird bei Montagearbeiten, im Fenster-Leichtmetall-, Messe- und Innenausbau, beim Werkzeug-, Maschinen- und Karosseriebau sowie in der Möbelindustrie eingesetzt.
  • Der Schreiner-Hammer ist ein Schlosserhammer mit abgeflachter Finne und wiegt zwischen 100 und 800 Gramm.
  • Den Schreiner- oder Bildhauer-Klüpfel mit seinem mit massivem, oft zylinder- oder trapezförmigem Schlagkopf können Sie fast immer für Arbeiten mit Stechbeiteln nehmen. 
  • Mit dem Schweisserpick-Hammer bearbeiten Sie Schweißstellen. 
  • Der Vorschlag-Hammer ist ein großer Hammer mit langem, zweihändigem Stiel zwischen 60 und 120 Zentimetern. Mit seinem Kopfgewicht von 3 bis 15 Kilogramm werden Sie ihn vor allem für Arbeiten einsetzen, die einen großen Kraftaufwand fordern, etwa zum Abreißen oder zum Einschlagen von Pflöcken und Pfählen.

Darüber hinaus finden eine Vielzahl maschinell betriebener Hämmer, zum Beispiel den Abbruch-Hammer, Bohr-Hammer, Hydraulik-Hammer oder Pressluft-Hammer.

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