Gasgrill

Je nach Bedarf können Sie Ihren Gasgrill in verschiedenen Formen und Größen erwerben. Ein Gasgrill ist im Vergleich zu einem Holzkohlegrill viel schneller einsatzbereit – bereits nach ca. 5 bis 10 Minuten Aufwärmzeit können Sie mit dem Grillen anfangen. Durch diese schnelle Anlaufzeit kann man einen Gasgrill auch zu späterer Stunde noch mal anschalten, wenn Ihre Gäste wieder Hunger bekommen, was bei einem Holzkohlegrill sehr aufwändig werden kann.

Gasgrill – Allgemein

Gasgrills werden mit Flüssiggas, zum Beispiel Butan- oder Propangas, betrieben. Mit einem Regler lassen sich die Gaszufuhr und damit der Hitzegrad einstellen. Anstelle der Glut werden diese Grills von einer Brennplatte geheizt. Gasgrills sind ähnlich wie ein Küchenherd zu bedienen. Bei Grills die nicht mit einer direkten Flamme arbeiten, heizt das brennende Gas zuerst Lavasteine auf, die dann die Hitze an das Grillgut weitergeben. Diese Geräte sind zwar kostspieliger, jedoch aus Gründen der Sicherheit und der Geschmacksbildung besonders empfehlenswert. Neben der eigentlichen Grillzone verfügen einige Grillgeräte über eine zusätzliche Ebene, die sich besonders zum Warmhalten fertiger Speisen eignet. Der zu den meisten Gasgrills gehörende Deckel ist eine praktische Vorrichtung, wenn Sie zum Beispiel Brot mit mäßiger Hitze aufbacken wollen.

Vorteile

Beim Einsatz eines Gasgrills ist die Rauchbildung sehr gering. Die für den Betrieb eines Holzkohlegrills erforderliche Besorgung des Heizmaterials entfällt. Die für einen Gasgrill notwendige Gasflasche reicht für eine ziemlich lange Zeit je nach Häufigkeit des Grillens. Gasgrills sind einfacher zu reinigen als ein Holzkohlegrill, da keine Aschereste entfernt werden müssen.

Nachteile

Gasgrills sind sperriger als herkömmliche Grillmodelle, da sie meist aus Gusseisen hergestellt werden. Der für den Holzkohlegrill typische Beigeschmack fehlt bei den mit Hilfe eines Gasgrills zubereiteten Lebensmitteln. Der Einsatz eines Gasgrills ist außerdem im Gegensatz zu einem Holzkohlegrill weniger umweltfreundlich.

Gasgrill – Anwendung

Wählen Sie einen ebenen Standort, damit der Grill nicht umkippen kann. Beim Einsatz eines Gasgrills sollten Sie außerdem besonders darauf achten, genügend Abstand zu brennbaren Materialien wie z.B. Polster, Vorhänge, trockenes Laub, Büsche, Bäume, etc. zu halten. Im aufgeheizten Zustand sollten Sie das Gerät nicht bewegen.

Gasgrill – Was Sie beim Kauf beachten sollten

Die Sicherheit sollte bei der Auswahl eines Grills an erster Stelle stehen. Sehen Sie bei der Auswahl des ausgesuchten Gerätes nach, ob der jeweilige Gasgrill über Prüfsiegel verfügt. Zwei Zertifizierungen sind bei Grillgeräten ausschlaggebend – das Zeichen „DIN geprüft“ und das GS-Zeichen des TÜV. Alle Grills müssen dem Lebensmittelbedarfsgegenständegesetz (LMBG) entsprechen – alle Flächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen auf ihre Unbedenklichkeit hin geprüft sein. Außerdem darf der Griff des Grillspießes nicht zu heiß werden. Achten Sie darauf, dass Ihr Gerät stabil und sicher steht. Modelle mit scharfen Ecken und Kanten sollten Sie vermeiden. Achten Sie bei der Grillfläche darauf, dass sie Fett gut ableitet. Überlegen Sie sich, für wie viele Leute Sie regelmäßig grillen und wo das Gerät aufgestellt werden soll, um die Größe des Grills richtig einzuschätzen.

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