Elektroherd

Bei Elektroherden gibt es heute große Unterschiede. Ob klassische Kochplatten oder modernes Ceranfeld oder wenn es um die Funktionen des Backofens geht. Lesen Sie hier was ein moderner Elektroherd könnten sollte und was Sie zum Thema Elektroherd wissen sollten.

Wenn Sie einen neuen Elektroherd, ob Einbau- oder Standgerät, kaufen möchten, werden Sie schnell feststellen, dass es aufgrund der vielfältigen Angebote und Ausstattungen gar nicht so einfach ist, sich zu entscheiden, wenn man noch keine festen Vorstellungen hat oder sich in erster Linie an preislichen Höchstgrenzen orientiert. Besonders, wenn Sie viel und aufwändig kochen, sollten Sie sich gut mit diesem Thema auseinander setzen, damit das Kochen nicht nur eine Notwendigkeit bleibt, sondern mit einem gut ausgewählten Herd auch Spaßen kann. Kaufen Sie Ihren Herd nicht unter Ihrem persönlichen Bedarf, aber schaffen Sie sich auch nicht unbedingt ein teures High-Tech-Gerät an, wenn Sie es bei Ihren Kochgewohnheiten nicht brauchen.

Elektroherd – Kochplatten

Auch wenn ein Elektroherd normalerweise „nur“ kochen und backen kann, sind die Unterschiede bei der Ausstattung doch enorm, dies fängt schon bei den Kochplatten an. Wenn Sie sich für diese Art des Kochfeldes entscheiden, haben Sie die Wahl zwischen einem Herd mit (bis zu vier) normalen Kochplatten, mit bis zu zwei Blitzkochplatten (heizen sich schneller hoch) oder Automatikplatten, die sich selbstständig auf eine niedrigere Temperatur zurückschalten können, wenn die Höchsttemperatur erreicht ist. Die Kochmulde selbst um die gusseisernen Kochplatten herum besteht entweder aus Edelstahl oder aus Emaille. Das Einstellen der Kochplattentemperatur geschieht entweder in unterschiedlichen Stufen oder auch stufenlos.

Elektroherd – Cerankochfeld

Absolut im Vormarsch sind Elektroherde mit Glaskeramik- bzw. Cerankochfeld. Einer der Vorteile bei dieser Ausstattung ist die einfachere Reinigung, und selbstverständlich kann auch kein Rost angesetzt werden, was bei Herden mit herkömmlichen Herdplatten schon einmal passieren kann. Cerankochfelder haben statt der Platten unterschiedliche, bis zu fünf Kochzonen, die im aufgeheizten Zustand rot leuchten. Diese Technik macht es möglich, durch Umschaltmöglichkeiten unterschiedlich große Kochzonen zur Verfügung zu haben, wie zum Beispiel ovale Bräterzonen oder auch Zwei- bis Dreikreiszonen mit automatischer Erkennung der Topfgröße. Ein Pendant zu den herkömmlichen Blitzkochplatten gibt es auch hier, sowie als Zusatzausstattungen bei etlichen Modellen unter anderem eine Restwärmeanzeige, automatische Temperaturregelung und ein elektronisches Bedienfeld. Ganz allgemein gesehen ist das Kochen mit Glaskeramikfeldern energiesparender, und sie haben sich besonders bei Einbau-Elektroherden mittlerweile schon als Standard durchgesetzt.

Elektroherd – Backofen

Wo beim Kochfeld die Unterschiede zwar nicht unbedingt klein, aber doch begrenzt sind, bieten die verschiedenen Backöfen eine große Vielfalt an Besonderheiten. Standardmäßig sollte Ihr Backofen auf jeden Fall eine Beleuchtung, getrennt einstellbare Ober- und Unterhitze und auch eine Grillfunktion haben. Mittlerweile gibt es aber wesentlich mehr Backofenfunktionen, die aus Ihrem Elektroherd ein Profi-Kochcenter machen lassen. Da gibt es beispielsweise zuerst die Heißluftfunktion, die bei vielen Gerichten das Garen und Backen bei niedrigerer Temperatureinstellung ermöglicht. Weitere Funktionen sind unter anderem unterschiedliche Dampfgar-Arten, Turbo-, Rundum- und Infrarotgrillen, Dörren, Auftauen ohne Heizung, Extra-Pizzastufe, Brotbackstufe, Bratautomatik und Selbstreinigungs-Funktion durch Wasserdampf. Noch mehr Extras gibt es mit Zusatzausstattungen wie z,B. aushängbaren Türen, automatischer Ein- und Abschaltung, Programmierfunktionen, Rezeptfunktionen, Teleskopauszügen, Kindersicherung und aushängbarem Grill.

Elektroherd – Größen und Material

Ob Sie nun viel oder wenig Platz in Ihrer Küche haben, um den Elektroherd aufzustellen oder einzubauen – die Hersteller bieten Ihnen für jeden Bedarf die richtige Herdgröße an. Die schmalsten Elektroherde fangen an bei einer Breite von ca. 50 cm, die größeren Luxusmodelle für den privaten Bedarf gibt es auch schon in 90 cm Breite.
Wählen können Sie bei den meisten Modellen zwischen einer Edelstahl- und einer (auch farbigen) Emaille-Ausstattung. Welche Sie bevorzugen, hängt letztendlich von Ihrem persönlichen Geschmack und Ihrer restlichen Kücheneinrichtung ab.

Zuletzt noch ein Wort zum Energiesparen – wie für alle anderen größeren Elektrogeräte gilt auch bei Elektroherden: die Energie-Effizienzklasse A ist am energiefreundlichsten. Wenn Sie also viel kochen, lohnt sich über längere Zeit durchaus ein eventueller Mehrkostenaufwand für einen energiesparenden Herd.

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