Diascanner

Noch vor 20 Jahren war das Dia eine kostengünstige Alternative zum Papierbild und viele Hobbyfotografen verfügen daher noch über riesige Diaarchive. Nun, in der Zeit der digitalen Fotografie und der digitalen Speicherung und Präsentation von Fotos sind viele von ihnen bestrebt, auch die alten Dias mit der neuen Technik zu bearbeiten. Um sie in digitaler Form erhalten zu können, ist ein Diascanner nötig. Welche Technologien es gibt und was Sie sonst noch über Diascanner wissen sollten, erfahren Sie hier.

Diascanner – Geräte mit Durchlichteinheit

Die sicherlich einfachste Methode, um Dias zu scannen, ist die Verwendung eines herkömmlichen Flachbettscanners mit einem speziellen Dia-Aufsatz., mit dem Sie Ihren Scanner in einen Diascanner verwandeln können. Mit dieser Methode können Sie schnell und ohne großen Aufwand Ihre Dias digitalisieren. Allerdings kann ein derart umgerüstetes herkömmliches Gerät qualitativ nicht mit einem speziellen Diascanner konkurrieren. Ähnlich wie beim Kopieren einer Schallplatte auf Kassette, verzeichnet auch dieses Verfahren bisweilen starke Qualitätseinbußen. Wer seine Dias also in guter Qualität archivieren möchte, kommt an einem echten Diascanner nicht vorbei.

Diascanner – Riesiger Markt

Obwohl es sich bei Diascannern um hoch spezialisierte Geräte handelt, mit denen lediglich Dias oder Filmnegative digitalisiert werden können, finden Sie eine nahezu unüberschaubare Palette verschiedener Geräte beim Fachhändler. Preislich liegen diese Diascanner zwischen 200 € und 4000 €. Dabei weist nahezu jede Preisklasse brauchbare und weniger brauchbare Diascanner auf. Welchem Gerät Sie letztendlich den Vorzug geben, hängt nicht zuletzt von Ihren Ansprüchen und von den Anwendungen, für die Sie Ihren Diascanner benötigen, ab.

Diascanner – Wichtige technische Werte

Bei der Auswahl Ihres Diascanners sollten Sie die in Frage kommenden Geräte besonders hinsichtlich einiger technischer Werte miteinander vergleichen. Da ist zunächst natürlich die Auflösung zu nennen, mit der der Diascanner die Vorlagen kopiert. Hier bedeuten hohe Zahlen nicht immer unbedingt bessere Ergebnisse. Für den Hausgebrauch kann man davon ausgehen, dass eine Auflösung von 2700 dpi auf jeden Fall ausreicht. Weitere Werte, die die Hersteller von Diascannern angeben, sind die Farbtiefe und der Dichteumfang. Je größer die Farbtiefe ist, desto feinere Farbnuancen erhalten Sie. Der Dichteumfang gibt an, welche Schattierungen von Schwarztönen beziehungsweise von hellen Tönen Ihr Diascanner noch wiedergeben kann. Diascanner, die hier einen Wert von 4,0 aufweisen, zählen zu den Spitzengeräten. Moderne Diascanner holen bisweilen mehr aus einem Dia heraus, als eigentlich enthalten ist. Bei den teureren Modellen gehört ein automatisches Staub- und Kratzerentfernungsverfahren zur Standard-Ausstattung. Sie kann für Sie sehr nützlich sein, wenn Sie häufig ältere Vorlagen scannen wollen.

Diascanner – Weitere Daten

Die auf dem Markt befindlichen Diascanner unterscheiden sich in Sachen Geschwindigkeit erheblich. Wenn Sie nur einzelne Dias scannen möchten, spielt die Zeit eine nicht so große Rolle. Bei der Verarbeitung großer Mengen kann es schon wichtig sein, wie lange der Diascanner zur Erledigung der Aufgabe benötigt. In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass der Scanner eine so genannte Stapelverarbeitung erlaubt, Sie ihn also mit einem ganzen Stapel von Dias „füttern" können.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*