Südfrankreich

SÜdfrankreich ist eine der abwechslungsreichsten Urlaubsregionen Europas. Lesen Sie hier wann die beste Reisezeit fÜr SÜdfrankreich ist und was man in SÜdfrankreich sehen und unternehmen kann.

Südfrankreich.

Südfrankreich ist der französische Teil der Mittelmeerküste und seinem Hinterland. Südfrankreich umfasst die Regionen Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Provence-Alpes, Côte d’Azur und Rhône-Alpes. Zu Spanien ist Südfrankreich durch die natürliche Grenze der Pyrenäen begrenzt. Die wichtigsten Städte Südfrankreichs sind Aix-en-Provence, Arles, Avignon, Cannes, Lyon, Marseille, Montpellier, Nîmes, Nizza, Orange, Roussillon, und Toulouse.
Durch Südfrankreich führt auch der Jakobsweg nach Santiago de Compostella.

Südfrankreich. Wann?

Die beste Reisezeit für Südfrankreich ist Mai bis Mitte Juni, dann wieder ab Mitte September. Im Herbst sind in Südfrankreich wenig Touristen und das Wetter ist meist immer noch wunderschön. Wanderungen in Südfrankreich unternimmt man bereits ab März.

Südfrankreich. Wohin?

Südfrankreich, die Region südlich von Lyon, ist der Inbegriff mediterranen Urlaubsgefühls, die Verkörperung pittoresker Landschaften und kulinarischer Genüsse. Kulturtouristen wandeln in Nîmes, Carcassonne und Aix-en-Provence auf den Spuren der Vergangenheit, Naturliebhaber erkunden auf ausgedehnten Wanderungen die Höhenzüge der Cevennen oder die Gorges du Verdon. Reiter erleben auf 1200 km markierten Reitwegen durch das Languedoc-Roussillon ihr Glück und zwischen Menton und Collioure finden Badefreunde und Sonnenanbeter herrliche Strände.

Südfrankreich. Was muss man gesehen haben?

Die Côte d’Azur – vor allem die Dörfer im Hinterland, sowie Häfen und Strände der Côte d’Azur.

Das Vallée des Merveilles ("Tal der Wunder") und das Vallée de Fontanalbe – weltberühmte Felsritzungen aus der Bronzezeit.

In Cagnes-sur-mer – die Werke Renoirs.

Das Hinterland: Seillans – hier malte Max Ernst.

Coaraze – das Hinterland von Nizza, mit Sonnenuhren, die verschiedene Künstler, unter anderem Cocteau, entworfen haben.
Weitere sehenswerte Orte: Grasse und Fayence.

Das Esterel-Massiv – entlang der Küstenstraße, zwischen Cannes und Fréjus.

Antibes – mit Werken und Keramiken von Picasso, die er in Vallauris schuf.

Cézanne bereiste oft die Ufer des Arc und die Montagne Ste-Victoire.

Aix en Provence – die Stadt der tausend Brunnen und alter Herrenhäuser.

Den Luberon – seine Felsdörfer, in einer Landschaft von Kiefern, Zedern und Olivenbäumen, umgeben von Thymian, Lavendel und Rosmarin.

Gordes – am Rand der Ebene des Vaucluse, mit Vasarely-Museum im Schloß

Südlich von Gordes – das Dorf der Bories, mit einem Dutzend mörtellos gefügter Steinhütten.

Die Abtei von Sénanque – Zisterzienserabtei aus dem 12. Jhdt.
Roussillon – und seine gesamte Ocker-Farbpalette von Gelb bis Rot.

Lacoste – wo Marquis de Sade als Schlossherr lebte.

Den Ventoux – ein vom Mistral umfegter Kreideberg und antike Kultstätte, die dem Gott des Windes geweiht war.

Avignon – den Papstpalast

Arles – das Portal der Kathedrale St-Trophime

Nîmes – das römische Amphitheater, die Maison Carrée, ein
Augsteischer Tempel und das gegenüberliegende moderne Museum von Norman Foster.

Die Camargue – jährlich im Mai das Zigeunerfest bei dem Pilgerort Saintes-Maries-de-la-Mer.

Pont du Gard – größter Aquädukt aus römischer Zeit.

Carcassonne – Weltkulturerbe und mittelalterliche Bilderbuchstadt

Montpellier – die Hauptstadt des Languedoc-Roussillon am
Mittelmeer und das angrenzende Naturschutzgebiet Lodève.

Toulouse – die Stadt mit dem Veilchenduft, zwischen Antike und Moderne.

Die Pyrenäen – großartig Berglandschaft mit Höhlen, Schluchten und zahlreichen Kulturstätten wie z.B. St-Martin-du-Canigou oder St-Michel-de-Cuxa.

Südfrankreich. Was muss man gemacht haben?

Südfrankreich erleben heißt: Wildkräuter sammeln, den Duft von blühendem Lavendel atmen, Licht in allen Farbnuancen erleben, Nougat aus Montélimar kosten, Bouillabaisse am Alten Hafen von Marseille schlemmen, rubinroten Châteauneuf-du-Pape im gleichnamigen Ort kosten, Kunstschätzen von der Antike über das Mittelalter bis zur Gegenwart begegnen. Auf jeden Fall: Leben wie Gott in "Süd"frankreich.
Ein besonderes Erlebnis in Südfrankreich verspricht eine Fahrt über die höchste Brücke der Welt, dem Autobahn-Viadukt von Millau. Die 2.460 Meter lange Brücke, deren höchster Pfeiler 343 Meter über das südfranzösische Tarn-Tal ragt.

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