Liparische Inseln

„Im Frühjahr zum Staunen, im Herbst zum Genießen“ – so beschrieb Goethe die Liparischen Inseln. Die Liparischen Inseln (oder auch Äolischen Inseln) liegen nördlich von Sizilien im Mittelmeer. Wer Erholung und Ruhe sucht wird sich auf den Liparischen Inseln wie im Paradies fühlen.

Liparische Inseln – Die Lage

Die Liparischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Sie bestehen aus insgesamt 18 einzelnen Inseln. Die wichtigsten sind Lipari, Salina, Stromboli und Vulcano. Als Anlaufstelle für Touristen eignet sich die Hauptinsel Lipari besonders gut. Hier gibt es zahlreiche Hotels und Pensionen. Von hier verkehren auch Fähren zu allen anderen Liparischen Inseln, sowie zum italienischen Festland.

Liparische Inseln – Klima

Besonders geeignet für einen entspannenden Urlaub ist der Frühling und der Herbst. Hier sind Luft und Wassertemperaturen mild. Von Mitte März bis Ende Juni sind die Liparischen Inseln ein einziges Blütenmeer. Ab Mitte Mai kann man im Meer baden. Weniger zu empfehlen ist eine Reise auf die Liparischen Inseln in den Sommermonaten. Dort steigen die Temperaturen weit über die 30 Grad Marke und kühlen sich nachts nur wenig ab. Außerdem sind die kleinen Liparischen Inseln dann von italienischen Urlaubern überlaufen, und es ist schwer günstige Unterkünfte zu finden.

Liparische Inseln – Vegetation

Die vielfältige Vegetation der Liparischen Inseln ist typisch mittelländisch: Myrte, Heidekraut, Farnkraut, Oleander und Ginster. Dazu kommt eine große Fülle an aromatischen Pflanzen wie Mastixbaum, Thymian und Rosmarin. Beheimatet sind auf den Liparischen Inseln auch der Feigen- und Mandelbaum, der Pflaumen- und Johannisbrotbaum und der Feigenkaktus.

Liparische Inseln – Hotels

Bei der Wahl der passenden Unterkunft haben Besucher auf allen Liparischen Inseln eine große Auswahl. Sie können hoch herrschaftlich für 250 Euro die Nacht residieren oder aber weit günstiger für etwa 90 Euro.

Liparische Inseln – die Insel Lipari

Lipari ist mit rund 37 Quadratkilometern die größte der Liparischen Inseln. Hier können Sie das quirlige Leben einer südländischen Insel hautnah genießen. In den kleinen Gässchen reihen sich Restaurants, Bars und Geschäfte aneinander. Das Hafenstädtchen Lipari hat gerade einmal 5 tausend Einwohner. Die ganze Schönheit Liparis mit ihren abfallenden Felswänden, kleinen Badebuchten und bizarren Grotten lässt sich nur vom Meer aus erkunden. Ausflüge zu den Nachbarinseln können ganzjährig gebucht werden.

Liparische Inseln – Salina

Salina ist vielleicht die schönste der Liparischen Inseln. Salina lebt auch heute noch in erster Linie von der Landwirtschaft. 90 Prozent der italienischen Kapern stammen von dem kleinen Eiland. Aus den Trauben der Weinstöcke wird der unter Kennern sehr geschätzte Malvasierwein gewonnen. Am Ende der Erntezeit kommen alle Inselbewohner zu einem großen Fest zusammen.

Liparische Inseln – Stromboli

Der Vulkan auf Stromboli ist bis heute aktiv und zählt zu den Hauptattraktionen der Liparischen Inseln.

Liparische Inseln – Vulcano

Gegenüber der Insel Vulcano erhebt sich der Berg Guardia. Aus der Mitte ragen die kleineren Berge Rosa und der S. Angelo hervor. Im Norden der Berg Chirica. Deutlich bemerkbar auf der gesamten Insel ist der Schwefelgeruch. Dies ist auch der Hauptgrund Vulcano zu besuchen. Denn der dortige Schwefelschlamm hilft bei Rheuma, Gelenk- und Muskelschmerzen.

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