Nonza


Nonza

Nonza ist ein kleines Dorf mit gerade mal 100 Einwohnern. Dennoch zieht es Jahr für Jahr die Touristen an. Nonza liegt malerisch auf einem Felsvorsprung und hat sich sein mittelalterliches Aussehen bis heute bewahren können.

Eine weiterer Grund für die Berühmheit von Nonza ist vor allem seine Geschichte. Auf zwei Ereignisse werdet Ihr in Nonza immer wieder hingewiesen:

1. Die Wachturmgeschichte

Ein einzelner Wächter mit Namen Giacomo Casella hat eine ganze französische Kriegsarmee an seinem Wachturm vor Nonza aufgehalten. Er, der bereits von allen Kameraden verlassen worden ist, spielte dem Kriegsgegner auf listige Weise vor, dass hier noch alle anwesend seien und handelte sogar noch freies Geleit für sich und seine Kameraden aus, was ihm einen heilen Abgang verschaffte. Erst später haben die Franzosen entdecken können, dass sie hereingelegt wurden.

2. Die heilige Julia

Die heilige Julia, die Schutzpatronin von Korsika, stammte ursprünglich aus Nonza. Sie hatte sich früher strikt geweigert, an einer heidnischen Feier teilzunehmen und wurde daher zur Mäyrtyrerin. Julia wurden die Brüste abgeschnitten und später gekreuzigt. Der Erzählung nach entspringen heute genau da zwei Quellen, wo die Brüste hingeworfen wurden.

Bei Nonza könnt Ihr zwar auch Baden, doch da hier lange Jahre über Asbest abgebaut wurde, ist dies nicht unbedingt zu empfehlen. Manche behaupten, dass im Sand des Strands noch Asbest enthalten sein soll.

Wachturm

Wer die Geschichte um Giacomo Casella von Nonza kennt, muss selbstverständlich auch den Wachturm besichtigen, der auf der abschüssigsten Stelle des Felsvorsprungs vor Nonca thront.

Église Sainte-Julie

Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kirche wurde zu Ehren der Schutzheiligen Julia erbaut. Der Altar ist aus feinstem Marmor, der extra in Florenz angefertigt wurde.

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