Ghisonaccia


Ghisonaccia

Ghisonaccia liegt an der Ostküste Korsikas. Ghisonaccia bzw. Ghisunaccia, wie der kleine Ort von den Korsen genannt wird, war einst ein „Ableger“ des Dorfes Ghisoni, das etwa 25 km weiter in den Bergen liegt.

In den Wintermonaten trieben die Bauern aus dem Bergdorf ihr Vieh nach Ghisonaccia, um es dort überwintern zu lassen. Selbst dort hin ziehen wollten die Bauern aber nicht. Die Gefahr, die vom Meer aus drohte, war den Bergbewohnern nicht so geheuer. Nach dem 2. Weltkrieg haben die Korsen plötzlich das Potenzial von Ghisonaccia entdeckt und machten aus der „Überwinterstation“ für das Bergvieh die Stadt Ghisonaccia, deren Umgebung zu den größten Anbauflächen von Wein und Obst Korsikas zählt. Gezielte Bewässerungsprojekte haben das möglich gemacht.

Zwei schöne feinsandige Strände haben dann ihr Übriges getan und die Touristen angelockt. Heute ist Ghisonaccia eine kleine Touristenstadt, die zwar eher laut ist, das aber nur, weil hier fast alles auf die Touristen abgestimmt wurde.

Baden

Bei Ghisonaccia findet Ihr zwei schöne Badestrände.

Der eine Strand befindet sich direkt am Ende der Straße, die von Ghisonaccia Richtung Meer geht. Feiner Sandstrand und ein Restaurant – so könnt Ihr den Tag dort eigentlich gut aushalten.

Der zweite Strand liegt etwas außerhalb, ist aber nicht weniger attraktiv.

Einziges Manko bei beiden Stränden ist allerdings, dass hier und da Kampfjets über die Strände donnern, die vom nah gelegenen Militärflughafen landen bzw. starten.

Église Saint-Michel

So unbeachtet, wie Ghisonaccia früher gewesen ist, doch eine kleine Dorfkirche gibt es auch hier. Die Église Saint-Michel ist zwar von außen eine Kirche wie jede andere, doch solltet euch das nicht abhalten, auch einmal hineinzuschauen. Rot auf Schwarz gehaltene Fresken findet Ihr dort im gesamten Gewölbe. Das ist nicht nur ungewöhnlich sondern auch sehr beeindruckend.

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