Gleitschirmfliegen

Gleitschirmfliegen besitzt eine enorme Faszination. Lesen Sie hier wo und wie Sie Gleitschirmfliegen probieren und lernen kÖnnen, welche Arten von Scheinen zum Gleitschirmfliegen es gibt und was Sie generell wissen sollten zum Gleitschirmfliegen.

Gleitschirmfliegen – Allgemeines

Die Faszination vom Fliegen hat von je her die Menschen zum Träumen gebracht. Frei wie ein Vogel die dritte Dimension zu erobern – heutzutage muss dies kein Traum mehr bleiben. Es bieten sich Ihnen mehrere Möglichkeiten. Neben dem Fliegen mit einem Flugzeug, dass gerade bei der Bewältigung von größeren Distanzen seine Vorteile hat, können Sie sich den Wind auch sprichwörtlich "direkt um die Nase wehen" lassen, in dem Sie entweder den freien Fall bei einem Fallschirmsprung genießen oder die Sache etwas langsamer angehen und sich an einem Gleitschirm mehr oder weniger weite Strecken über Täler und kleinere Berge tragen lassen.

Gleitschirmfliegen – Voraussetzungen

Für das Gleitschirmfliegen benötigen Sie keine speziellen körperlichen Voraussetzungen. Eine normal körperliche Konstitution reicht hier vollkommen aus. Neben der richtigen Ausrüstung müssen Sie allerdings eine auf diese Sportart bezogene Ausbildung nachweisen können, um hier selbständig starten und landen zu dürfen. Eine Alternative bietet hier allerdings das Tandemfliegen an, wobei Sie selbst als Passagier bei einem ausgebildeten Gleitschirmflieger mitfliegen können.

Gleitschirmfliegen – Ausbildung

In Nord- und Südamerika sowie in den europäischen Ländern ist das Gleitschirmfliegen nur demjenigen erlaubt, der hierfür eine Ausbildung nachweisen kann. Die Lizenz, die hierfür anschließend vergeben wird, wird von einer staatlichen Stelle vergeben.
Die Ausbildung gliedert sich in drei Teile:

Lernausweis
Hier erhalten Sie neben einer theoretischen Einführung einen Grundkurs in Sachen Starten und Landen. Nach insgesamt 20 Flügen auf Höhen zwischen 40 und 100 Metern erhalten Sie vorerst den Lernausweis, der Ihnen diese Grundausbildung bescheinigt.

A-Schein
Der A-Schein, auch beschränkter Luftfahrerschein genannt, ist der nächste Ausbildungsschritt. Zur Erlangung dieser Lizenz müssen Sie eine theoretische und praktische Prüfung ablegen in denen Sie die im diesem Kurs erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen. Hier erfahren Sie Wissenswertes über das Luftrecht, die Meteorologie, die Gerätekunde das richtige Verhalten in Gefahrensituationen. Die Höhenflugausbildung ist hierin auch enthalten. Die bereits beim Lernausweis erlangte Flughöhe wird auf 500 Metern erhöht.

B-Schein
Der B-Schein, der unbeschränkte Luftfahrerschein kann nach einem weiteren Kurs, in dem die Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse noch erweitert werden, erlangt werden. Mit diesem dürfen Sie nun unbeschränkt Überlandflüge durchführen und überall da landen, wo es für einen Gleitschirmflieger ungefährlich ist.

Gleitschirmfliegen – Ausrüstung

Die Ausrüstung eines Gleitschirmfliegers ist nicht sehr umfangreich. Sie besteht aus einem Gleitschirm, dem Gurtzeug, ein Rettungsfallschirm, entsprechender Kleidung und einem obligatorischen Helm.

Gleitschirm
Der Gleitschirm selbst besteht aus einer Kappe, welche mit dem Gurtzeug durch Leinen verbunden ist. Der Gleitschirm ist in mehrere Kammern unterteilt. Dies gibt ihm die Form und verleiht ihm die notwendige Stabilität. Die Kammern selbst sind an der Hinterkante verschlossen und in Flugrichtung angeordnet. An der Unterseite der Kappe befinden sich so genannte Fangleinen, die zum Tragegurt führen.
Der Gleitschirm besteht in der Regel aus Nylon, welches zusätzlich noch beschichtet wurde, um die Luftundurchlässigkeit zu gewährleisten.

Gurtzeug
Das Gurtzeug verbindet den Flieger mit dem Gleitschirm. In diesem ist ein Protektor am Sitzfeld untergebracht, der bei einer unsanften Landung den Piloten vor Verletzungen und Blessuren schützen soll. Mit Hilfe von Karabinerhaken wird das Gurtzeug mit dem Tragegurt des Gleitschirms verbunden.

Kleidung
Bei der Kleidung bevorzugen Gleitschirmflieger gerne windundurchlässige und warme Anzüge, da sie sich in Höhe bewegen, wo die Temperatur auch im Sommer deutlich nachlässt.

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