Fastenwandern

Fastenwandern wird in vielen landschaftlich reizvollen Regionen angeboten, denn Fastenwandern vereint das Heilfasten und die bekömmliche körperliche Betätigung des Wanderns miteinander. Wandern ist bekanntlich besonders in erholsamen Naturlandschaften Balsam für Körper und Seele.

Warum fastenwandern?

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe zum Fastenwandern. Dazu zählen vor allem:

  • Entschlacken des gesamten Organismus
  • Der Wunsch, bei Krankheiten wie Rheuma, Gicht oder Neurodermitis Linderung zu finden
  • Umstellung der Ernährung
  • Die Auseinandersetzung mit persönlichen Problemen
  • Entspannung vom stressigen Alltag
  • Der Wunsch, eine Zeitlang in sich zu gehen und auf den eigenen Körper zu hören

Aus der Fastenkur als religiös motiviertem Verzicht auf Nahrung und Genussmittel hat sich eine neue Form des Fastens entwickelt. Auch heute kann die Religion ein Grund zum Fasten sein, doch im Vordergrund steht mehr und mehr das Fasten aus persönlichen Gründen. Beim Fastenwandern kommt hinzu, dass man auch räumlich Abstand vom Alltag gewinnt, was für viele Fastenwanderer ein wichtiger Grund ist. Außerdem bewegt man sich in der freien Natur, ohne den Körper jedoch allzu sehr zu beanspruchen. Das ist eine tolle Kombination für alle, die etwas für ihr Wohlergehen tun möchten und sich auch selbst wieder ein wenig näher kommen wollen.

Verschiedene Methoden

Heilfasten: Bei manchen, oftmals chronischen Leiden wird Fasten empfohlen. In diesem Fall handelt es sich um Heilfasten, wie zum Beispiel dem Fasten nach den Empfehlungen des Arztes Doktor Otto Buchinger oder dem Fasten nach Doktor Franz Xaver Mayr. Heilfasten sollte unter der Aufsicht eines Mediziners durchgeführt werden.

Fasten für Gesunde: Auch zur Erhaltung der Gesundheit schwören viele Menschen auf das Fasten. Auch in diesem Fall wird für eine begrenzte Zeit, meist sind es ein oder zwei Wochen, Verzicht geleistet. Nicht verzichtet werden darf aber auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr. Die Ernährung muss nach dem Fasten mit Bedacht wieder aufgebaut werden. Wichtig ist auch, dass man sich während des Fastens einerseits bewegt und andererseits Ruhephasen einplant.

Wer nicht fasten darf

So gesund das Fasten auch im Normalfall ist, manche Menschen müssen darauf verzichten: Frauen, die schwanger sind oder stillen, und Kinder unter 10 Jahren sollten zum Beispiel nicht fasten. Auch Drogenabhängige und Menschen mit körperlichen oder psychischen Krankheiten sollten auf alle Fälle erst mit ihrem Arzt darüber sprechen, ob das Fastenwandern ihnen bekommt oder ob sie darauf verzichten sollten.

Fastenwanderungen in Deutschland

Ob in der Eifel, in Thüringen, auf Sylt, an der Ostsee oder auf der Schwäbischen Alb: Fastenwandern wird in vielen schönen Gegenden in Deutschland angeboten. Die Kombination von Fasten und Wandern ist nur eine der Möglichkeiten. Auch Kombinationen mit Meditationsübungen, Nordic Walking oder Qi-Gong sind oftmals im Programm der Anbieter.

Fastenwandern in Europa

Auch im europäischen Ausland wird das Fastenwandern an vielen attraktiven Orten angeboten. Die Provence, La Palma, Madeira, die Böhmische Schweiz, Irland oder Tunesien sind nur wenige Beispiele für die Angebotsvielfalt.

Ein Tipp

Die Betreuer des Fastenwanderns kommen aus den unterschiedlichsten Berufen. Fragen Sie ruhig nach, wenn Sie wissen wollen, wie sich der Anbieter für die Leitung des Fastens qualifiziert hat. Eine Ausbildung zum Fastenleiter wird zum Beispiel von der Deutschen Fastenakademie e.V. angeboten. Es gibt aber auch Heilpraktiker, Ernährungsberater und Gesundheitsberater, die Fastenwandern im Programm haben.

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