Azoren

Die Azoren sind ein faszinierendes Reiseziel. Lesen Sie hier wann die beste Reisezeit für die Azoren ist, was Sie auf den Azoren gesehen und gemacht haben sollten und was Sie generell wissen sollten für Ihren Urlaub auf den Azoren.

Azoren – Einführung

Die Azoren, ein Archipel mitten im Atlantik sollen der Sage nach das untergegangene Atlantis sein. Tatsächlich sind die neun Vulkaninseln die aus dem Ozean herausragenden Spitzen eines Gebirges aus 8.000 Metern Tiefe. Anfang des 15. Jahrhunderts von Seefahrern entdeckt, wurden die Azoren von vor allem Portugiesen, Mauren, Juden und Franzosen besiedelt. Politisch gehören die Azoren zu Portugal und sind seit 1976 autonom. Exotik pur bieten die Azoren am Rande Europas: Lavafelder und Krater bestimmen die Landschaft aller Inseln – jedoch üppig durchwachsen von saftigem Grün und gesäumt von unzähligen Hortensienhecken in Weiß, Blau und Lila. Die heißen Geysire auf São Miguel wechseln zu den feinen Sandstränden auf Santa Maria, die bunten Blumenmeere auf Flores zu den erhabenen Windmühlen auf Graciosa, turbolente Volksfeste auf Terceira zur absolute Ruhe auf Corvo. Bisher blieben die Azoren verschont vom breiten Massentourismus, mit einer gastfreundlichen Bevölkerung, deren ruhige Lebensart sich bald auf den Besucher überträgt.

Azoren – Reisezeit

Das gute Wetter kommt von den Azoren (Hoch).Die Azoren gehören zu den ganzjährigen Reisezielen mit gemäßigtem Klima, das vom Golfstrom beeinflusst wird. Die Sommer sind im Durchschnitt mit 25°C warm und nicht zu heiß. Beste Reisezeit sind die Monate April – September, da hier auch mit den geringsten Niederschlägen zu rechnen ist. Selbst im Winter erreichen die Temperaturen noch milde 16°C. Die Trotz erhöhtem Niederschlagsrisiko sind lang anhaltende Regenperioden selten. Die Wassertemperatur liegt im Jahresdurchschnitt zwischen 16°C und 22°C. Dennoch ist das Wetter kurzfristig veränderlich und man sollte auf kurze Regenschauer gefasst sein.

Azoren – Sehenswürdigkeiten

Neben den größten Inseln São Miguel und Terceira sind Faial und Pico die bekanntesten Azoren-Inseln. Neben der saftigen grünen Vegetation und den gigantischen Kratern beigeistert Faial als Mekka für Welten-Segler, während Pico weltweit die erste Adresse für Walbeobachtungen ist.

Auf den Azoren jeder Grund zum Feiern genutzt. Während des ganzen Jahres stehen religiöse und traditionelle Feste, Musik- und Kulturveranstaltungen für Einheimische wie Besucher auf dem Programm: 16. – 27.06. "Sanjoaninas" Das wohl bedeutendste Fest der Azoren findet auf der Insel Terceira statt. In der Hauptstadt Angra do Heroismo herrscht eine Woche lang Jahrmarktstimmung. Besonders sehenswert ist ein friedliche Stierkampf. Erkundigen Sie sich, wann und an welchem Strand er stattfindet. Erster Sonntag im August "Semana do Mar" auf der Insel Faial – die Woche des Meeres. An jeder Ecke in der Hauptstadt Horta wird gegessen, getrunken und gefeiert. Auf der Nachbarinsel Pico findet im September die Weinlese des berühmten Verdelho statt, die ebenfalls gebührend begangen wird. Segelregatten finden in der Bucht von Horta und im Kanal zwischen Faial und Pico statt. Ende August feiert Pico die Woche des Walfängers "Semana dos Baleeiros"
Während des 16 bis zum 18. Jahrhundert entwickelte sich auf den Azoren eine rege Bautätigkeit.

Die in jener Zeit entstandene Barock-Architektur nahm einerseits aufgrund der Distanz zu den Kunstzentren Europas und anderseits durch die vor Ort verfügbaren Baumaterialien eine ganz eigene Entwicklung. Angra do Heroismo auf Terceira, die erste Stadt auf den Azoren, die nach den Grundsätzen der Städteplanung im 16. Jh. Entstand. Diese Stadt wurde aufgrund der zahlreichen Bauwerke aus ihrer Entstehungszeit wie Kirchen, Paläste und der Festung der UNESCO als Weltkulturgut eingestuft.

Kunsthistorische und völkerkundliche Museen und die Architektur auf den Inseln zeigen eindrucksvoll das Kulturgut der Region und helfen beim Verständnis der Geschichte und des Lebens der Menschen auf den Azoren über mehrere Jahrhunderte

Azoren – Aktivitäten

Die Azoren sind ein Paradies für Aktivurlauber: Wandern, Tauchen, Bergsteigen, Mountainbiken, Golfen, Surfen und vieles mehr sind sehr gut möglich.

Azoren – Highlights

In Europa gibt es nur noch zwei Teeplantagen. Wir finden sie auf den Azoren. Den herzhaften Cha-Tee kann man auf der Teeplantage in Sao Bras bei Cha Gorreana verkosten.
Von Port Formoso aus entlang der Küste zum Strandort Praia dos Moinhos. In der 400 Jahre alten Wassermühle serviert ein Franzose auf einer herrlichen Terrasse der Snackbar O Moinho direkt am Meer die berühmten Lapas – Entenmuscheln.

Azoren – Orte/Regionen

Auf halber Strecke zwischen Europa und Amerika, mitten im Atlantik, bilden die Azoren die westliche Grenze Europas. Neun Inseln gliedern sich in drei Archipele: die Zentralgruppe mit Terceira, Graciosa, São Jorge, Faial und Pico, die Westgruppe mit Flores und Corvo, und die Ostgruppe mit São Miguel, Santa Maria und den unbewohnten Formigas-Inseln. São Miguel ist das Zentrum der Azoren Sie ist nicht nur Regierungssitz und Flughafen-Knotenpunkt sondern auch die bevölkerungsreichste Insel.

Azoren – Anreise

Nur zwei portugiesische Airlines fliegen die Insel-Gruppe an: Während der Sommersaison (April-November) verbinden Nonstop-Flüge Frankfurt (sonntags) und München (freitags) mit Ponta Delgada auf der Hauptinsel São Miguel in nur 4,5 Stunden. In der Nebensaison erfolgt die Anreise mit Stopp in Lissabon.
Regelmäßige Passagierschiffe verkehren zwischen den Inseln der Zentralgruppe Faial, Pico und São Jorge sowie zwischen Terceira und Graciosa. Organisierte Reisen können über verschiedene Reiseveranstalter auch online gebucht werden. Wandertouren, Walbeobachtungen und Insel-Hüpfen werden als Pakete angeboten.

Azoren – Reisetipps

Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt -2 Stunden. Die Währung ist der Euro.

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