Kameramann-Ausbildung

Die Kameramann-Ausbildung verspricht ein abwechslungsreiches und interessantes Berufsfeld. Lesen Sie wie eine solche Kameramann-Ausbildung abläuft, was eine gute Ausbildung zum Kameramann ausmacht und worauf Sie generell achten sollten bei der Kameramann-Ausbildung.

Kameramann – Allgemeines

Alle Bilder, die über den Bildschirm des heimischen Fernsehers oder auf der Kinoleinwand Stimmungen, Gefühle und Emotionen vermitteln, wurden von Spezialisten auf Zelluloid bzw. Datenträger gebannt, dem Kameramann.
Der Beruf eines Kameramannes gehört zu den Traumberufen vieler Kinder wie Detektiv oder Raumfahrer. Und wie diese anderen Berufe auch, können sich die Kleinen mit genügend Engagement und Talent auch diesen Traum erfüllen.

Kameramann – Ausbildung

Der Beruf des Kameramannes ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Der Weg zu diesem Beruf führt in der Regel über diverse Tätigkeiten im Assistenzbereich. Um hier "den Fuß in die Tür" zu bekommen, sollten Sie über eine Ausbildung verfügen, die zumindest artverwandt ist. Hierzu zählen unter anderem der Beruf als Fotograf oder Lichtbildner, als Mediengestalter in Bild und Ton oder auch das Absolvieren einer Ausbildung in einem Film-Kopierwerk. Ein weiterer Vorteil bietet ein Hochschul- oder Fachhochschulstudium mit dem Abschluss eines Diplom-Kameramannes.
Der Einstieg selbst beginnt hier als Materialassistent oder auch Kameraassistent. Nach längerer Assistenzzeit haben Sie in der Regel dann die Möglichkeit, selbst hinter der Kamera stehen zu können und hier als Kameramann zu fungieren.

Kameramann – Berufsbild

Der Beruf des Kameramannes ist sehr vielschichtig. In der Regel gibt es hier drei Spezialisierungen: Den Kameramann für die Elektronische Berichterstattung, den Studiokameramann und den Film-Kameramann.

Elektronische Berichterstattung
Die Kameramänner, die in diesem Bereich tätig sind, filmen die Beiträge für kurze Nachrichtenbeiträge, sorgen bei Sportübertragungen für die richtigen Bilder oder drehen Dokumentationen oder kleinere Filmproduktionen. Sie arbeiten hier mit Journalisten sehr eng zusammen.
Die Kameramänner arbeiten hier weitgehend eigenständig und entscheiden in der Regel relativ selbständig, welche Bilder sie wie einfangen werden. Ihre Aufgabe besteht darin, die Bilder so zu produzieren, dass sie zum geplanten Beitrag passen.
Das Equipment wird vergleichsweise klein gehalten, da dieses ständig an verschiedene Einsatzorte transportiert werden muss. Es wird in der Regel auf das Notwendigste beschränkt.
Die Kameramänner, die in diesem Bereich arbeiten, können sich zusätzliche Qualifikationen erwerben, wenn sie nicht nur gute Bilder produzieren, sondern auch noch über Fähigkeiten wie beispielsweise Tauchen, Klettern oder auch Fallschirmfliegen verfügen, da sie hier gerne bei Produktionen, die diese Fähigkeiten von den Kameramännern erforderlich machen, gebucht werden.

Studiokameramann
Der Studiokameramann arbeitet im Gegensatz zu seinen Kollegen, deren Aufgabe die elektronische Berichterstattung ist, in Fernsehstudios. Hier setzen Sie bei Live-Sendungen oder Aufzeichnungen die Moderatoren und anderen Akteure ins Bild und arbeiten in der Regel auf Anweisung der Aufnahmeleiter.
Die Aufgaben wie die richtige Ausleuchtung, das Wählen des Bildausschnittes usw. werden hier auf ein größeres Team verteilt.

Film-Kameramann
Der Film-Kameramann arbeitet an Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Seine Aufgabe ist es hier, die meist sehr genauen Vorstellungen der Regisseure umzusetzen. Für eigene Kreativität bleibt hier in der Regel nicht so viel Platz, was aber nicht weniger Talent und Einfühlungsvermögen für diese Arbeit erfordert.

Kameramann – Voraussetzung

Die Tätigkeit eines Kameramannes gehört zu den künstlerischen Berufen. Er sollte ein Auge dafür haben, wie er die Bilder ästhetisch und so aussagekräftig wie möglich für die Zuschauer einfangen kann, um ihnen die Stimmung, die dort vor Ort geherrscht hat, zu zeigen. Bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte, so auch beim Film. Die Kunst, dies umzusetzen, ist die Arbeit eines Kameramannes.
Des weiteren sollte der Kameramann belastbar sein und auch einen längeren und ungeregelten Arbeitstag nicht scheuen.

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