Ayurveda Ausbildung

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In den letzten Jahren ist das Ayurveda-Ausbildungsangebot stetig gewachsen. Unter den vielen Ayurveda-Ausbildungen die richtige zu finden, ist nicht mehr ganz einfach. Was eine qualitative Ayurveda-Ausbildung ausmacht, erfahren Sie hier.

 

Ayurveda-Ausbildung – Abschlussanerkennung

Gegenwärtig sind Ayurveda-Ausbildungen mit dem entsprechenden Diplom ohne eine weitere Qualifikation staatlich nicht anerkannt. Nur wenn Sie bereits über eine abgeschlossene Heilpraktikerausbildung verfügen oder Arzt sind, dürfen Sie Ayurveda praktizieren. Wenn Sie eine allgemeine Ayurveda-Ausbildung absolviert haben, können Sie ausschließlich im präventiven oder beratenden Bereich tätig zu sein.

Ayurveda-Ausbildung – Auswahlkriterien und Aufnahmevoraussetzungen

Die Qualität der Ausbildung ist sehr von den unterrichtenden Dozenten und dem Ausbildungsinstitut abhängig. Diese sollten über eine fundierte Qualifikation und Erfahrung verfügen. Unter anderem können regelmäßige zusätzliche Weiterbildungen von großem Vorteil sein. Die Ayurveda-Ausbildung ist in zwei Hauptausbildungsbereiche unterteilt – es gibt die Ärzte-Ayurveda-Ausbildung und die Ayurveda-Ausbildungskuse, die weiteren Interessenten offen stehen. Die Ayurveda-Ausbildung ist für Mediziner und Heilpraktiker geeignet, die über das Erlaubnis zum Verschreiben von Heilmitteln verfügen. Die allgemeinen Kurse sind für Teilnehmer geeignet, die sich mit den Ayurvedischen Grundlagen vertraut machen wollen. Achten Sie darauf, dass die Ausbildungsgruppen die maximale Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschreiten – je kleiner die Gruppe, desto intensiver kann Ihre Ausbildung durchgeführt werden.

Ayurveda-Ausbildung – Ausbildung für Mediziner und Heilpraktiker

Die Ayurveda-Ausbildung für Mediziner und Heilpraktiker ist als Erweiterung der Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten konzipiert und wird meistens Berufsbegleitend durchgeführt, so dass Sie die erworbenen Kenntnisse gleich in Ihren Berufsalltag einbringen können. Die hier erlernten therapeutischen Anwendungen können mit konventioneller und alternativer Medizin kombiniert werden. Die Ausbildung wird in Form von Postgraduate Teilzeit-Kursen durchgeführt und dauert meistens ca. 4 Jahre. Die angebotenen Ayurveda-Kurse bauen aufeinander auf und können somit nur in der vorgegebenen Reihenfolge besucht werden – die Ayurveda-Ausbildungsgrundkurse, Weiterbildungskurse, Aufbaukurse, Fortgeschrittenenkurse. Nach der absolvierten Ayurveda-Ausbildung können auch weitere praktische Sonderkurse in Anspruch genommen werden. Viele Ayurveda-Schulen gestalten ihre Ausbildung so, dass die Kurse vorwiegend an Wochenenden über die Ausbildungszeit verteilt durchgeführt werden. So können Sie, ihrer persönlichen Lebenssituation entsprechend, die Ihnen entsprechende Ausbildungsform aussuchen.

Ayurveda-Ausbildung – Ayurveda-Kurse

Ayurveda-Kurse für Ayurveda-Interessierte bieten Ihnen die Möglichkeit, in die Grundlagen des Ayurveda eingeführt zu werden. Aufbauend können Sie weitere Ausbildungen wie zum Beispiel Massage, Ernährung oder die ayurvedische Heilkunde absolvieren. Viele Ayurveda-Ausbildungskurse werden in Form von Seminarreisen für einige Tage oder Wochen angeboten. Ayurveda-Kurse können aber auch Stundenweise, Berufs- oder Studienbegleitend besucht werden.

Ayurveda-Ausbildung – Ayurveda-Weiterbildung

Unabhängig davon, ob Sie über eine medizinische Ausbildung verfügen und die Ayurveda-Ausbildung für Mediziner und Heilpraktiker oder eine allgemeine Ayurveda-Ausbildung absolviert haben, regelmäßige Weiterbildungskurse und eventuelle Praktika sind für Ihre weitere Qualifizierung wichtig. Die Ausbildungsanbieter, die weitere Weiterbildungsmöglichkeiten in das Schulprogramm aufgenommen haben, beweisen damit eine hohe Qualität und die Professionalität der jeweiligen Ausbildungsstätte.

1 Kommentar

  1. In Kürze werde ich eine Ausbildung in Ayurveda anfangen. Die Ausbildung in Ayurveda selbst dauert relativ lange, da es sich um eine vielschichtige Ausbildung handelt. In Indien zum Beispiel dauert ein Ayurveda Studium 5 ½ Jahre, bis man Ayurveda Arzt ist. Und auch hiernach sind noch mehrere Praktika vonnöten, damit man den Berufstitel BAMS – Bachelor of Ayurvedic Medicine and Surgery tragen darf. Anbieter, die die Ausbildung in Ayurveda in nur einigen Wochen bieten, sind uninteressant für mich, da sie keinesfalls seriös sind. Aber bevor man eine Ayurveda-Ausbildung anfängt, sollte man sich zusätzlich gut erkundigen, welche Lehrgänge welche Themata anbieten und was gelehrt werden soll. Die Ausbildung sollte sowohlpraktisches Fachwissen im gewählten Studienschwerpukt (Psychologie, Beratung, Kosmetik, usw.) als auch theoretisches Wissen unterrichten. Selbst schulmedizinische Grundlagen sind bedeutend und sollten vermittelt werden. Ganz wichtig ist auch, dass Sie sich vor dem Start der Ayurveda-Ausbildung informieren, in wie fern der Abschluss beim Verband, bei Krankenkassen usw. anerkannt wird. Falls Ihr euch für diesen Beruf interessiert, gibt es bei der Europäischen Akademie für Ayurveda noch einen kurzen Überblick, in welchen Bereichen man sich ausbilden lassen kann.

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