Kitesurfing

Kitesurfing ist eine relativ junge Wassersportart. Lesen Sie hier wie Kitesurfing funktioniert, was man zum Kitesurfing benötig und was Sie generell wissen sollten über Kitesurfing.

Kitesurfing – Allgemeines

Kitesurfing ist eine relativ junge Wassersportart. Die Kitesurfer stehen hier auf einem Brett und lassen sich mit Hilfe eines Lenkdrachens über das Wasser ziehen, wobei sie oft spektakuläre Sprünge vollführen und auch kleine Flugstrecken zurücklegen können.

Kitesurfing – Ausstattung

Wie bei jeder anderen Sportart auch, gehört zum Kitesurfen auch die richtige Ausstattung. Diese besteht neben der entsprechenden Kleidung, wie einem NEoprenanzug, einem Schutzhelm, spezielle Schuhe und Handschuhe, aus einem speziellen Board sowie einem Lenkdrachen.

Board
Als Board können hier verschiedene Bretter verwendet werden. Zum Einsatz kommen hier oft entweder spezielle Kiteboards, Wakeboards oder auch Bretter, die Surfbrettern ähneln. So mancher Kitesurfer benutzt hier auch sein Snowboard. Die Bretter haben je nach Ausführung in der Regel eine Länge zwischen 1,40 m und 2 m. Je länger die Boards selbst sind, desto einfacher ist es, auf diesen die Balance zu halten. Immer beliebter werden die so genannten Twin Tips. Diese Bretter sind so geformt, dass der Kitesurfer mit diesen problemlos vorwärts und auch rückwärts fahren kann, ohne hier bei einem Richtungswechsel auch gleichzeitig einen Fusswechsel machen zu müssen, was gerade für Anfänger nicht gerade einfach ist.
Ein weiterer Unterschied bei den Boards ist der, ob diese über Fußschlaufen verfügen, mit denen die Füße auf dem Brett gehalten werden, oder nicht.

Lenkdrachen
Bei den Lenkdrachen haben Sie die Wahl zwischen zwei Bauarten: dem Tubekite und dem Softkite.

Tubekite
Bei einem Tubekite besteht der Drachen aus einem luftgefülltem Schlauchsystem. Das Schlauchsystem wurde so angeordnet, dass es dem charakteristischen Aussehen des Kites angepasst wurde. An der vorderen Kante des Drachens befindet sich der Hauptschlauch. Weitere Schläuche, welche längs angeordnet sind, geben dem Drachen die benötigte Stabilität und geben dem Segel seinen Halt. Die Anzahl der hier verwendeten zusätzlichen Längsschläuche ist je nach Hersteller unterschiedlich.
Über diesem Schlauchsystem befindet sich das Segel, welches aus einem Stück besteht.

Softkite
Der Softkite verfügt über ein Kammersystem, welches sich während des Fluges selbstständig mit Luft füllt. Durch Rückschlagventile wird diese Luft in den Kammern gehalten, so dass diese nicht mehr entweichen kann. Ein Softkite besteht aus einem Unter- und Obersegel.

Leinen
Der Drachen selbst wird mit einem speziellen Leinensystem gesteuert. Hier gibt es 2-Leiner- bzw. 4-Leiner-Systeme. Experten empfehlen gerade Anfängern das 2-Leiner-System, da dieses nicht so empfindlich auf Steuerbefehle reagiert wie das 4-Leiner-System und so am Anfang leichter gehandhabt werden kann.

Sicherheitssystem
Auch die Sicherheit wird beim Kitesurfing nicht vergessen. Gute Kites sollten über eine Sicherheitsleine verfügen, mit der der Kitesurfer mit dem Kite verbunden ist. Wenn der Kitesurfer diese Leine loslässt, schwebt der Drachen daraufhin nach unten. Der Surfer selbst hat dann zwar noch Verbindung zum Drachen selbst, kann aber nicht unkontrolliert durch diesen weiter gezogen werden. Mit Hilfe einer Nottrennung kann er diese Verbindung im Ernstfall trennen.

Kitesurfing – Ausbildung

Auch wenn Sie bereits über Erfahrungen in ähnlichen Wassersportarten verfügen, sollten Sie das Kitesurfing an einer Kitesurf-Schule erlernen. Beim Kitesurfing sollten mehrere Dinge genau beachtet werden um hier kein Sicherheitsrisiko für sich selbst oder andere auf dem Wasser zu sein, die Sie vorab erlernen sollten. Da der Sport boomt, entstehen auch ständig neue Kitesurf-Schulen, so dass es kein Problem ist, eine entsprechende Schule in der Nähe zu finden. Bei der Auswahl der entsprechenden Schule sollten Sie darauf achten, dass die Ausbildung an einem See oder einem Gewässer durchgeführt wird, wo Sie auch genug Platz zum Üben vorfinden. Auch sollten die Ausbildungsgruppen selbst nicht zu groß sein. Viele Schulen bieten ihren Schülern an, verschiedene Leinensysteme und auch Kites auszuprobieren. So wissen Sie im Anschluss gleich genau, welches System für Sie letztendlich in Frage kommt, ohne dass Sie hier vielleicht Fehlinvestitionen vornehmen müssen, bis Sie das für Sie richtige System gefunden haben.

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