Heimtrainer

Heimtrainer fÜr die tägliche Fitness zuhause gibt es in verschiedenen Formen vom klassischen Standfahrrad Über Laufbänder und Rudergeräte. Welcher Heimtrainer fÜr wen Sinn macht und was Sie bei Auswahl und Kauf eines Heimtrainers beachten sollten, erfahren Sie hier.

Um ein gutes und effektives Fitnesstraining zu absolvieren, muss man heutzutage nicht mehr Mitglied in einem teuren Fitness-Studio sein. Wer im eigenen Heim genügend Platz hat, kann sich mit diversen Heimtrainern seinen eigenen persönlichen Trainingsraum einrichten. Sollten Sie nicht über soviel Platz verfügen, können Sie sich für das kleine Training zwischendurch spezielle Einzelgeräte aufstellen. Ob Sie nun hauptsächlich Ihre Kondition steigern möchten oder bestimme Muskelgruppen trainieren, Sie sollten auf Qualität und Sicherheitsmerkmale achten und sich am besten einen Trainingsplan zurechtlegen, damit Sie sich nicht über- oder unterfordern und Ihre Leistungssteigerung beobachten können. Mit dem optimalen Heimtrainer stärken Sie nicht nur Ihre Kondition, sondern auch unterschiedliche Muskelgruppen. Wenn Sie nicht alles in einem Gerät wollen, bietet Ihnen der Sportgeräte-Markt eine große Auswahl an Spezial-Heimtrainingsgeräten.
Vor Beginn eines intensiven Trainings ist eine Rücksprache mit Ihrem Arzt sinnvoll, wenn Sie beispielsweise unter Rücken-, Gelenk- und Kreislaufbeschwerden leiden.

Heimtrainer –Fahrrad

Der klassische Heimtrainer ist das Standfahrrad, bei dem hauptsächlich die Beinmuskulatur gestärkt wird. Längst ist es nicht nur zum einfachen Strampeln da – auf dem Markt befinden sich mittlerweile technisch hochwertig ausgestattete Geräte für verschiedene Trainingszwecke und -ansprüche. Dies zeigt sich auch in der Begrifflichkeit – die Begriffe Spinningbikes und Ergometer werden Ihnen bei den besten und teuersten Geräten häufig begegnen. Bei den einfacheren Varianten des Heimtrainers sollte zur Grundausstattung ein Pulsmesser, eine Geschwindigkeitsanzeige, eine Anzeige der zurückgelegten Strecke und eine Einstellungsmöglichkeit für die verbrauchte Trainingszeit gehören. Der Widerstand sollte per Rasterschaltung in mehreren Stufen einzustellen sein – der Standard bei den einfacheren Varianten liegt bei 8 Stufen. Sinnvoll ist auch eine Anzeige für den Kalorienverbrauch. Besser ausgestattete und somit teurere Heimtrainer bieten Ihnen z.B. noch eine Anzeige für die Trittfrequenz, Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Trainingsprogramme, Mehr-Personen-Speicher, stufenlose Widerstandsregelung und noch andere kleine Extras mehr.
Ergometer zeigen Ihnen im Gegensatz zu den klassischen Heimtrainern Ihre Leistung in Watt an – dies ist vorteilhaft für eine bessere Leistungskontrolle und ein individuelleres Trainingsprogramm, auch in Hinsicht auf besondere medizinische Trainingsaspekte.

Heimtrainer – Laufband

Beim Laufband gibt es extrem große Qualitäts- und Leistungsunterschiede – um das für Sie geeignete Laufband auszuwählen, sollten Sie sich unbedingt vom Fachmann gut beraten lassen. Auf einfachen Laufbändern kann man nicht schnell laufen, sondern eher walken. Wenn Sie ein Laufband zum Joggen nutzen möchten, sollte der Motor eine Leistung von 2 PS haben. Ein gutes Laufband hat eine niedrige Startgeschwindigkeit, die unter 1 km/h liegen sollte. Unterschiede gibt es auch in Steigung, Dämpfung und Größe des Laufbandes, sowie in den Einstellungs- und Anzeigemöglichkeiten, ähnlich wie beim Standfahrrad oder dem Ergometer. Zu Ihrer Sicherheit gilt es hier, auf einen Notschalter zu achten, damit Sie das Laufband bei Bedarf sofort stoppen können.

Heimtrainer – Crosstrainer

Mit dem Crosstrainer sprechen Sie wesentlich mehr Muskelgruppen an als bei vielen anderen Heimtrainern. Dieses Trainingsgerät verbindet das simulierte Laufen auf einem Band mit beweglichen Armstangen, um Bein-, Schulter, Arm-, Bauch-, Rücken und Oberkörpermuskulatur zu stärken – also optimaler Trainingseffekt mit minimaler Gelenkbelastung in einem, da auf diesem Trainingsgerät Ihr ganzer Körper im Einsatz ist. Unterschiede in Ausstattung, Technik und Preis gibt es auf dem Crosstrainer ähnliche wie beim Fahrrad.

Heimtrainer – Stepper

Stepper trainieren außer der Kondition hauptsächlich Beine und Po. Die einfachsten und kleinsten Geräte unter den Steppern sind die ganz schlichten „Ministepper“ mit zwei kleinen Trittflächen und ohne Armstangen, mit und ohne Anzeige von Zeit und Trittfrequenz, wobei die Ministepper mit Anzeige kaum teurer sind. Diese Geräte sind prima für das kleine Bewegungstraining zwischendurch, aber ein individueller ausführlicher Trainingsplan oder eine zuverlässige Beobachtung der Leistungssteigerung ist aufgrund der fehlenden oder nur wenigen Anzeigen nur unzureichend möglich. Bessere Stepper haben außer Armstangen eine hochwertigere technische Ausstattung, ähnlich der guter Ergometer. Die Preisunterschiede bei den Steppern sind aufgrund der großen Unterschiede bei der Ausstattung ebenfalls sehr groß – auch hier sollten Sie sich vom Fachmann beraten lassen, damit Sie kein Gerät kaufen, das über oder unter Ihrem persönlichen Bedarf liegt.

Heimtrainer – Rudergeräte

Einfachste Rudergeräte mit Computer (Anzeige von Zeit, Ruderschlägen, Energieverbrauch und Schlagfrequenz) gibt es schon zum erstaunlich günstigen Preis. Um aber einen angenehmeren Bewegungsablauf, mehr Sicherheit und eine bessere Leistungskontrolle zu erhalten, lohnt es sich auf alle Fälle, zu Rudergeräten mit besserer Ausstattung zu greifen. Exklusive Geräte bieten Ihnen ein Rudern gegen einen ganz natürlichen Wasserwiderstand per Wassertank – mit begleitenden Wassergeräuschen – Rudern fast wie in der freien Natur.

Heimtrainer – Sicherheitshinweise

Achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit bei allen Heimtrainern auf das angegebene maximale Körpergewicht, mit dem der Heimtrainer belastet werden kann, auf ergonomische Verarbeitung, gute Schutzverkleidung und nicht zuletzt auf ein Sicherheitssiegel – idealerweise ein CE-, GS- oder TÜV-Zeichen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*