Golfschläger

Golfschläger sind eine Wissenschaft für sich. Welche Golfschläger in die Golftasche gehören und welche Unterschiede es bei Golfschlägern gibt, erfahren Sie hier.

Golfschläger – Anzahl

Zu einer Grundausstattung für Golfer gehören neben Bällen, einem so genannten Bag, also der Golfertasche natürlich auch die Schläger. Da hier für jede Situation ein anderer benötigt wird, gehören in das Bag eines Golfers 14 Schläger. Dies ist auch die größte Anzahl, die ein Golfer auf einer Runde mit sich führen darf. Er benötigt 3 Hölzer mit unterschiedlichen Winkeln von 8 bis 15 Grad für den Abschlag und weite Schläge. Eisen in den Größen 4 bis 9 für kürzere Distanzen. Mit ihnen haben Sie eine größere Ballkontrolle bei Abschlägen in schwierigen Geländeverhältnissen. Fliegt der Ball aber in hohes Gras, ins Wasser oder in den Sand, benötigen Sie so genannte Wedges. Mit enem Putter wird der Ball dann abschließend eingelocht.

Golfschläger – Hölzer

Die Golfschlägerbezeichnung "Holz" ist noch ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der das Material für die Schlägerköpfe noch aus Holz war. Erst seit den frühen 1980er Jahren werden diese aus Metall gefertigt. Die Schlagköpfe bestehen oft aus Titanium, die eine Herstellung eines großen aber auch gleichzeitig leichten Schlägerkopfes ermöglichen. Bei der Herstellung wird versucht, möglichst viel Gewicht in die Bodenplatte dieses Schlägers zu bringen. Dies ermöglicht, dass der Ball möglichst leicht in die Luft zu schlagen ist.

Golfschläger – Eisen

Die Schäfte bestehen in der Regel entweder aus Stahl oder aus Graphit. Bei Stahl entsteht durch seines aufgrund des verwendeten Materials hohen Gewichts eine starke Rückmeldung, hier also die Weiterleitung von Vibrationen, bei schlechten Schlägen. Die Beschleunigung des Kopfes unterdurchschnittlich niedrig. Bei Schäften, die aus Graphit gefertigt wurden, ist die Kopfgeschwindigkeit deutlich höher, da das Material wesentlich leichter ist. Auch sorgt das Graphit für eine starke Abdämmung von unerwünschten Vibrationen.

Die Steifigkeit des Schaftes ist wichtig, um für die jeweilige Geschwindigkeit, die ein Spieler erzeugt, eine optimale Übersetzung zu erreichen. Da nicht jeder Spieler die gleichen Geschwindigkeiten erzielen kann, gibt es verschieden starke Steifigkeiten, die Flex-Stärken. Zu den am meisten verwendeten zählen L-Flex für Frauen, A-Flex für langsam schwingende Herren und große Damen, R-Flex für den durchschnittlich spielenden Herrn, MS-Flex für den sportlichen männlichen Spieler, S-Flex für sehr schnell schwingende Herren und XS-Flex für sehr große und schnell schwingende männliche Spieler.

Wichtig ist außerdem, dass die Schläger zur Körpergröße des Spielers passen. Größere oder kleinere Spieler sollten sich ihre Schläger passgenau anfertigen bzw. anpassen lassen.

Golfschläger – Qualität

Das Qualitätsniveau der heute zum Verkauf stehenden Schläger ist mittlerweile sehr hoch. Noch vor einiger Zeit war es oft der Fall, dass sich Spieler über ein taubes Gefühl im Arm beklagten, da die noch vor 15 Jahren verwendeten Schläger sehr viel Vibrationen, die gerade bei schlechten Schlägen vorkommen, ungedämpft übertragen haben.

Golfschläger – Kauftipps

Profis empfehlen, sich beim Kauf eines Schlägers nicht an der Bezeichnung alleine zu orientieren, sondern an der Loftzahl. Die Schlagflächenneigung bei den verschiedenen Schlägern ist nicht standardisiert, so dass Sie hier ein besonderes Augenmerk haben sollten. Lassen Sie sich vor allem Zeit beim Einkauf und machen Sie im Geschäft ein paar Probeschwünge.

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