Einrad

Einrad fahren kann jeder lernen. Wie Sie das passende Einrad finden, auf was man bei einem Einrad achten muss und wie das Einrad fahren lernen, erfahren Sie hier.

Einrad – die Situation

Sie haben die Neigung zum Artisten und möchten Ihre Geschicklichkeit zeigen? Oder Sie haben im Zirkus, in der Turnhalle oder bei einem Sportfest gesehen, wie jemand auf einem Einrad balancierte und vielleicht sogar dabei Volleyball oder Basketball spielte und wollen es auch versuchen? Dann können Sie ein passendes Einrad auf günstige Weise bekommen.

Einrad – was ist das?

Das Einrad ist ein ein Fahrzeug, wo Sie auf einem bananenförmigen Sattel sitzen, der nur durch Sattelstange und Gabel mit einem einzigen Rad (Laufrad) verbunden ist. Dort direkt auf der Achse (Nabe) sind rechts und links Pedale wie beim Fahrrad (Zweirad), mit denen Sie das Rad bewegen und das Einrad fahren können. Das Einrad ist nur für Sport und Freizeit gebaut und im Straßenverkehr nicht zugelassen. Denn es fehlen alle Elemente der Verkehrssicherheit (Bremse, Beleuchtung, Klingel). Das Einrad stellt besondere Anforderungen an das Gleichgewicht. Beim Wettbewerb mit dem Einrad unterscheidet man Stufen der Geschicklichkeit (Standardfiguren). Der Einrad-Wettbewerb ist weltweit organisiert und kennt strenge Regeln.

Einrad – was beachtet man?

Jedes Bauteil verdient beim Einrad Aufmerksamkeit. Viele Teile gibt es ja beim Einrad nicht. Das Laufrad ist wie beim normalen Fahrrad mit Profil und Schlauch zum Aufpumpen. Es gibt zwei Standardgrößen beim Einrad, für Kinder und Erwachsene (16 und 20 Zoll). Das Laufrad kann beim Einrad gespeicht mit Felge sein, aber es gibt auch gegossene Aluminiumräder. Das Profil gibt es für Sporthallen verfeinert, aber gewöhnliche Profile sind wegen der Industrienorm immer möglich. Der Rahmen beim Einrad kann aus Aluminium sein oder aus Stahl (Lack, Chrom) wie beim üblichen Fahrrad. Der Sattel hat Schutzecken und kann unterschiedlich bequem sein. Die besonders wichtigen Elemente sind wegen der sicheren Artistik die Klemmen für die Halterung des Laufrades und des Sattels. Der Sattel darf beim Einrad nicht plötzlich absinken oder sich verdrehen. Die Pedale dürfen nicht rutschen und müssen fest auf der Achse sein (Vierkant). Natürlich muss beim Einrad ebenfalls genügend Luftdruck sein. Die Sattelstange ist gewöhnlich verstellbar, so dass das Einrad gut an den Fahrer angepasst werden kann. Für Speichenräder gibt es einen Schnellspanner. An eine Luftpumpe, Flickzeug und regelmäßiges Ölen der Pedale sollte man denken. Rosten kann das Einrad vielleicht auch.

Einrad – fahren lernen

Mit dem Einrad zu fahren lernt man wie das Fahrradfahren. Man tut es einfach. Dazu kann man sich an einem anderen rollenden Gefährt festhalten (Kinderwagen) oder sich in klassischer Weise von jemand anderem stützen lassen. Auch ein Zaun oder Geländer taugt für den Anfang und Sie bekommen ein erstes Gefühl für die Balance. Sie können sich auch mit Stöcken helfen, die Sie rechts und links vom Einrad wie beim Skifahren benutzen. Die Hände haben Sie ja völlig frei. Im Internet gibt es viele Hilfen mit Fotos und auch mit lächelnden Gesichtern, die Sie ermutigen. Wenn Ihre Großmutter Sie lässt, können Sie auf ihre Gehhilfen zurückgreifen. Für Spaß ist gesorgt.

Einrad – was kann passieren?

Sie können böse hinfallen. Wie beim Skateboard-Fahren oder Inline-Skating und Rollschuhlaufen empfiehlt sich beim Anfänger passende Schutzkleidung. Die gibt es vielleicht schon dort, wo sie das Einrad kaufen. Am besten, sie lernen vorher auf einer Wiese das Hinfallen mit dem Einrad und können sich dann geschickt abrollen. Setzen Sie sich einen Fahrradhelm auf und kleiden Sie sich mit Schutzpolstern für Ellenbogen und Knie, nehmen Sie Handschuhe. Nach einiger Zeit haben Sie die notwendigen Reflexe und können jedenfalls im Hallenbereich ohne große Verletzungen stürzen. Reden Sie mit Ihrem Hausarzt über die übliche Tetanus-Spritze gegen Wundstarrkrampf und über schnelle Wundreinigung. Wenn Ihre Kinder auf das Einrad steigen, sorgen Sie für die Hausapotheke und Schutzimpfung. Achtung: Ihre Versicherung zahlt wahrscheinlich nicht bei Straßenunfällen, fragen Sie sie.

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