Versicherungsklassen Kfz

Für die Bemessung der Versicherungsprämie bei der Kfz-Versicherung spielen die Kfz-Versicherungsklassen eine erhebliche Rolle. Eine Kfz – Versicherungsprämie wird heute nicht mehr nur nach der PS-Leistung eingestuft, vielmehr wird eine Versicherung für ein Kfz nach Unfall- und Diebstahlstatistiken eingestuft. Ermittelt wird die Versicherungsklasse eines Kfz an Hand der Schlüsselnummer des Kfz-Typs.

Versicherungsklassen Kfz – Allgemeines

Wer heute ein Kfz kauft, achtet zunehmend mehr auf die Unterhaltungskosten. Die Eingruppierung in die Versicherungsklasse spielt hierbei eine erhebliche Rolle. Eine Einstufung wird mittels der Schlüsselnummer des Fahrzeugtyps ermittelt, wobei bei allen Versicherungsgesellschaften die gleichen Versicherungsklassen gelten. Hierbei wird die Schadenshäufigkeit der jeweiligen Kfz-Typen zu Grunde gelegt.

Versicherungsklassen Kfz – Die Eingruppierung

Nehmen wir z.B. einen Golf GTI, dieser wird häufig von jungen Fahranfängern gefahren. Fahranfänger begehen laut Statistik die meisten Verkehrsunfälle, somit wird dieser in eine höhere Versicherungsklasse eingestuft als zum Beispiel ein Kfz den sich nur wenige Fahranfänger leisten können. Weitere teuere Kfz Versicherungsklassen sind z.B. die so genannten Sprinter-Klassen, darunter fallen Kastenwagen die Sie noch mit dem Führerschein für PKW fahren können. Kastenwagen sind in Ihrer Motorleistung oft sehr hoch und deshalb sehr beliebt bei den kleinen Speditionen, diese müssen häufig schnell von A nach B kommen. Somit stellen auch sie ein erhöhtes Unfallrisiko dar und haben eine dementsprechend hohe Versicherungsklasse. Aber auch Sportwagen und Luxuslimousinen, die häufig gestohlen werden, gehören zu den höheren Versicherungsklassen. Wer Versicherungsmäßig billig fahren möchte, hat z.B. mit japanischen Modellen gute Chancen. Diese sind in der Versicherung niedrig eingestuft. Eine andere Alternative bieten die so genannten Youngtimer. Für diese Art von Kfz gibt es spezielle, günstige Versicherungsklassen, genauso wie für Oldtimer.

Versicherungsklassen Kfz – Vergleich

Wie hoch Ihre Versicherungsprämie ausfällt vergleichen Sie am besten im Internet, die meisten Versicherungsagenturen haben auf Ihren Webseiten einen Tarifrechner. Hier geben Sie genaue Daten über Ihren Pkw ein, z.B. Ihre Schadenfreiheitsklasse und den Fahrzeugtyp. Letztendlich entscheidet die Schlüsselnummer in welche Kfz Versicherungsklasse Ihr Fahrzeug eingestuft wird. Wählen können Sie dann noch ob Ihr Fahrzeug Teilkasko oder Vollkasko versichert werden soll. Eine Haftpflichtversicherung müssen Sie immer abschließen, dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Ein Online-Vergleich hat den Vorteil, dass Sie mehrere Versicherungen vergleichen können. Haben Sie die passende Versicherung gefunden, können Sie hier häufig für Ihr Kfz über ein Formular einen Versicherungsantrag stellen und die Deckungskarte anfordern.

Versicherungsklassen Kfz – Schadenfreiheitsklasse

Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) stellt die von Ihnen schadensfrei gefahrene Zeit dar. Je länger Sie ohne Schaden fahren, desto höher ist Ihre Schadensfreiheitsklasse und umso geringer Ihr Beitragssatz. Haben Sie z.B. in Ihrem Versicherungsvertrag eine SF 10 eingetragen, bedeutet dies, dass Sie 10 Jahre Schadensfrei gefahren sind. Verursachen Sie einen Schaden, wird die Schadensfreiheitsklasse für eine gewisse Zeit zurückgestuft.

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