Puzzle

Irgendwann packt es jeden einmal das Puzzle-Fieber. Je mehr Teile ein Puzzle hat und je schwieriger das Motiv des Puzzle ist, umso größer die Herausforderung für den Puzzle-Spieler. Wetten, dass Sie im nachfolgenden Text noch einiges mehr über Puzzle erfahren? Lesen Sie einfach weiter.

Puzzle – Geschichte

Das erste Puzzle wurde 1763 in England von einem Kupferstecher namens John Spilsbury erfunden. Er klebte Landkarten auf Holzbrettchen und zersägte diese mit einer Laubsäge. Die einzelnen Puzzleteile stellten jeweils ein Land dar und die Puzzle-Spieler mussten versuchen, wieder eine komplette Weltkarte zusammenzustecken. Daher das englische Wort „jigsaw puzzle“ (Stichsägenrätsel). Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Massenproduktion von Puzzles. Beim Material für Puzzles hat Pappe heute Holz abgelöst. Mit einer Stanze wird das Puzzlemotiv in viele kleine Teile zerlegt.

Puzzle – Technik

Fast jeder Puzzlespieler hat seine eigene Technik: Während der eine alle farblich passenden Puzzleteile auf Haufen sortiert und dann strikt nach Vorlage arbeitet, beginnen andere mit den eindeutigsten Teilen des Puzzles. Strategisch günstig ist es, mit dem Rand des Puzzles zu beginnen. Diese Teile sind leicht zu erkennen und lassen sich relativ einfach zusammenfügen, weil ihre Anzahl überschaubar ist. Markante Bildteile des Puzzles mit eindeutigen Farben oder Formen führen ebenfalls schnell zum Erfolg. Und wer nicht gerne nach Farben sortiert, dem kommt es vielleicht entgegen, die einzelnen Puzzleteile nach Formen zu sortieren und so mit einer anderen Herangehensweise zum Ziel zu gelangen. Puzzles werden zur Entspannung gelegt, also nichts überstürzen und lieber eine Pause einlegen, wenn nichts mehr voran geht.

Puzzle – verschiedene Arten

Neben dem klassischen Puzzle, das in den vorangegangenen Abschnitten beschrieben wurde, haben sich im Laufe der Zeit einige Abwandlungen und Weiterentwicklungen der Standardversion des Puzzles ergeben.

Puzzle – in 3D-, Skulptur oder Ballform

Neuere Puzzles haben die Dreidimensionalität für sich entdeckt. Aus Schaumstoff-Puzzleteilen entstehen beispielsweise 3D-Bauwerke. Beim Puzzleball bildet das fertige Puzzle die Form einer Kugel, auf der das Puzzlemotiv zu sehen ist. Für ein Sculpture-Puzzle wird eine Büste oder Statue aus Karton in dünne horizontale Scheiben geschnitten.

Puzzle – Sudoku

Eine andere Unterart des Puzzles ist das Zahlenpuzzle, auch Sudoku genannt.

Puzzle – Shmuzzle und Quassle-Puzzle

Das Shmuzzle besteht aus lauter gleichen Teilen – trotzdem können die Puzzleteile nur auf eine Art und Weise zusammengesetzt werden. Noch weiter geht das Quassle-Puzzle. Hier wird die Lage der einzelnen Teile aufgrund einer Geschichte oder Sprechblasen auf den Puzzleteilen bestimmt.

Puzzle – besondere Variante für Krimifans

Bei einem Krimipuzzle steht das Motiv mit einem Kriminalfall in Zusammenhang. Um das Puzzle zu lösen, müssen Sie zunächst das Buch lesen und dann ohne Vorlage das Puzzle legen. Aus dem Motiv des Puzzles ergeben sich dann weitere Hinweise zum Lösen des Kriminalfalls.

Puzzle – Wettbewerb

Puzzle spielt man für gewöhnlich alleine, obwohl es manchmal auch hilfreich sein kann, wenn andere Personen beim Lösen des Puzzles unterstützen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es Wettbewerbe im Puzzlen gibt. Die Teilnehmer eines solchen Puzzlewettbewerbs legen das gleiche Motiv in möglichst kurzer Zeit. Sieger ist, wer zuerst alle Puzzleteile zusammengefügt hat.

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